Der Ausschnitt „Netzentkopplung"
Entkopplungssignale, die als Triggerfunktionen verfügbar sind. Die Prüfung der
Wiederzuschaltfreigabe kann von bis zu 6 Entkupplungsfunktionen oder über Digitale
Eingangssignale, Logikfunktionen oder über die Leittechnikanbindung angestoßen
werden.
Freigabebedingungen zur Wiederzuschaltung basieren auf einer Überprüfung der
Netzspannungen auf seine gültige Spannungs- und Frequenzwerte. Hierbei kann bzw.
muss eine Spannungsüberprüfung durch direkte Messung von netzseitigen Spannungen
und/oder durch ein externes Signal (im Diagramm: »WZS . U Ext Freigabe NAP-E«)
realisiert werden.
Alle Einstellungen für die Freigabebedingungen erfolgen im Gerätemenü
[Schutzparameter / Satz x / NA-Schutz / WZS[n] / Freigabe Para].
Es kann zwischen unterschiedlichen Spannungs-Freigabebedingungen ausgewählt
werden:
• »WiederZuschFreigabebed« =
◦ „U Interne Freigabe" — Freigabe durch Prüfung der direkt gemessenen
◦ „U Ext Freigabe NAP" — Freigabe durch externes Fernwirksignal vom
◦ „Beides" — Freigabe durch Prüfung der direkt gemessenen Netzspannungen
Im Ausschnitt „Freigabe - Spannung"
dargestellt.
• »ULL< Freigabe« — Toleranzband der gemessenen Spannung,
• »WiederZuschFreigabebed« (siehe oben) — Auswahl der Wiederzuschaltfreigabe,
dazu eventuell Rangierung des Freigabesignals,
• »Messprinzip« — Falls die eigene Spannungsfreigabe mit einem 1-Minuten-Mittelwert
der Effektivwerte erfolgen soll, können hierzu die Statistikwerte der Spannungen
verwendet werden: Setzen Sie dieses Parameter auf „Umit".
Die zusätzlich erforderlichen Parametrierungen für die entsprechenden
Freigabesignale sind in
Mittelwerte*"
Im Ausschnitt „Freigabe - Frequenz"
dargestellt, die ebenfalls entsprechend den jeweils gültigen Richtlinien einzustellen sind.
Die Netzberuhigungszeit ist in der Zeitstufe »t-Freigabe Blo« einzustellen. Erst wenn
Spannung und Frequenz während der gesamten Netzberuhigungszeit innerhalb der
Toleranzbänder liegen, wird die Freigabe gegeben. Ein Überschreiten der Toleranzbänder
führt zu einem Rücksetzen der Zeitstufe.
Sobald keine der rangierten Entkupplungsfunktionen mehr ansteht und die interne
Freigabe von Frequenz und Spannung erfolgt (bzw. eventuell auch die externe
Freigabebedingung erfüllt ist) wird nach der eingestellten Netzberuhigungszeit das
Freigabesignal »WZS[n] . Freigabe« ausgegeben.
Das Wiederzuschaltmodul lässt sich über eine geeignete Logikgleichung
Programmierbare
MRU4-3.7-DE-MAN
Netzspannungen,
Netzanschlusspunkt (NAP),
und externes Fernwirksignal vom NAP.
╚═▷ „2.7.2.1 Konfiguration der auf Spannung basierenden
beschrieben.
Logik") blockieren, wenn das Freigabesignal bei Eintreten eines nicht-
in dem Diagramm
veranschaulicht die
des Diagramms
sind die einzustellenden Kriterien
des Diagramms
sind die Frequenzkriterien
MRU4
5 Schutzmodule
5.8 Wiederzuschaltung
(╚═▷ „9
225