Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung ...........................4 2. Symbol-Erklärung ........................5 3. Bestimmungsgemäße Verwendung ..................5 4. Lieferumfang ........................6 5. Sicherheitshinweise ......................7 6. Bedienelemente ........................9 7. Montage und Anschluss ....................14 8. Anschlussbeispiele ......................16 a) Standalone-Betrieb .....................16 b) Betrieb in Verbindung mit einer Alarmanlage .............17 9.
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Seite n) Blinksignal im Normalbetrieb ein-/ausschalten ............43 o) Betriebsart für Türöffner-Taste wählen ...............44 p) Signalton bei offen stehender Tür ................46 13. Einfache Betriebsart („Single User“) ..................47 a) Allgemeine Informationen ...................47 b) Auswahl der Betriebsart „Single User“ ...............48 c) Auswahl der Betriebsart „Multi User“ ................48 d) Mastercode/Benutzercode programmieren ..............49 e) Superuser-Code programmieren ................49 Code für stillen Alarm (Bedrohungsalarm) ..............50...
1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
2. Symbol-Erklärung Das Symbol mit dem Blitz im Dreieck wird verwendet, wenn Gefahr für Ihre Gesund- heit besteht, z.B. durch einen elektrischen Schlag. Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind. Das Pfeil-Symbol ist zu finden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedie- nung gegeben werden sollen.
4. Lieferumfang • Codeschloss • 3 x Schrauben • 3 x Dübel • L-förmiger Steckschlüssel • Diode • Bedienungsanleitung Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite.
5. Sicherheitshinweise Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung aufmerksam durch und beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Falls Sie die Sicherheitshinweise und die Angaben zur sachgemäßen Handhabung in dieser Bedienungsanleitung nicht befolgen, übernehmen wir für dadurch resultierende Personen-/Sach- schäden keine Haftung. Außerdem erlischt in solchen Fällen die Gewährleis- tung/Garantie.
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• Lassen Sie Wartungs-, Anpassungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einem Fachmann bzw. einer Fachwerkstatt durchführen. • In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Ver- bandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten. • Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Dieses könnte für Kin- der zu einem gefährlichen Spielzeug werden! • Gehen Sie vorsichtig mit dem Produkt um, durch Stöße, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe wird es beschädigt.
6. Bedienelemente A B C A Rote LED (leuchtet, wenn Ausgang #2 aktiviert ist) Amberfarbige LED (Status-LED für diverse Funktionen) C Grün/rote LED (leuchtet grün, wenn Ausgang #1 aktiviert ist; leuchtet rot, wenn Ausgang #1 gesperrt ist) D Befestigungsschraube Tastenfeld Öffnungen für Kabel G Öffnungen für Wandmontage...
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H Steckbrücke „BACK-LIT“ für Umschaltung zwischen Dauerbeleuchtung („FULL“) und automatischer Beleuchtung bei Tasten- druck („AUTO“) Steckbrücke „DAP“, für Aktivierung des Programmiermodus, wenn der Mastercode vergessen wurde (DAP = „Direct Access to Programming“ = Direktzugriff auf die Pro- grammierung ohne Mastercode) Steckbrücke für Ausgang #2, Umschalten zwischen „N.C.“...
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Schraubklemme 5 + 6 + 7 („O/P 1“): Ausgang #1 Beim Ausgang #1 handelt es sich um einen potentialfreien Relais-Umschaltkontakt (Kontakt- belastbarkeit: 24 V/DC, 1 A). Je nachdem, ob Sie einen NC- oder einen NO-Kontakt benötigen (z.B. für einen Türöffner, eine Alarmanlage usw.), ist die Verkabelung entsprechend vorzuneh- men. Wird ein Türöffner angeschlossen, so ist je nach Bauart des Türöffners entweder der Anschluss „NO“...
