Unterstützung für RAID-Speicherkonfigurationen
Durch den Anschluss eines oder mehrerer externer Speichergeräte an den Sun Fire V490
Server haben Sie die Möglichkeit, eine Software-RAID-Anwendung wie beispielsweise
Sun StorEdge™ für die Konfiguration des Systemplattenspeichers in verschiedenen
RAID-Ebenen einzusetzen. Die Konfigurationsoptionen umfassen RAID 0 (Striping),
RAID 1 (Mirroring), RAID 0+1 (Striping plus Mirroring), RAID 1+0 (Mirroring plus
Striping) und RAID 5 (Striping mit verteilter Parität). Die individuelle RAID-
Konfiguration hängt von den Kosten-, Leistungs-, Zuverlässigkeits- und
Verfügbarkeitsvorgaben für Ihr System ab. Sie haben die Möglichkeit, eines oder
mehrere Ihrer Laufwerke als „Hot Spares" zu konfigurieren, die im Falle des Ausfalls
eines Laufwerks automatisch die Aufgaben des ausgefallenen Laufwerks übernehmen.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Volume-Management-Software" auf
Seite
67.
Fehlerkorrektur und Paritätsprüfung
Auf allen internen Systemdatenpfaden kommt ECC (Error Correcting Code)
zum Einsatz, um ein hohes Maß an Datenintegrität sicherzustellen. Alle Daten,
die zwischen den Prozessoren, dem Arbeitsspeicher und den PCI-Brücken
transportiert werden, sind auf ihrem gesamten Weg durch ECC geschützt.
Das System meldet und protokolliert korrigierbare ECC-Fehler. Ein korrigierbarer ECC-
Fehler ist ein Ein-Bit-Fehler in einem 128-Bit-Feld. Solche Fehler werden sofort nach
ihrer Entdeckung korrigiert. Die ECC-Implementierung kann auch Doppel-Bit-Fehler
im selben 128-Bit-Feld und Mehr-Bit-Fehler im selben „Nibble" (4 Bits) erkennen.
Neben dem ECC-Schutz für Daten bietet das System auch auf allen Systemadressbussen
Paritätsschutz. Paritätsschutz kommt auch auf dem PCI- und auf dem SCSI-Bus
sowie im internen und externen Cache der UltraSPARC IV-CPU zum Einsatz.
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Sun Fire V490 Server Administrationshandbuch • Oktober 2005