Reifenluftdrücke
Der richtige Luftdruck bei kaltem Reifen ist an
der B-Säule auf der Fahrerseite oder an der
hinteren Kante der Fahrertür angegeben.
Mindestens einmal pro Monat:
• Prüfen Sie den Reifendruck mit einem hoch-
wertigen Luftdruck-Messgerät und korrigie-
ren Sie ihn bei Bedarf. Schätzen Sie den
Luftdruck NICHT nach Augenmaß ein. Reifen
können auch dann den Eindruck eines kor-
rekten Reifendrucks erwecken, wenn der
Reifendruck zu niedrig ist.
• Prüfen Sie die Reifen auf Verschleiß oder
sichtbare Schäden.
ACHTUNG!
Bringen Sie nach dem Prüfen bzw. Korrigie-
ren des Reifendrucks stets die Schutzkappe
wieder am Ventilschaft an. Hierdurch wird
das
Eindringen
von
Feuchtigkeit
Schmutz in den Ventilschaft verhindert, wo-
durch der Ventilschaft beschädigt werden
könnte.
Auf der Sicherheitsplakette ist stets der Luft-
druck bei kaltem Reifen angegeben. Luftdruck
bei kaltem Reifen ist als Reifendruck definiert,
nachdem das Fahrzeug mindestens drei Stun-
den lang nicht bewegt wurde oder nach einem
Zeitraum von mindestens drei Stunden weniger
als 1,6 km (1 Meile) weit gefahren wurde. Der
Luftdruck bei kaltem Reifen darf den auf der
Reifenflanke eingegossenen maximal zulässi-
gen Druck nicht überschreiten.
Prüfen Sie bei stark schwankenden Außentem-
peraturen den Reifendruck häufiger, da sich
Temperaturänderungen auf den Reifendruck
auswirken.
Reifendrücke ändern sich bei einer Lufttempe-
raturänderung von jeweils 7 °C (12 °F) um
ungefähr 7 kPa (1 psi). Dieser Sachverhalt ist zu
berücksichtigen, wenn der Reifendruck in einer
Garage geprüft wird, insbesondere im Winter.
Beispiel: Beträgt die Temperatur in der Garage =
20 °C (68 °F) und die Außentemperatur = 0 °C
(32 °F), sollte der Luftdruck bei kaltem Reifen
um 21 kPa (3 psi) erhöht werden, was 7 kPa
(1 psi) pro 7 °C (12 °F) bei dieser Außentempe-
ratur entspricht.
Der Reifendruck kann während des Betriebs um
13 bis 40 kPa (2 bis 6 psi) ansteigen. Lassen Sie
und
aus warmgefahrenen Reifen AUF KEINEN
FALL Druck ab, da sonst der Reifendruck zu
niedrig ist.
Reifendruck bei Fahrten mit hoher
Geschwindigkeit
Fahren Sie stets mit sicheren Geschwindigkei-
ten, und halten Sie sich an die geltenden Ge-
schwindigkeitsbegrenzungen. Vor Fahrten mit
höherer Geschwindigkeit (wenn Tempolimits
und Verkehrsverhältnisse dies zulassen) muss
der Reifendruck unbedingt geprüft werden. Fah-
ren mit höherer Geschwindigkeit kann einen
erhöhten Reifendruck und eine geringere Zula-
dung erfordern. Geschwindigkeits-, Traglast-
und Reifendruckempfehlungen für sicheres
Fahren erhalten Sie bei einem Reifenfachhänd-
ler oder dem Vertragshändler für die ursprüng-
liche Fahrzeugausstattung.
WARNUNG!
Fahren mit hoher Geschwindigkeit bei maxi-
mal zulässiger Beladung ist gefährlich. Die
zusätzliche Belastung der Reifen kann diese
beschädigen. Sie können einen schweren
Unfall haben. Fahren Sie kein Fahrzeug, das
mit dem maximal zulässigen Gewicht bela-
den ist, mit einer Geschwindigkeit, die
120 km/h (75 mph) kontinuierlich überschrei-
tet.
Radialreifen
WARNUNG!
Wenn Sie an Ihrem Fahrzeug Radialreifen
mit Reifen anderer Bauart kombinieren, ver-
schlechtert sich hierdurch das Fahrverhalten.
Durch diese Instabilität könnte es zu einem
Unfall kommen. Wenn Sie Radialreifen ver-
wenden, müssen diese an allen vier Rädern
montiert werden. Kombinieren Sie Radialrei-
fen keinesfalls mit Reifen anderer Bauart.
341