• Es ist zu berücksichtigen, dass der Parameter »Ustop>« größer als »Ustart<« sein
muss. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird die interne Plausibilitätsüberwachung
den Parameter »Ustop>« auf 103% von »Ustart<« setzen.
• [Schutzparameter / Satz 1...4 / NA-Schutz / LVRT[x] / LVRT Profil] »U(tk)«, »tk« sind
die Einstellpunkte des LVRT-Profils.
Spezielle Applikationshinweise zur Parametrierung des LVRT
• Für einige Anwendungen werden nicht alle Einstellpunkte des LVRT-Profils benötigt.
• Für den Fall, dass nicht alle Einstellpunkte benötigt werden um ein vorgegebenes
LVRT-Profil nachzubilden, sind alle nicht verwendeten Einstellpunkte mit dem
gleichen Wert wie der letzte benötigte Punkt zu belegen.
• Einstellpunkte sind in aufsteigender Reihenfolge auszuwählen (von links nach
rechts), beginnend mit dem Zeitpunkt t=0 (»tk+1«>»tk«).
• Die Einstellpunkte sind in aufsteigender Reihenfolge zu setzen (»U(tk+1)«>»U(tk)«).
• Der Wert für den letzten Spannungspunkt soll größer als der Startwert gewählt
werden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird der
Spannungswert »Ustop>« intern auf den maximalen Spannungs-Einstellwert gesetzt
werden.
Üblicherweise wird mit den Werkseinstellungen das auf der Typ-I-Kurve der
VDE‑AR‑N 4110/4120-Richtlinie
ausgeliefert.
Dieses wird in der folgenden Grafik dargestellt:
120
110
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
−1,0
Abb. 60:
LVRT-Werkseinstellung (Typ I).
MRU4-3.7-DE-MAN
(╚═▷ „14.1
Default Voltage Profile (Germany Grid Code VDE‑AR‑N 4110/4120)
Vrecover>
Vstart<
V(t3)=0,70
t3=0,15
V(t2)=0
V(t1)=0
t2=0,15
t1=0
−0,5
0,0
0,5
MRU4
5.9 LVRT – Low Voltage Ride Through [27(t)]
Standards") basierende LVRT-Profil
V(t5)=0,90
t5=1,50
V(t4)=0,70
t4=0,70
1,0
1,5
2,0
Zeit [s]
5 Schutzmodule
V(t6)=0,90
t6=3,00
2,5
3,0
233