Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung ...........................4 2. Symbol-Erklärung ........................4 3. Bestimmungsgemäße Verwendung ..................5 4. Lieferumfang ........................6 5. App und Download ......................6 6. Sicherheitshinweise ......................6 7. Bedienelemente ........................8 8. Montage und Anschluss ....................13 a) Ausbauen des Codeschloss/Vorbereiten zur Montage ..........13 b) Montage des WLAN-Moduls ..................13 c) Montage des Codeschloss ..................14 9.
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Seite g) Benutzercodes/Transponderkarten für Ausgang #1 - Programmiercode 10 ....28 h) Besucher-Code für Ausgang #1 - Programmiercode 40 ..........33 Betriebsart und Aktivierungsdauer für Ausgang #1 - Programmiercode 51 ....36 Echtzeit-Uhr - Programmiercode 55 ................38 k) Zeitbasierte, tägliche Beschränkung für den Ausgang #1 - Programmiercode 56 ..40 Sicherheitsfunktionen bei Falscheingabe - Programmiercode 60 ......42 m) Zugangsmodus auswählen - Programmiercode 70 ............43 n) Signaltöne bei Normalbetrieb - Programmiercode 71 ..........45...
1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
3. Bestimmungsgemäße Verwendung Das Produkt dient hauptsächlich der Zutrittssicherung von Türen (z.B. eines Büros). Die Steuerung ist entweder über geeignete Transponder oder über Zahlencodes möglich. Wenn Sie einen angelernten Transponder vor das Codeschloss halten oder einen im System gespeicherten Zahlencode eingeben, wird ein potentialfreier Umschaltkontakt aktiviert (Kontaktbelastbarkeit siehe Kapitel „Technische Daten“).
4. Lieferumfang • Codeschloss • WLAN-Modul • 2x Transponderkarte • Montagematerial (3x Schrauben, 3x Dübel) • 1x L-Innensechskantschlüssel 2 mm • 1x Diode 1N4004 • Bedienungsanleitung 5. App und Download Es sind kompatible Android - und iOS-Apps bei den jeweiligen App-Stores erhältlich. Suchen Sie nach der App „AccessPlus“...
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• Das Produkt ist kein Spielzeug. Halten Sie es von Kindern und Haustieren fern. • Das Produkt ist für den Betrieb im Innen- und Außenbereich geeignet (IP55). Es darf jedoch nicht in oder unter Wasser betrieben werden, dadurch wird es zerstört. • Schützen Sie das Produkt vor extremen Temperaturen, starken Erschütterungen, brennbaren Gasen, Dämpfen und Lösungsmitteln.
7. Bedienelemente A B C A LED Rot B LED Orange/Rot C LED Grün D Tastenfeld Taste für die Klingel F RFID-Sensor G 2 Befestigungsschrauben für den Deckel...
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WiFi MODULE H Steckplatz für das WLAN-Modul Steckbrücke „DOOR LOCK“; für die Einstellung des Türöffners K Anschlussleiste mit Schraubklemmen „TAMPER N.C.“ Anschlussleiste mit Schraubklemmen M Steckbrücke „BACK-LIT“; für die Einstellung der Hintergrundbeleuchtung N Piezosummer O Taster „TAMPER“; Sabotagetaster zur Überwachung des Gehäuses; ist der Taster gedrückt (bei geschlossenem Gehäuse), ist der Ausgang „TAMPER N.C.“...
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Schraubklemme 1 + 2 („12V DC“): Anschluss für Betriebsspannung Diese beiden Anschlüsse sind mit der Betriebsspannung 12 V/DC zu verbinden. Achten Sie auf die korrekte Polarität; Schraubklemme 1 = Plus/+, Schraubklemme 2 = Minus/-/GND. Abhängig von den am Codeschloss angeschlossenen Geräten (z.B. Türöffner) ist auf eine entsprechend ausreichende Stromversorgung zu achten.
