Simrad AP26 und AP27 Autopiloten
Hinweis!
Die Nav.-Steuerung darf nur in offenen Gewässern eingesetzt
werden. Bei Wahl der NAV-Betriebsart erfolgt die Einstellung
des Autopiloten auf die automatische Steuerung auf dem aktuell
eingestellten Kurs. Der Autopilot erwartet die Bestätigung des
geänderten Kurses zum Bestimmungs-Wegpunkt durch den
Anwender.
Um eine zufriedenstellende Navigations-Steuerung zu erzielen,
sind folgende Voraussetzungen vor Eingabe der NAV-
Betriebsart zu schaffen:
• Die Autopilot Auto-Steuerung muss getestet und für „gut"
• Der Navigations-Empfänger (GPS, Kartenplotter) muss
• Wenigstens ein Wegpunkt muss eingegeben und als aktueller
• Die Navigationsquelle für den Autopiloten ist die, die bei der
Der Autopilot hat überlagerte / gemischte Steuer-Betriebsarten.
Kombiniert wird die XTE-Steuerung (Cross Track Error =
XTE), die immer den Kursfehler senkrecht zum Sollkurs
korrigiert und der zu steuernde Kurs (CTS = Course to Steer),
für den fortlaufend die Peilung zum Zielpunkt gemessen wird,
um ebenfalls eine Kurskorrektur vorzunehmen.
Hinweis!
Ist der Autopilot an einen Navigationsempfänger angeschlossen,
der keine Daten für die Peilung zum nächsten Wegpunkt sendet,
so erfolgt die Steuerung lediglich nach den XTE-Daten. In
diesem Fall muss an jedem Wegpunkt die AUTO-Betriebsart
eingeschaltet und der reine Kurs entsprechend der Peilung zum
nächsten Wegpunkt manuell eingegeben werden. Anschließend
wieder die NAV-Betriebsart wählen.
Die NAV-Taste drücken, um das NAV-Display aufzurufen.
NAV
44
befunden werden.
funktionieren und das Navigationssystem muss vollständig
mit kontinuierlichen Signalmerkmalen für gültige Positions-
und Navigationsdaten arbeiten.
Wegpunkt (Ziel) im Navigations-Empfänger vorgegeben
werden.
Interface-Einstellung ausgewählt wurde, oder die, die im
Benutzer-Einstellungsmenü unter „Source select" ausgewählt
wurde (Seite 59).
Im Display erscheint nun der Name
oder die Nummer des nächsten
Wegpunktes (WP), die Peilung der
Kurslinie (BWW) vom derzeitigen
20221784F