Der UltraSPARC IV und der UltraSPARC IV+ sind hochintegrierte Prozessoren,
die die SPARC V9-64-Bit-Architektur implementieren. Sie unterstützen sowohl
zwei-als auch dreidimensionale Grafik und arbeitet mit der modernen VIS-
Erweiterung (Visual Instruction Set) für Anwendungen wie Bildverarbeitung,
Videokomprimierung und -dekomprimierung und Videoeffekte. VIS verbessert die
Multimedia-Leistung und ermöglicht die Komprimierung und Dekomprimierung
von Videos in Echtzeit sowie zwei MPEG-2-Dekomprimierungs-Streams bei
uneingeschränkter Übertragungsqualität ohne zusätzliche Hardwareunterstützung.
Der Sun FireV490 Server arbeitet mit einer Shared-Memory-Multiprozessor-Architektur,
bei der alle Prozessoren auf denselben Arbeitsspeicher sowie denselben physischen
Adressraum zugreifen. Die Prozessoren, der Hauptspeicher und das E/A-Subsystem
des Systems kommunizieren über einen Hochgeschwindigkeitsverbindungsbus mit
einer Taktfrequenz von 150 MHz. In einem mit mehreren CPU-/Speicherplatinen
konfigurierten System steht allen Prozessoren über den Systembus der gesamte
Hauptspeicher zur Verfügung. Der Hauptspeicher wird von allen Prozessoren und
E/A-Geräten im System logisch geteilt.
Weitere Informationen zu den Speichermodulen sowie Richtlinien zur
Speicherkonfiguration finden Sie unter
Seite
Übersicht über die Speichermodule
Im Sun Fire V490 Server arbeiten 3,3-Volt-DIMMs mit hoher Kapazität. Die
Speichermodule verfügen über SDRAM (Synchronous Dynamic Random Access
Memory)-Chips, die mit 75 MHz getaktet sind. Das System unterstützt DIMM-
Module unterschiedlicher Kapazität. Informationen dazu, welche DIMMs zurzeit
unterstützt werden, finden Sie im Sun Fire V490/V890 Konfigurationshandbuch für das
CPU-/Speicher-Modul unter folgender Adresse:
http://www.sun.com/products-n-solutions/hardware/docs/Servers/
Jede CPU-/Speicherplatine stellt Steckplätze für 16 DIMMs zur Verfügung. Die
Kapazität des gesamten Systemhauptspeichers liegt zwischen 8 GB (eine CPU-
/Speicherplatine mit acht 512-MB-DIMMs) und einer Maximalkapazität, die von
den zurzeit unterstützten DIMM-Typen abhängt.
Die 16 DIMM-Steckplätze auf den CPU-/Speicherplatinen sind in vier Bänke mit
jeweils vier Steckplätzen unterteilt. Das System liest bzw. schreibt gleichzeitig in
allen vier DIMMs einer Bank. Aus diesem Grund müssen Speichermodule immer in
Vierergruppen hinzugefügt werden. In
und -Bänke auf einer CPU-/Speicherplatine des Sun Fire V490 Servers dargestellt.
Jeder vierte Steckplatz gehört zur selben DIMM-Bank. Die vier Bänke sind mit A0,
A1, B0 und B1 gekennzeichnet.
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Sun Fire V490 Server Administrationshandbuch • Oktober 2005
30.
„Übersicht über die Speichermodule" auf
sind die DIMM-Steckplätze
ABBILDUNG 3-1