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Schraubklemme 6 + 7 („DOOR BELL N.O.“): Anschluss für Türklingel Bei diesem Anschluss handelt es sich um einen potentialfreien NO-Relaiskontakt (Kontaktbelastbarkeit: 24 V/DC, 1 A), der sich als Schaltausgang für eine Türklingel verwenden lässt. Er wird bei Betätigen der Klingeltaste (E) aktiviert. Schraubklemme 8 („EG IN“): Steuereingang für Türöffner-Taste Wird ein Taster (mit NO-Kontakt, Schließer) angeschlossen, so kann hierüber der Ausgang #1 aktiviert werden.
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Steckbrücke („BACK-LIT“): Die Einstellung der Hintergrundbeleuchtung erfolgt über die Steckbrücke „BACK-LIT“. Es kann zwischen zwei verschiedenen Einstellungen umschaltet werden: • FULL Im Standby-Modus ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur gedimmt. Wenn eine Tastentaste gedrückt wird, wird die Tastatur voll beleuchtet. 10 Sekunden nach dem letzten Tastendruck wird die Hintergrundbeleuchtung wieder gedimmt.
8. Montage und Anschluss Montage und Anschluss ist nur im spannungsfreien Zustand zulässig. a) Ausbauen des Codeschloss/Vorbereiten zur Montage • Drehen Sie zunächst die beiden Befestigungsschrauben des Deckels (G) an der Unterseite mit dem beiliegenden L-Innensechskantschlüssel heraus. • Nehmen Sie den Deckel ab und das Codeschloss aus dem Gehäuse heraus. b) Montage des WLAN-Moduls • Stecken Sie das WLAN-Modul aus dem Lieferumfang, an der entsprechenden Stelle („WiFi MODULE“), auf der Platine des Codeschlosses ein.
c) Montage des Codeschloss • Zuerst müssen die drei markierten Montagebohrungen vom Gehäuse freigelegt werden. Verwenden Sie hierzu z.B. einen Bohrer oder einen spitzen Gegenstand. • Montieren Sie jetzt das Gehäuse an der Wand, verwenden Sie abhängig von der Wandbeschaffenheit (z.B. Mauerwerk) die Schrauben und ggf. die Dübel aus dem Lieferumfang.
9. Anschlussbeispiel (–) (–) DATA DOOR BELL N.O. 12 V DC DOOR LOCK N.O. N.O. 1N4004 Netzteil (12 V/DC) Ausgang des Codeschlosses über Steckbrücke „DOOR LOCK“ (J), umschaltbar zwischen dem Betrieb eines Fail-Secure-Türöffners oder Fail-Safe-Türöffners Türöffner Türöffner-Taste in der Wohnung; ggf. mehrere Tasten bei Bedarf parallelschalten Position der Kathode der erforderlichen Schutzdiode (diese muss in der Nähe des Türöff- ners montiert werden, um das Codeschloss vor Schäden zu schützen)
10. Inbetriebnahme • Schalten Sie nach Abschluss der Montage (siehe Kapitel 7) die Betriebsspannung zu. • Die Beleuchtung der Tasten wird aktiviert. Die LED oben in der Mitte (B) am Codeschloss blinkt orange (ca. 1x pro Sekunde). Im Blink-Rhythmus der LED wird auch ein Signalton ausgegeben.
11. Signaltöne und LED-Anzeigen Die drei LEDs auf der Frontseite (siehe Abbildung in Kapitel 6, Position A, B und C) haben folgende Funktionen: Rote LED (A) (Links) Die LED leuchtet rot, wenn der Ausgang für den Türöffner gesperrt ist (z.B. über den Superuser- Code oder über die Einstellung in Programmiercode 56).
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* Alle Signaltöne können ein- oder ausgeschaltet werden (Programmiercode 71). Ausgenommen sind die Signaltöne bei einer Warnmeldung und während des speziellen Modus (1 Minute) nachdem das Codeschloss mit Spannung versorgt wird. ** Der lange Signalton (für die Anzeige eines aktivierten Ausgangs) kann ebenfalls ein- oder ausgeschaltet werden (Programmiercode 72).
