sem Fall wird die "Reifendruck-Warnleuchte" erst
dann ausgeschaltet, nachdem der Reifendruck
auf den laut Sicherheitsplakette vorgeschriebenen
Wert bei kaltem Reifen korrigiert wurde.
HINWEIS:
Beim Aufpumpen warmer Reifen muss der Rei-
fen möglicherweise um bis zu 28 kPa (4 psi)
über den laut Sicherheitsplakette empfohlenen
Reifendruck für kalte Reifen aufgepumpt wer-
den, damit die Reifendruck-Warnleuchte er-
lischt.
ACHTUNG!
• Das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
ist für die Originalreifen und Räder optimiert.
Die TPMS-Reifendrücke und Warnsignale wur-
den für die Original-Reifengröße Ihres Fahr-
zeugs festgelegt. Bei Verwendung von Reifen,
deren Größe und/oder Bauart nicht den Origi-
nalreifen entspricht, können eine unerwünschte
Funktion des Systems oder Sensorschäden
auftreten. Der TPM-Sensor ist nicht für die
Verwendung auf Rädern aus dem Zubehörhan-
del geeignet, wodurch es zu einer allgemein
schlechteren Systemleistung oder einer Be-
schädigung der Sensoren kommen kann. Kun-
den werden dazu angehalten, OEM-Räder zu
verwenden, um eine einwandfreie TPM-
Funktion zu gewährleisten.
124
ACHTUNG! (Fortsetzung)
• Auf dem Zubehörmarkt gekaufte Reifen-
dichtmittel können dazu führen, dass der
Sensor des Reifendrucküberwachungs-
systems (TPMS) funktionsuntüchtig wird.
Es wird empfohlen, nach der Verwendung
eines auf dem Zubehörmarkt gekauften
Reifendichtmittels die Sensorfunktion von
Ihrem Vertragshändler prüfen zu lassen.
• Bringen Sie nach dem Prüfen bzw. Korri-
gieren des Reifendrucks stets die Schutz-
kappe wieder am Ventilschaft an. Hier-
durch wird das Eindringen von Feuchtigkeit
und Schmutz in den Ventilschaft verhin-
dert, das den Reifendrucksensor beschä-
digen könnte.
HINWEIS:
• Das TPMS ist nicht als Ersatz für die normale
Reifenwartung gedacht und kann auch nicht
auf Reifenpannen oder Reifenverschleiß auf-
merksam machen.
• Das TPMS dient auch nicht als Reifendruck-
prüfer beim Korrigieren des Reifendrucks.
• Das Fahren mit deutlich reduziertem Reifen-
druck führt zur Überhitzung des Reifens und
kann zu einem Reifenausfall führen. Zu nied-
riger Reifendruck führt außerdem zu erhöh-
tem Kraftstoffverbrauch sowie erhöhtem Rei-
(Fortsetzung)
fenverschleiß und kann Fahrverhalten sowie
Bremsweg des Fahrzeugs beeinträchtigen.
• Das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
ist kein Ersatz für regelmäßige Reifenwartung.
Der Fahrer ist auch dann für den korrekten
Reifendruck verantwortlich, wenn der Druckab-
fall so gering ist, dass die Reifendruck-
Warnleuchte nicht aufleuchtet.
• Jahreszeitbedingte
Temperaturänderungen
verändern den Reifendruck; das TPMS über-
wacht den tatsächlich im Reifen herrschen-
den Druck.
Basissystem
Das Reifendrucküberwachungssystem (TPMS)
überwacht die Reifendrücke mittels drahtloser
Technik und an den Radfelgen angebrachten
Sensoren. Die in die Ventilschäfte integrierten
Sensoren übertragen die Reifendruckwerte an
ein Empfangsmodul.
HINWEIS:
Prüfen Sie einmal pro Monat den Druck aller
Reifen Ihres Fahrzeugs, und korrigieren Sie ihn
bei Bedarf.
Das TPMS umfasst die folgenden Bauteile:
• Empfänger
• Vier Reifendrucküberwachungssensoren
• Reifendruck-Warnleuchte