Vorbereiten des Patienten für das Monitoring des invasiven Drucks
HINWEIS
Wenn Luftblasen im Schlauchsystem auftreten,
spülen Sie das System erneut mit der Infusions-
lösung. Luftblasen können zu falschen Druck-
messwerten führen.
Die Beachtung der folgenden Tipps ermöglicht
optimale Ergebnisse beim Monitoring des
invasiven Drucks. Sie dürfen jedoch niemals die im
Krankenhaus geltenden Verfahren oder die
Empfehlungen des Herstellers ersetzen.
– Stellen Sie bei der Vorbereitung des Patienten
sicher, dass sich keine Luftblasen im Sensor
oder im Dreiwegehahn befinden.
Anzeige des invasiven Drucks
Am Cockpit besteht die Anzeige des invasiven
Drucks aus:
Parameterfeld für die invasive Druckmessung
HINWEIS
Die folgende Abbildung zeigt ein typisches
Parameterfeld. Die Anzeige sieht anders aus,
wenn zusätzliche Parameter aktiviert sind.
Weitere Informationen befinden sich im Kapitel
"Parameterfelder" auf Seite 90.
Parameterfelder zeigen die Parameterwerte und
den Alarmstatus der Parameter an.
Parameterfelder können zudem über technische
Bedingungen informieren, wie beispielsweise
Sensordekonnektion. Detaillierte Informationen
zum Inhalt der Parameterfelder der einzelnen
Parameter befinden sich im Kapitel
"Problembehebung" auf Seite 553.
Der Inhalt der Parameterfelder für den invasiven
Druck hängt davon ab, ob es sich bei dem Para-
meter um einen pulsatilen oder einen nicht-pulsatilen
Gebrauchsanweisung – Infinity
®
Acute Care System – Monitoringanwendungen – VG8.0
– Für eine maximale Signalstärke sollten Sie die
Länge der an den Patienten angeschlossenen
Druckschläuche so kurz wie möglich halten. Bei
kürzeren Schläuchen ist die Signaldämpfung
schwächer, aber es kommt häufiger zu
Bewegungsartefakten. Hochdruckschläuche
weisen eine geringere Signaldämpfung auf.
– Positionieren Sie den Wandler so, dass er sich
auf gleicher Höhe mit dem anatomischen
Referenzpunkt des jeweiligen überwachten
Drucks befindet.
– Parameterfeld für die invasive Druckmessung
– Kurve des invasiven Drucks
Druck handelt. Parameterfelder für pulsatile Druck-
werte (GP1, GP2, GP3, GP4, ART, AOR, FEM,
GP5, GP6, GP7, GP8, AXL, RAD, UAP, BRA, LV,
PA, RV) zeigen die Werte für den systolischen,
diastolischen und mittleren Blutdruck an.
Parameterfelder für nicht-pulsatile Blutdrücke (LA,
RA, ZVD, ICP, ICP2, ICP3, ICP4, IAP, IAPB, ÖSO,
FEMV, UVP, GPM) zeigen nur den mittleren
Druckwert an.
Wenn der M540 einen statischen Druck erkennt,
ermittelt der Algorithmus nur den mittleren Druck.
Eine statische Druckbedingung liegt vor, wenn die
Maximalwerte und Minimalwerte eines pulsatilen
Blutdrucksignals um weniger als 3 mmHg (0,4 kPa)
voneinander abweichen.
Invasiver Druck (IP)
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