12. Vorbereitung zur Programmierung a) Kriterien für Zahlencodes und Transponder Primäre Codes Die primären Codes umfassen Benutzercodes, Mastercode, Bedrohungscodes, Superuser- Codes, allgemeine Benutzercodes und Besuchercodes. Alle diese Codes müssen eindeutig sein. Es ist nicht erlaubt, einen bereits programmierten primären Code für eine zweite Funktion zu verwenden.
b) Sicherheitsstufen der Betriebsmodi Das Codeschloss bietet 5 Betriebsmodi zur Auswahl der Sicherheitsstufe (Programmiercode 10). Nur Transponderkarten - Betriebsmodus 1 Zur Zugangskontrolle lesen Sie einfach eine Karte ein, um die Tür zu öffnen. Die Sicherheitsstufe ist moderat, aber ist benutzerfreundlich. Nur Benutzercodes –...
13. Der „DAP“-Modus Der „DAP“-Modus dient zur Aktivierung des Programmiermodus, wenn Sie den von Ihnen programmierten Mastercode vergessen haben. Bei Lieferung des Codeschlosses ist der Mastercode „0000“ voreingestellt. Gehen Sie wie folgt vor: • Trennen Sie das Codeschloss min. 1 Minute von der Spannungsversorgung. • Schalten Sie die Spannungsversorgung wieder ein. Das Codeschloss befindet sich für 1 Minute in einem speziellen Modus, in dem Sie mit Hilfe des DAP-Codes den Programmiermodus aktivieren können.
14. Programmierung Trennen Sie das Codeschloss während der Programmierung nicht von der Betriebsspannung. Andernfalls könnten die bereits vorhandenen Daten bzw. Programmierungen beschädigt werden. Alle Codes (z.B. Mastercode, Benutzercodes und Superuser-Code) können 4- bis 8stellig sein, auch eine gemischte Länge ist möglich. Wenn Sie den automatischen Zugangsmodus einschalten (siehe Kapitel 14.
b) Programmiermodus aktivieren/verlassen Um eine Programmierung durchzuführen ist es immer notwendig das Codeschloss in den Programmiermodus zu versetzen. • Die mittlere LED oben am Codeschluss muss langsam orange blinken (falls das WLAN- Modul verbaut, aber noch konfiguriert ist, blinkt die LED schnell rot); das Codeschloss befindet sich im Normalbetrieb.
• Das Codeschloss gibt zwei kurze Pieptöne aus, der Löschvorgang wird gestartet. Während dem Löschvorgang blinkt die mittlere LED oben am Codeschloss sehr schnell orange. Der Löschvorgang kann einige Minuten dauern, bitte haben Sie Geduld. • Wenn der Löschvorgang beendet ist, gibt das Codeschloss zwei Pieptöne aus und die mittlere LED oben am Codeschloss leuchtet dauerhaft orange und blinkt gleichzeitig rot.
e) Superuser-Code - Programmiercode 02 Der Superuser-Code dient dazu, die Ausgänge manuell aktivieren zu können und er kann alle Beschränkungen der Ausgänge aktivieren bzw. deaktivieren. Er ist vollkommen unabhängig z.B. von Zeitbeschränkungen oder Systemsperren. Der Superuser-Code kann auch dazu benutzt werden, den Ausgang #1 (und den angeschlossenen Türöffner) dauerhaft zu aktivieren.
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Funktion 2: Ausgang #1 dauerhaft aktivieren Der Ausgang #1 des Codeschlosses ist für einen Türöffner vorgesehen. Über den Superuser- Code lässt sich der Ausgang #1 und damit der Türöffner dauerhaft ein- oder ausschalten. Beispiel: Der Superuser-Code wurde auf „6789“ programmiert: Ausgang #1 aktivieren/deaktivieren Der Ausgang #1 bleibt so lange aktiviert (rechte LED (C) leuchtet dauerhaft grün), bis Sie ihn über den gleichen Code wieder deaktivieren (rechte LED erlischt).
