5 Schutzmodule
5.8 Wiederzuschaltung
rangierten Zustandes verhindert werden soll, z. B. wenn der Überstromschutz ausgelöst
hat.
Soll das Freigabesignal nach erfolgter Wiederzuschaltung zurückgenommen werden, kann
dazu der Parameter [Schutzparameter / Globale Schutzpara / NA-Schutz / WZS[n] / Allg
Einstellungen] »wieder zugeschaltet « mit entsprechendem Signal rangiert werden
(z. B. »Pos EIN«).
Anwendungsbeispiel für ein Zuschalten in Abhängigkeit von einer vorherigen
Schutzauslösung
Mit TR3 Rev. 25 (Kapitel 4.5) wird für die VDE-AR-N 4110/4120 eine Wiederzuschaltung
mit unterschiedlichen Freigabebändern für U und f gefordert, die sich jeweils für eine
Zuschaltung mit oder ohne vorheriger Schutzauslösung geringfügig unterscheiden.
U[x]
AuslBef
f[x]
AuslBef
U Ext Freigabe NAP
Digitaler Eingang
Abb. 56:
Applikationsbeispiel für ein Zuschalten in Abhängigkeit von einer vorherigen
Schutzauslösung.
(orange)
=
WZS[1]
(grün)
=
WZS[2]
(gelb)
=
LG[1]
226
Entkupplung
Entkupplung
U Ext Freigabe NAP Fk = Aktiv
Un
95%
90%
◄
≥1
S
R1
WZS[2] . ExBlo
U Ext Freigabe NAP Fk = Aktiv
Un
90%
95%
= Wiederzuschaltung mit vorheriger Schutzauslösung
= Wiederzuschaltung ohne vorherige Schutzauslösung
= Logikgatter zwecks Blockade von
fn−0,2
110%
49,9 Hz
(Hz_k)
Ausgang
Q
Q
47,5 Hz
110%
(Hz_k)
WZS[2]
MRU4
Freigabe
WZS[1]
fN
50,1 Hz
(Hz_k)
LG[1]
Freigabe Wiederzusch EZE
WZS[2]
Freigabe
fN
50,2 Hz
(Hz_k)
nach Schutzauslösung.
MRU4-3.7-DE-MAN
WZ_Y02
K5