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SDMO R135C3 Handbuch Seite 306

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FMI=10 – ANORMALE ÄNDERUNGSRATE
Alle Daten, mit Ausnahme der von FMI 2 abgedeckten Störungen, die als gültig betrachtet werden, aber deren Werte sich mit einer
Rate ändern, die außerhalb der vordefinierten Grenzwerte für die Änderungsrate eines korrekt funktionierenden Systems liegt
(außerhalb von Bereich c der Signaldefinition). Die Weitergabe der Datenwerte wird normal fortgesetzt.
FMI=11 – URSACHE NICHT BEKANNT
In einem bestimmten Untersystem wurde ein Fehler festgestellt, aber die genaue Art des Fehlers ist nicht bekannt. Die Weitergabe der
Datenwerte wird durch den Wert "Fehleranzeige" ersetzt.
FMI=12 – STÖRUNG EINES/R INTELLIGENTEN GERÄTS / KOMPONENTE
Interne Diagnoseverfahren haben festgestellt, dass die Störung den Austausch der ECU erfordert. Dies bezeichnet hier die
Gesamteinheit, die einige Mikroprozessoren und die zugehörigen Komponenten und Schaltungen umfasst. Es ist davon auszugehen,
dass das Kommunikationsuntersystem nicht die gestörte Komponente ist und dass der Hersteller festgestellt hat, dass keine
reparaturfähige Komponente, die kleiner als die ECU ist, an der Störung beteiligt ist. Die Weitergabe der Datenwerte wird ggf. durch
den Wert "Fehleranzeige" ersetzt, da die Datenweitergabe betroffen sein kann, aber nicht muss. Dieser Fehler muss alle internen
Controllerfehlercodes umfassen, die nicht durch Verbindungen oder Systeme außerhalb des Controllers verursacht werden können.
FMI=13 – NICHT KORREKT KALIBRIERT
Ein Fehler, der als Ergebnis einer inkorrekten Kalibrierung identifiziert werden kann. Dies kann bei Untersystemen der Fall sein, die
erfassen können, ob die Kalibrierung, die der Controller verwenden möchte, veraltet ist. Dies kann auch der Fall sein, wenn festgestellt
wird, dass das mechanische Untersystem nicht korrekt kalibriert ist. Dieser Fehlermodus steht nicht in Beziehung mit der
Signalbereichsdefinition (wie viele andere FMIs).
FMI=14 – BESONDERE ANWEISUNGEN
"Besondere Anweisungen" ist der FMI, der zu verwenden ist, wenn integrierte Systeme die Störung auf eine kleine Zahl von
Möglichkeiten eingrenzen, aber keinen eindeutigen Fehler feststellen können. Wenn dieser FMI verwendet wird, muss der
Kundendiensttechniker bestimmte Maßnahmen ergreifen, um die spezifische Diagnose durchzuführen, und der Hersteller muss
Anweisungen für die Durchführung dieser Diagnose bereitgestellt haben. Es gibt zwei Fälle, in denen dieser Modus verwendet wird: 1.
Für sendebezogene Diagnosen, bei denen die jeweilige Störung nicht zwischen einem Sensor außerhalb des zulässigen Bereichs und
dem Fall, in dem der tatsächliche Wert sich am Rand eines Diagnosebereichs befindet, unterscheiden kann und 2. für die älteren SPN
611 bis 615, bei denen das Problem darin liegt festzustellen, welche der zwei oder mehr Schaltungen (die interagieren können) instand
gesetzt werden muss.
SPN 611 bis 615 sind definiert als "Systemdiagnosecodes" und werden verwendet, um Fehler zu identifizieren, die nicht mit einer
ersetzbaren Komponente eines spezifischen Felds in Verbindung gebracht werden können. Spezifische Untersystemfehlerisolierung ist
das Ziel jedes diagnostischen Systems, aber aus verschiedenen Gründen ist dies nicht immer möglich. Diese SPN geben dem
Hersteller eine gewissen Flexibilität, um nicht "komponentenspezifische" Diagnoseinformationen zu vermitteln. Da die SPN 611-615
das
Standard-SPN/FMI-Format
Satellitensysteme und andere moderne Geräte eingesetzt werden, die die Parametergruppen scannen, die die SPN/FMI-Formate
enthalten. Da vom Hersteller festgelegte Codes aus Standardisierungsgründen abzulehnen sind, sollten diese Codes nur verwendet
werden, wenn die Diagnoseinformation nicht als spezifischer Komponenten- und Fehlermodus mitgeteilt werden kann.
Mögliche Gründe zur Verwendung eines Systemdiagnosecodes umfassen:
1. Die Isolierungskosten für den Fehler einer spezifischen Komponente sind nicht gerechtfertigt oder
2. Neue Konzepte im Bereich Gesamtfahrzeugdiagnose werden entwickelt oder
3. Neue Diagnosestrategien, die nicht komponentenspezifisch sind, werden entwickelt.
Da die SPN 611-615 vom Hersteller definiert und nicht komponentenspezifisch sind, haben FMIs 0-13 und 15-31 nur geringe
Bedeutung. Daher wird meist FMI 14, "Besondere Anweisungen", verwendet. Ziel ist der Verweis des Kundendiensttechnikers auf das
Störungsbehebungshandbuch des Herstellers für weitere Informationen zum jeweiligen Diagnosecode. Dieser Fehlermodus steht nicht
in Beziehung mit der Signalbereichsdefinition (wie viele andere FMIs). Diese Störungsart kann eventuell mit dem Wert der allgemeinen
weitergegebenen Informationen zusammenhängen.
FMI = 15 – DATEN GÜLTIG, ABER ÜBER NORMALEM BETRIEBSBEREICH - AM WENIGSTEN SCHWERWIEGENDE EBENE
Das die Information vermittelnde Signal befindet sich in einem als akzeptabel und gültig definierten Bereich, aber die Realbedingung
liegt über dem als normal betrachteten Wert, der gemäß den vorgeschriebenen am wenigsten strengen Grenzwerten für diese
spezifische Messung der Realbedingung festgelegt ist (Bereich i der Signalbereichsdefinition). Die Weitergabe der Datenwerte wird
normal fortgesetzt.
FMI = 16 – DATEN GÜLTIG, ABER ÜBER NORMALEM BETRIEBSBEREICH - MÄSSIG SCHWERWIEGENDE EBENE
Das die Information vermittelnde Signal befindet sich in einem als akzeptabel und gültig definierten Bereich, aber die Realbedingung
liegt über dem als normal betrachteten Wert, der gemäß den vorgeschriebenen mäßig strengen Grenzwerten für diese spezifische
Messung der Realbedingung festgelegt ist (Bereich k der Signalbereichsdefinition). Die Weitergabe der Datenwerte wird normal
fortgesetzt.
FMI = 17 – DATEN GÜLTIG, ABER UNTER NORMALEM BETRIEBSBEREICH - AM WENIGSTEN SCHWERWIEGENDE EBENE
Das die Information vermittelnde Signal befindet sich in einem als akzeptabel und gültig definierten Bereich, aber die Realbedingung
liegt unter dem als normal betrachteten Wert, der gemäß den vorgeschriebenen am wenigsten strengen Grenzwerten für diese
spezifische Messung der Realbedingung festgelegt ist (Bereich h der Signalbereichsdefinition). Die Weitergabe der Datenwerte wird
normal fortgesetzt.
verwenden,
können
die
Standarddiagnosewerkzeuge,
304/305
elektronischen
Instrumententafeln,
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