Während der Ausgang #1 gesperrt ist, leuchtet die linke LED (A) dauerhaft rot (die mittlere LED blinkt weiterhin rot für die Anzeige des Normalbetriebs). Aus Sicherheitsgründen kann der Ausgang #1 jedoch wie gewohnt über das Betätigen der Türöffner-Taste oder den Superuser-Code aktiviert werden. f) Allgemeiner Benutzercode für Ausgang #1 - Programmiercode 03 Der allgemeine Benutzercode ist der Code für den Betriebsmodus 4 „Transponderkarte + allgemeiner Benutzercode“...
g) Benutzercodes/Transponderkarten für Ausgang #1 - Programmiercode 10 Es stehen insgesamt 1000 Speicherplätze für Benutzercodes und/oder Transponderkarten, für den Ausgang #1 zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, eine Tabelle anzulegen und alle Zugangsdaten genau zu erfassen (Benutzer-ID, Benutzercode, Benutzername, Schaltvorgang für Ausgang #1).
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• Transponderkarte/Benutzercode: Je nach Betriebsmodus lesen Sie die gewünschte Transponderkarte und/oder geben Sie den gewünschten 4 - 8stelligen Code (Benutzercode, sekundärer Benutzercode oder allgemeiner Benutzercode) ein. Wichtig! Wenn Sie den automatischen Zugangsmodus einschalten (siehe Kapitel 14. m), müssen alle Codes die gleiche Länge haben (wie z.B. Mastercode + Superuser-Code + Benutzercodes 5stellig).
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Programmierbeispiel: Betriebsmodus 2 - nur Benutzercode Programmierung: (a) Programmiercode 10 für Ausgang #1 (b) Auswahl der gewünschten Betriebsart - nur Benutzercode - 2 (c) Benutzer-ID „001“ (für Ausgang #1 ist möglich: 000 - 999) (d) Benutzercode „1111“ (e) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange) Funktion im Normalbetrieb: (a) Eingabe des Benutzercodes...
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Funktion im Normalbetrieb: Karte einlesen (a) Einlesen der Transponderkarte (Codeschloss gibt zur Bestätigung, dass die Karte gelesen wurde zwei Pieptöne aus); Sie haben 30 Sekunden Zeit (die mittlere LED blinkt während- dessen orange) den sekundären Benutzercode einzugeben (b) Eingabe des sekundären Benutzercodes (c) Eingabe bestätigen;...
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Löschen einer Transponderkarte - Funktion 5: Karte einlesen (a) Programmiercode 10 für Ausgang #1 (b) Auswahl der gewünschten Funktion - Löschen einer Transponderkarte und/oder eines Benutzercodes - 5 (c) Transponderkarte einlesen; das Einlesen wird mit einem kurzen Signalton bestätigt; es ist egal, ob die Transponderkarte ohne Code, einem allgemeinen Benutzercode oder einem sekundären Benutzercode verknüpft ist (d) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED...
h) Besucher-Code für Ausgang #1 - Programmiercode 40 Besucher-Codes sind spezielle Zugangscodes, die entweder als Einmalcode oder als Code mit einem Zeitlimit vergeben werden können. Insgesamt stehen 50 Speicher für unterschiedliche Besucher-Codes zur Verfügung. • Einmalcode: Wird ein gültiger Besucher-Code eingegeben, so schaltet der Ausgang #1; der Besucher-Code wird daraufhin ungültig und funktioniert nicht mehr.
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Wichtig! Wenn Sie den automatischen Zugangsmodus einschalten (siehe Kapitel 14. m), müssen alle Codes die gleiche Länge haben (wie z.B. Mastercode + Superuser-Code + Benutzercodes 5stellig). • Bestätigung: Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste Das Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange. Der Besucher-Code ist gespeichert.
