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Parametereinschränkungen Und Warnungen - Impulse Dynamics Optimizer Smart Mini Gebrauchsanweisung

Implantierbarer impulsgeber
Inhaltsverzeichnis
CCM-Kanäle: Die CCM-Therapie kann entweder über einen oder beide der
folgenden Kanäle vorgenommen werden:
o
o
10.5 Parametereinschränkungen und Warnungen
Immer wenn ein Parameterwert geändert wird, führt die OPTIMIZER Smart Mini-
Programmieranwendung eine Überprüfung des geänderten Wertes mit allen anderen
Parameterwerten durch, die derzeit im OPTIMIZER Smart Mini IPG programmiert sind. Wenn der
geänderte Parameterwert gegen eine der folgenden Einschränkungen verstößt, wird eine
Fehlermeldung erzeugt und im Fehlermeldungsfenster angezeigt.
1. AV-Grenzwert lang muss größer sein als AV-Grenzwert kurz
Begründung: Per Definition sollte die Verzögerung AV lang immer größer sein als die
Verzögerung AV kurz
2. Die gesamte CCM-Ereignisdauer (Alarmstart + Alarmbreite + CCM-
Signalfolgeverzögerung + CCM-Signalfolgedauer + Ausgleichsphasendauer) muss
kürzer sein als die A/V-Refraktärzeit minus 86 ms (Geräuschfenster)
Begründung: Um falsche Ereignisse zu vermeiden, muss die CCM-Therapie vollständig
innerhalb der atrialen und ventrikulären Refraktärzeit vorgenommen werden. Vor dem
Ende dieser Refraktärzeiten wird ein 86 ms langes Geräuschfenster aktiviert, um externe
Störungen zu erkennen. Daher muss die CCM-Therapie abgeschlossen sein, bevor das
Geräuschfenster geöffnet wird.
3. Alarmstart + CCM-Signalfolgeverzögerung muss gleich oder größer als 3 ms sein
Begründung: Der Zeitpunkt des Alarmstarts bezieht sich auf das rechtsventrikuläre
Ereignis. Ist der Wert des Alarmstarts also negativ, und wird während des AV-Intervalls
ein lokales Ereignis erkannt, muss ein rechtsventrikuläres Ereignis eintreten und erkannt
werden, bevor das Gerät feststellen kann, ob das Ereignis innerhalb des Alarmfensters
lag. Dies bedeutet, dass die CCM-Therapie nicht vor der Erkennung eines
rechtsventrikulären Ereignisses durchgeführt wird. Dadurch kann vor der Vornahme einer
CCM-Therapie ein rechtsventrikuläres Ereignis erkannt werden.
4. Die Refraktärzeit nach lokalem Ereignis darf nicht größer sein als die CCM-
Signalfolgeverzögerung
Begründung: Da die Refraktärzeit nach lokalem Ereignis jedes Ereignis (z. B. ein CCM-
Ereignis) verdeckt, das nach der Erkennung des LS-Ereignisses eintreten kann, darf die
Vornahme CCM-Therapie nicht während der Refraktärzeit nach lokalem Ereignis
beginnen.
5. Die der Vorhoftachykardierate entsprechende Periode (in Millisekunden) muss größer
sein als die atriale Refraktärzeit nach V plus Verzögerung AV kurz plus 50 ms (RA/RV)
Begründung: Nachdem ein Vorhofereignis erkannt wurde, kann ein neues Vorhofereignis
erst nach Ablauf der atrialen Refraktärzeit nach V erkannt werden. Außerdem beträgt die
für die Erkennung einer Tachykardie erforderliche Mindestalarmzeit 50 ms.
6. Die der ventrikulären Tachykardierate entsprechende Periode (in Millisekunden) muss
größer sein als die ventrikuläre Refraktärzeit nach V plus 50 ms (RA/RV)
Begründung: Nachdem ein ventrikuläres (RV) Ereignis erkannt wurde, kann ein neues
ventrikuläres (RV) Ereignis erst nach Ablauf der RV-Refraktärzeit nach V erkannt
werden. Außerdem beträgt die für die Erkennung einer Tachykardie erforderliche
Mindestalarmzeit 50 ms.
7. Der Beginn des LS-Alarmfensters darf nicht in der Zeit vor oder nach der ventrikulären
Refraktärzeit liegen
Begründung: Beginnt das LS-Alarmfenster innerhalb der Refraktärzeit vor oder nach
einem RV, werden nur LS-Ereignisse, die innerhalb des Alarmfensters und außerhalb der
RV
LS
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