können. Bei kleineren rotierenden Massen kann eine entsprechend höhere
Frequenzdifferenz toleriert werden.
Ein Synchrocheck mit zwei Spannungen die eine feste Winkeldifferenz zueinander
aufweisen (z. B. vor und hinter einem Blocktrafo) ist nicht möglich.
Synchronisationsarten
Das Synchrocheckmodul ist in der Lage die Synchronisierung zweier elektrischer Netze
(»NetzZuNetz«) oder die Synchronisierung eines Generators zum Netz zu überwachen
(»GeneratorZuNetz«).
Zum Zusammenschalten (Kuppeln) zweier Netze müssen die Stationsfrequenz,
Stationsspannung und Phasenlage möglichst exakt übereinstimmen.
Im Gegensatz dazu ist beim Synchronisieren eines Generators zum Netz, abhängig von
der Größe des Maschinensatzes, eine gewisse Schlupffrequenz zulässig. Hierbei muss die
Leistungsschaltereigenzeit berücksichtigt werden. Ist diese korrekt eingestellt, errechnet
das Synchrocheck-Modul den exakten Zeitpunkt der Synchronität und erteilt
entsprechend voreilend die Freigabe für den Zuschaltimpuls.
Beim Parallelschalten zweier Netze muss sichergestellt sein, dass die Betriebsart
NetzZuNetz ausgewählt ist. Das Parallelschalten zweier Netze in der Betriebsart
GeneratorZuNetz kann schwere Schwere Schäden verursachen!
Funktionsprinzip des Synchrocheck-Moduls, „GeneratorZuNetz"
Einstellung: [Schutzparameter / Satz x / NA-Schutz / Sync / Modus/Zeiten] »SyncModus« =
„GeneratorZuNetz"
Das Synchrocheck-Modul misst die Strangspannungen »UL1«, »UL2«, und »UL3« oder die
Außenleiterspannungen »UL1-L2«, »UL2-L3« und »UL3-L1« der Generatorsammelschiene.
Die Netzspannung UX wird über den vierten Spannungsmesseingang gemessen. Wenn
alle Synchronitätsbedingungen erfüllt sind, d. h. ΔU [Max dU], ΔF [Max df], und Δφ [Max
dWinkel] sind innerhalb der eingestellten Grenzen, erfolgt die Zuschaltfreigabe unter
Berücksichtigung der Leistungsschaltereigenzeit.
Funktionsprinzip des Synchrocheck-Moduls, „NetzZuNetz"
Einstellung: [Schutzparameter / Satz x / NA-Schutz / Sync / Modus/Zeiten] »SyncModus« =
„NetzZuNetz"
Die Synchrocheckfunktion zur Synchronfreigabe zweier Netze funktioniert in ähnlicher
Weise, wie bei der Synchrocheckfunktion »GeneratorZuNetz«, jedoch ohne
Berücksichtigung der Leistungsschaltereigenzeit.
Das Synchrocheck-Modul misst die Strangspannungen »UL1«, »UL2«, und »UL3« oder die
Außenleiterspannungen »UL1-L2«, »UL2-L3« und »UL3-L1« der Stationssammelschiene.
Die Netzspannung UX wird über den vierten Spannungsmesseingang gemessen.
Wenn alle Synchronitätsbedingungen erfüllt sind, d. h. ΔU [Max dU], ΔF [Max df], und Δφ
[Max dWinkel] sind innerhalb der eingestellten Grenzen, erfolgt die Zuschaltfreigabe.
MRU4-3.7-DE-MAN
HINWEIS!
WARNUNG!
MRU4
5 Schutzmodule
5.7 Sync - Synchrocheck [25]
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