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Programmierbeispiel: Besucher-Code mit Zeitlimit Der von Ihnen programmierte Besucher-Code gilt für eine bestimmte Zeitdauer (01 - 99 Stunden). Danach wird der Code automatisch ungültig und funktioniert nicht mehr. Der Besucher kann den Ausgang #1 während der programmierten Zeitdauer wie ein normaler Benutzer beliebig oft aktivieren.
i) Betriebsart und Aktivierungsdauer für Ausgang #1 - Programmiercode 51 In der Grundeinstellung wird der Ausgang #1 für den Türöffner für die Dauer von 5 Sekunden aktiviert, wenn ein gültiger Benutzercode oder Besucher-Code verwendet wird. Falls gewünscht, lässt sich die Zeitdauer im Bereich von 1 - 99999 Sekunden einstellen (max. also etwas mehr als 27 Stunden) und somit auch ein Timer realisieren.
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Betriebsart und Aktivierungsdauer für den Ausgang #1 programmieren: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 14. b). • Generelle Eingabe zur Programmierung der Betriebsart und Aktivierungsdauer: Programmiercode Betriebsart und Aktivierungsdauer Bestätigung oder • Programmiercode 51 • Betriebsart und Aktivierungsdauer: Ausgang #1 in den Toggle-Betrieb versetzen Aktivierungsdauer in Sekunden (1 - 99999); Standard sind 5 Sekunden; • Bestätigung: Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste Das Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange.
Programmierbeispiel: Ausgang #1 in den Toggle-Betrieb versetzen Nach der Eingabe eines gültigen Benutzercodes bleibt der jeweilige Ausgang des Codeschlosses so lange aktiviert, bis erneut ein gültiger Benutzercode eingegeben wird. Einsatzzweck dieser Betriebsart ist die Steuerung (Scharf-/Unscharfschaltung) einer Alarmanlage. (a) Programmiercode 51 für Ausgang #1 (b) Code „0“...
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Echtzeit-Uhr programmieren: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 14. b). • Generelle Eingabe zur Programmierung der Echtzeit-Uhr: Programmiercode Stunde und Minute Bestätigung HH : MM • Programmiercode 55 • Stunde und Minute: HH : MM Uhrzeit in Stunden und Minuten; zulässig ist 00:00 – 23:59; die Zeiteinstellung erfolgt im 24-Stundenformat;...
k) Zeitbasierte, tägliche Beschränkung für den Ausgang #1 - Programmiercode 56 Wenn hier Anfangs- und Endzeit für eine zeitliche Beschränkung programmiert sind, werden diese täglich angewandt, bis diese wieder gelöscht werden. Diese Funktion basiert auf der Echtzeit-Uhr. Daher ist es zwingend erforderlich, dass die Uhr vor der Programmierung eingestellt wird (siehe Kapitel 14.
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Programmierbeispiel: zeitliche Beschränkung Ausgang #1, Beginn und Ende am gleichen Tag (a) Programmiercode 56 (b) Startzeit, „1130“; täglich um 11.30 Uhr beginnt die zeitliche Beschränkung (c) Endzeit, „1300“; täglich um 13.00 Uhr wird die zeitliche Beschränkung wieder aufgehoben (d) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange) Programmierbeispiel: zeitliche Beschränkung Ausgang #1, Ende am nächsten Tag (a) Programmiercode 56...
Ausgang #1 trotz zeitlicher Beschränkung aktivieren Der Superuser-Code kann den Ausgang #1 trotz zeitlicher Beschränkung aktivieren. Beispiel: Der Superuser-Code wurde auf „6789“ programmiert: Ausgang #1 aktivieren l) Sicherheitsfunktionen bei Falscheingabe - Programmiercode 60 Um ein Durchprobieren vieler Codes zu verhindern, können Sie eine Eingabesperre programmieren.
Programmierbeispiel 1: Eingabesperre auf 5 Falscheingaben setzen (a) Programmiercode 60 (b) Eingabesperre auf 5 Falscheingaben setzen „5“ (c) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange) Programmierbeispiel 2: Eingabesperre deaktivieren (a) Programmiercode 60 (b) Eingabesperre deaktivieren „00“...