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Schraubklemme 10 („ALM OUT“): Alarm-Ausgang Dies ist ein NPN-Transistor-Ausgang (Open-Collector) mit einer maximalen Belastbarkeit von 100 mA und 24 V/DC. Der Ausgang schaltet auf Minus/-/GND, wenn die Tür ohne vorherige Eingabe eines Codes geöffnet wird. Damit kann über eine Alarmanlage ein Alarm ausgelöst werden (linkes Bild).
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Schraubklemme 14 („DOOR SENS“): Anschluss für Türsensor Wird ein Türsensor (mit NC-Kontakt, Öffner) angeschlossen, so kann das Codeschloss den Zustand der Tür überprüfen. Wenn der Eingang nicht verwendet wird, muss er mit dem Minus/-/GND-Kontakt (Schraubklemme 13) verbunden sein. Aus diesem Grund befindet sich bei Lieferung des Codeschlosses eine kleine Draht- brücke zwischen Schraubklemme 13 und 14. Falls Sie einen Sensor anschließen, so entfernen Sie die Drahtbrücke zwischen Schraubklemme 13 und 14.
7. Montage und Anschluss Montage und Anschluss ist nur im spannungsfreien Zustand zulässig. • Drehen Sie zunächst die beiden Befestigungsschrauben (D) an der Vorderseite heraus; ver- wenden Sie hierzu den mitgelieferten Spezialschlüssel. Nehmen Sie dann das Codeschloss von der Montageplatte ab. • Montieren Sie die Montageplatte über die Öffnungen (G) an der Wand, verwenden Sie ab- hängig von der Wandbeschaffenheit (z.B.
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• Wählen Sie mit der Steckbrücke (14) aus, ob der Ausgang #2 als NC- oder NO-Kontakt arbeiten soll. - „N.C.“: Der Ausgang #2 arbeitet als NC-Kontakt (Öffner-Kontakt). - „N.O.“: Der Ausgang #2 arbeitet als NO-Kontakt (Schließer-Kontakt). • Über die Steckbrücke „BACK-LIT“ (H) können Sie die Funktion der Hintergrundbeleuchtung für die Tasten wählen: - „AUTO“: Die Hintergrundbeleuchtung ist im Normalbetrieb deaktiviert.
8. Anschlussbeispiele a) Standalone-Betrieb Netzteil (12 V/DC) Je nach Typ des Türöffners den entsprechenden Anschluss von Ausgang #1 verwenden (N.O. = Fail-Secure-Türöffner, N.C. = Fail-Safe-Türöffner) Türöffner Türsensor (optional; falls dieser nicht vorhanden ist, muss Anschlussklemme 13+14 ver- bunden werden) Türöffner-Taste in der Wohnung Position der Kathode der erforderlichen Schutzdiode (diese muss in der Nähe des Türöff- ners montiert werden, um das Codeschloss vor Schäden zu schützen)
b) Betrieb in Verbindung mit einer Alarmanlage Netzteil (12 V/DC) Je nach Typ des Türöffners den entsprechenden Anschluss von Ausgang #1 verwenden (N.O. = Fail-Secure-Türöffner, N.C. = Fail-Safe-Türöffner) Türöffner Türsensor (optional; falls dieser nicht vorhanden ist, muss Anschlussklemme 13+14 ver- bunden werden) Türöffner-Taste in der Wohnung Alarmanlage (Anschlussbelegung und Funktionen siehe Bedienungsanleitung zu der von...
9. Inbetriebnahme • Schalten Sie nach Abschluss der Montage (siehe Kapitel 7) die Betriebsspannung zu. • Die mittlere LED (B) oben am Codeschloss blinkt langsam. • Sie können nun die Programmierung starten, siehe Kapitel 12. Zum Aktivieren des Programmiermodus ist immer der Mastercode erforderlich. In der Grundeinstellung lautet der Mastercode „0000“;...
10. Signaltöne und LED-Anzeigen Die drei LEDs auf der Frontseite (siehe Abbildung in Kapitel 7, Position A, B und C) haben folgende Funktionen: Rote LED (A) Sie leuchtet, wenn der Ausgang #2 aktiviert ist. Amberfarbige LED (B) Die Status-LED dient zusammen mit dem internen Piezosummer als Bestätigungs- bzw. Funkti- onsanzeige.
