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Philips HeartStart Intrepid Gebrauchsanweisung Seite 19

Monitor/defibrillator
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Inhaltsverzeichnis
Zweckbestimmung
Frühzeitige Defibrillation
Frühzeitige ACLS-Maßnahmen
Der physiologische Zustand des Patienten kann die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen
Defibrillation beeinflussen. Daher ist es kein zuverlässiger Indikator für die Leistung des HeartStart
Intrepid, wenn ein Patient nicht wiederbelebt werden kann. Bei der Energieübertragung zeigen die
Patienten oft eine muskuläre Reaktion. Das Fehlen einer solchen Reaktion ist kein zuverlässiger
Indikator für die tatsächliche Energieabgabe oder die Geräteleistung.
Bei der Defibrillation wird ein hochenergetischer Schock abgegeben, sobald die Schocktaste
gedrückt wird, um Zustände wie Kammerflimmern und pulslose ventrikuläre Tachykardie zu
behandeln. Die synchronisierte Defibrillation (Kardioversion) beinhaltet die Abgabe eines
Niedrigenergieschocks, der zu einem bestimmten Zeitpunkt im QRS-Komplex verabreicht wird, um
die Induktion von Kammerflimmern zu vermeiden. Die Kardioversion wird zur Behandlung von
Arrhythmien wie Vorhofflimmern, Vorhofflattern oder supraventrikulären Tachykardien eingesetzt,
wenn Medikamente einen normalen Rhythmus nicht wiederhergestellt haben oder wenn der Patient
instabil ist und die Arrhythmie beendet werden muss. Um im Manuell-Betrieb mit dem Intrepid das
EKG zu analysieren und zu entscheiden, ob eine Defibrillation durchzuführen ist, sind
Bedienungsschritte erforderlich.
Indikationen: Die manuelle Defibrillation wird zum Beenden bestimmter potenziell tödlicher
Arrhythmien wie Kammerflimmern und symptomatischer ventrikulärer Tachykardien verwendet.
Kardioversion ist zur Behandlung von Vorhofflimmern, Vorhofflattern, supraventrikulären
Tachykardien und ventrikulären Tachykardien vorgesehen.
Kontraindikationen: Die Defibrillation im Manuell-Betrieb mit dem HeartStart Intrepid darf nicht
für Patienten verwendet werden, die bei Bewusstsein sind, einen Puls haben und atmen oder keinen
Puls haben und keinen defibrillierbaren Rhythmus aufweisen, wie z.B. Asystolie oder pulslose
elektrische Aktivität. Die Kardioversion mit dem HeartStart Intrepid darf nicht für Patienten
verwendet werden, die keinen Puls aufweisen, nicht ansprechbar sind und Herzrhythmen aufweisen,
die mit Kammerflimmern, pulsloser ventrikulärer Tachykardie, Asystolie oder pulsloser elektrischer
Aktivität vereinbar sind.
Externes Pacing
Das externe Pacing mit dem HeartStart Intrepid gibt einen elektrischen Impuls an das Herz ab, der
eine kardiale Depolarisation und eine Myokardkontraktion verursacht. Die Energie wird über
Defibrillator-Pads auf der Brust abgegeben. Es ist durch die AHA und den ERC anerkannt, dass das
erfolgreiche Pacing eines Patienten von der Zeitspanne abhängt, die zwischen dem Beginn einer
Brady-Arrhythmie und dem Beginn des Pacing liegt. Der physiologische Zustand des Patienten
kann die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Pacings oder einer Aktivität der Skelettmuskulatur
beeinflussen. Ein erfolgloses Pacing ist kein zuverlässiger Indikator für die Leistung des Pacers. Die
muskuläre Reaktion des Patienten auf das Pacing ist kein zuverlässiger Indikator für die abgegebene
Energie. Die Verwendung des HeartStart Intrepid im Pacing-Betrieb erfordert Bedienungsschritte,
um mA und Frequenz einzustellen und das Pacing des Patienten zu starten.
Indikationen: Externes Pacing ist für hämodynamisch instabile Bradykardie bei Patienten mit
einem Puls, die nicht auf Atropin ansprechen vorgesehen.
Kontraindikationen: Der HeartStart Intrepid darf nicht bei länger andauerndem,
brady-asystolischem Herz-Kreislauf-Stillstand verwendet werden.
1: Einführung
5
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