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• Automatischer Zugangsmodus Das Drücken der Taste nach der Eingabe eines Codes ist nicht erforderlich. Wenn die eingegebene Ziffernzahl (z.B. 5 Ziffern) erreicht ist, überprüft das Codeschloss den Code. Ist der Benutzercode korrekt, so aktiviert das Codeschloss den Ausgang. Dieser Zugangsmodus kann beispielsweise verwendet werden, wenn viele Personen Zutritt haben wollen, da eine schnellere Bedienung ermöglicht wird.
n) Signaltöne bei Normalbetrieb - Programmiercode 71 Im Normalbetrieb gibt das Codeschloss bei jeder Tastenbetätigung einen kurzen Signalton aus, wenn z.B. ein Benutzercode eingegeben wird. Bei fehlerhafter Code-Eingabe oder Transponderkarte werden außerdem 5 kurze Signaltöne ausgegeben. Normalerweise dienen diese Signaltöne zur Bestätigung eines Tastendrucks (bzw. der Signalisierung durch 5 kurze Töne, dass die Code-Eingabe falsch ist).
o) Signaltöne bei Aktivierung von Ausgang #1 - Programmiercode 72 Wenn der Ausgang #1 für den Türöffner aktiviert wird (z.B. bei Eingabe eines gültigen Benutzercodes), so gibt das Codeschloss in der Grundeinstellung einen langen Signalton ab. Normalerweise wird dieser Bestätigungston verwendet, um z.B. die Funktion des angeschlossenen Türöffners zu signalisieren (speziell bei Türöffnern sinnvoll, die keine oder nur leise Geräusche machen, wenn sie aktiviert sind).
p) Blinksignal im Normalbetrieb ein-/ausschalten - Programmiercode 73 Im Normalbetrieb wartet das Codeschloss auf die Eingabe eines Benutzercodes bzw. auf einen Transponder. Hierbei blinkt die mittlere LED jede Sekunde einmal kurz orange auf. Dieses Blinksignal dient außerdem zur Kontrolle der Funktion des Codeschlosses. Sollte dieses Blinken störend sein (oder wenn es zu auffällig ist), können Sie es abschalten.
q) Betriebsart für Türöffner-Taste wählen - Programmiercode 90 In der Grundeinstellung aktiviert das Betätigen der Türöffner-Taste (sofern angeschlossen) den Ausgang #1 am Codeschloss. Für bestimmte Bereiche macht es jedoch Sinn, dass nach dem Betätigen des Türöffners eine bestimmte Zeit vergehen muss, bevor der Ausgang #1 und das damit verbundene Türschloss tatsächlich aktiviert wird. Dies soll z.B. verhindern, dass man einen bestimmten Raum schnell verlassen kann.
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Die Türöffner-Taste muss zum Auslösen des Türöffners gedrückt gehalten werden. Es wird dabei kein Signalton als Warnung ausgegeben. Die Zeit die der Taster gedrückt gehalten werden muss, wird im nächsten Punkt „Verzögerungszeit“ ausgewählt. Die Türöffner-Taste muss zum Auslösen des Türöffners gedrückt gehalten werden. Es wird dabei bis zum Öffnen der Tür ein Signalton als Warnung ausgegeben.
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Programmierbeispiel 1: Türöffner-Taster kurzer Druck mit 5 Sekunden Verzögerung und Signalton als Warnung (a) Programmiercode 90 (b) Funktion „2“; kurzer Druck mit Warnton (c) Verzögungszeit „5“; für 5 Sekunden (d) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange) Programmierbeispiel 2: Türöffner-Taster gehaltener Druck (10 Sekunden) und Signalton als Warnung...
15. Programmierbeispiel Zum einfacheren Verständnis möchten wir Ihnen in diesem Kapitel ein Programmierbeispiel geben. Folgende Vorgaben sollen in diesem Beispiel gelten: • Zwei Personen sollen über jeweils eine Transponderkarte Zugang zu einem Gebäude erhalten, indem über Ausgang #1 der Türöffner aktiviert wird. Die Zeitdauer für die Aktivierung des am Ausgang #1 angeschlossenen Türöffners soll 3 Sekunden betragen.