11. Die „DAP“-Steckbrücke Die Steckbrücke „DAP“ (siehe Kapitel 6, Position I) befindet sich im Inneren des Codeschlosses. Sie dient zur Aktivierung des Programmiermodus, wenn Sie den von Ihnen programmierten Mastercode vergessen haben. Bei Lieferung des Codeschlosses ist der Mastercode „0000“ voreingestellt. Gehen Sie wie folgt vor: • Trennen Sie das Codeschloss von der Stromversorgung. • Lösen Sie die beiden Schrauben der Frontplatte des Codeschlosses und nehmen Sie sie vorsichtig ab.
12. Programmierung Trennen Sie das Codeschloss während der Programmierung nicht von der Betriebs- spannung. Andernfalls könnten die bereits vorhandenen Daten bzw. Programmierun- gen beschädigt werden. Alle Codes (z.B. Mastercode, Benutzercodes und Superuser-Code) können 4- bis 8stellig sein, auch eine gemischte Länge ist möglich. Wenn Sie jedoch die „Auto-Entry“-Funktion einschalten (siehe Kapitel 12.
b) Alle Programmierungen zurücksetzen Alle vorhandenen Einstellungen und Programmierungen können sehr einfach mit einem spezi- ellen Code gelöscht werden. Der Mastercode bleibt dabei erhalten. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Code ein. • Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste • Das Codeschloss gibt einen Pieptöne aus, der Löschvorgang wird gestartet.
d) Superuser-Code Der Superuser-Code dient dazu, die Ausgänge #1 und #2 manuell aktivieren zu können. Er ist vollkommen unabhängig z.B. von Zeitbeschränkungen oder Systemsperren. Der Superuser-Code kann auch dazu benutzt werden, den Ausgang #1 dauerhaft aktivieren zu können. Superuser-Code speichern: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a).
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Funktion 2: Ausgang #1 dauerhaft aktivieren Der Ausgang #1 wird in der Regel für einen Türöffner verwendet. Über den Superuser-Code lässt sich der Ausgang #1 und damit der Türöffner dauerhaft ein- oder ausschalten. Beispiel: Der Superuser-Code wurde auf „6789“ programmiert: Ausgang #1 aktivieren/deaktivieren Der Ausgang #1 bleibt so lange aktiviert (rechte LED leuchtet dauerhaft), bis Sie ihn über den gleichen Code wieder deaktivieren (rechte LED erlischt, mittlere LED blinkt langsam zur Anzeige des Normalbetriebs).
e) Benutzercodes Das Codeschloss kann insgesamt 110 Benutzercodes speichern. Für Ausgang #1 stehen 100 Speicher zur Verfügung; für Ausgang #2 sind 10 Speicher vorhanden. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie neben der grundsätzlichen Beschreibung der Vor- gehensweise auch diverse Programmierbeispiele, dass das Codeschloss einen der Ausgänge aktiviert (und damit z.B.
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Programmierbeispiele zum Anlegen von Benutzercodes: (a) Ausgang #1 soll geschaltet werden (b) Speichernummer „00“ (für Ausgang #1 ist möglich: 00 - 99) (c) Benutzercode „1111“ (d) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt 2x kurz) (a) Ausgang #2 soll geschaltet werden (b) Speichernummer „0“...
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Benutzercode löschen: Ein im Codeschloss gespeicherter Benutzercode kann selbstverständlich gelöscht werden, wenn eine Person keinen Zugang mehr haben soll (z.B. wenn ein Mitarbeiter die Abteilung gewechselt oder die Firma verlassen hat). Anstatt einen Benutzercode zu löschen, könnte der zugehörige Speicher auch mit einem neuen Benutzercode überschrieben werden.
f) Code für stillen Alarm (Bedrohungsalarm) Wenn Sie z.B. von einer anderen Person zur Code-Eingabe gezwungen werden sollten, so können Sie durch die Eingabe eines speziellen Codes einen stillen Alarm (Bedrohungsalarm) auslösen. Durch die Eingabe des Codes wird Ausgang #1 ganz normal aktiviert (und damit z.B. der an- geschlossene Türöffner aktiviert).