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Schritt 3: Voreingestellten Mastercode ändern Nach der Erstinbetriebnahme sollten Sie in jedem Fall den voreingestellten Mastercode auf einen eigenen Code ändern. • Geben Sie den Programmiercode „01“ und anschließend den gewünschten neuen Mastercode ein (z.B. „12345“), drücken Sie zur Bestätigung die Raute-Taste. • Das Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange auf. Der vorhandene Mastercode (Werkseinstellung „0000“) wird überschrieben und ist nicht mehr gültig.
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Schritt 5: Anlegen von zwei verschiedenen Benutzercodes für Ausgang #1 Geben Sie folgende Programmierung ein: (a) Programmiercode 10 für Ausgang #1 (b) Auswahl der gewünschten Betriebsart - nur Benutzercode - 2 (c) Benutzer-ID „002“ (für Ausgang #1 ist möglich: 000 - 999) (d) Benutzercode „1111“...
Karte einlesen (a) Programmiercode 10 für Ausgang #1 (b) Auswahl der gewünschten Betriebsart - Transponderkarte + Sekundärer Benutzercode - 3 (c) Benutzer-ID „005“ (für Ausgang #1 ist möglich: 000 - 999) (d) Transponderkarte einlesen (e) Sekundärer Benutzercode „3333“ (f) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt kurz 2x orange) Schritt 7: Ausgang #1 für 3 Sekunden aktivieren (a) Programmiercode 51 für Ausgang #1...
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Für die Dauer von 3 Sekunden wird der Ausgang #1 aktiviert (die rechte LED leuchtet für diese Zeit grün). • Der Benutzer #2 muss ebenfalls seine Transponderkarte an das Codeschloss halten, um den Ausgang #1 zu aktivieren. Benutzer #3 oder #4 will Zugang über seinen Benutzercode erhalten • Für Benutzer #3 wurde der Benutzercode „1111“...
16. Störungsbeseitigung Nach einem Stromausfall ist das Codeschloss mit den vorhandenen Programmierungen wieder betriebsbereit. Während eines Stromausfalls ist das Codeschloss jedoch nicht funktionsfähig, die Ausgänge können nicht aktiviert werden. Abhängig vom Einsatzzweck empfehlen wir Ihnen, das Codeschloss aus Sicherheitsgründen an einer unterbrechungsfreien Stromversorgung zu betreiben (wie bei einer Alarmanlage).
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Warum ist dies erforderlich? Im manuellen Zugangsmodus (nach der Eingabe eines Benutzercodes) muss die Raute- Taste gedrückt werden, damit das Codeschloss den Code überprüft. Hier können die Codes 4- bis 8stellig sein; eine unterschiedliche Codelänge ist möglich. Im automatischen Zugangsmodus vergleicht das Codeschloss die Länge des eingegebenen Benutzercodes (oder Superuser- bzw.
17. Pflege und Reinigung • Verwenden Sie ein trockenes, faserfreies Tuch zur Reinigung des Produkts. • Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel, Reinigungsalkohol oder andere chemische Lösungen, da dadurch das Gehäuse angegriffen oder gar die Funktion beeinträchtigt werden kann. • Richten Sie niemals den Wasserstrahl eines Gartenschlauchs oder eines Hochdruckreinigers auf das Codeschloss. 18. Konformitätserklärung (DOC) Hiermit erklärt Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Straße 1, D-92240 Hirschau, dass dieses Produkt der Richtlinie 2014/53/EU entspricht.
Sendeleistung RFID .......< 59,77 dBm Datenerhalt bei Stromausfall ..ja (Besucher-Codes werden jedoch aus Sicherheitsgrün- den automatisch gelöscht) Geeignete Transponder ....Handelsübliche EM-Transponder für Frequenz 125 kHz Speicherplätze ........1000 (Benutzer-Codes oder Transponder oder Benutzer-Codes + Transponder) Besucher-Codes ......50 (als Einmalcode programmierbar oder mit Zeitlimit 1 - 99 Stunden) Codelänge ........4- bis 8stellig Einschränkungen:...
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