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Stiller Alarm (Bedrohungsalarm) auslösen: Angenommen, jemand bedroht Sie vor der Tür, die mit dem Codeschloss geöffnet werden kann. In diesem Fall geben Sie den entsprechenden Bedrohungscode ein, damit eine angeschlossene Alarmanlage einen stillen Alarm auslösen kann. Im vorherigen Programmierbeispiel wurde der Code „7878“ als Bedrohungscode festgelegt. Geben Sie also ein: Wenn Sie die „Auto-Entry“-Funktion einschalten (siehe Kapitel 12.
g) Besucher-Code Besucher-Codes sind spezielle Zugangscodes, die entweder als Einmalcode oder als Codes mit einem Zeitlimit vergeben werden können. Insgesamt stehen 10 Speicher für unterschiedliche Besucher-Codes zur Verfügung. • Einmalcode: Wird ein gültiger Besucher-Code eingegeben, so schaltet der Ausgang #1; der Besucher-Code wird daraufhin ungültig und funktioniert nicht mehr.
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Programmierbeispiel 1: Besucher-Code mit Einmalcode Gibt der Besucher seinen (gültigen) Code ein, so schaltet der Ausgang #1; der Besucher-Code wird daraufhin ungültig und funktioniert nicht mehr. Der Besucher kann also nur ein einziges Mal Zugang erlangen. (a) Programmierung für Besucher-Code starten (b) Speichernummer „0“...
Besucher-Code löschen: (a) Programmierung für Besucher-Code starten (b) Speichernummer „2“ (möglich ist 0 - 9) (c) Löschvorgang durchführen (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt 2x kurz) h) Aktivierungsdauer für Ausgang #1 und #2 In der Grundeinstellung wird der Ausgang #1 bzw. #2 für die Dauer von 1 Sekunde aktiviert, wenn ein gültiger Benutzercode oder Besucher-Code verwendet wird.
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Ausgang #1 bzw. #2 für eine bestimmte Zeit aktivieren: Nach der Eingabe eines gültigen Benutzercodes (oder Besucher-Codes) bleibt der jeweilige Ausgang des Codeschlosses für die eingestellte Zeit aktiviert. Nach Ablauf der Zeit wird der Ausgang wieder deaktiviert. Diese Betriebsart ist beispielsweise optimal für einen Türöffner, der für einige Sekunden den Zutritt über eine Haustür freigeben soll.
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Ausgang #1 bzw. #2 in den Toggle-Betrieb versetzen: Nach der Eingabe eines gültigen Benutzercodes bleibt der jeweilige Ausgang des Codeschlos- ses so lange aktiviert, bis erneut ein gültiger Benutzercode eingegeben wird. Einsatzzweck die- ser Betriebsart ist die Steuerung (Scharf-/Unscharfschaltung) einer Alarmanlage. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a).
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Ausgang #1 bzw. #2 in den Toggle-Betrieb versetzen mit verkürzter Code-Eingabe (Schnelleingabe mit 2 Ziffern): Um den Toggle-Betrieb zu aktivieren, genügt es in dieser Betriebsart, die ersten beiden Stel- len des Benutzercodes einzugeben. Zum Deaktivieren ist jedoch ein kompletter Benutzercode einzugeben.
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Ausgang #1 bzw. #2 in den Toggle-Betrieb versetzen mit verkürzter Code-Eingabe (Schnelleingabe mit 3 Ziffern): Um den Toggle-Betrieb zu aktivieren, genügt es in dieser Betriebsart, die ersten drei Stellen des Benutzercodes einzugeben. Zum Deaktivieren ist jedoch ein kompletter Benutzercode einzuge- ben.
i) Sicherheitsfunktionen bei Falscheingabe Um ein Durchprobieren vieler Codes zu verhindern, können Sie eine Eingabesperre und auch eine Alarmmeldung/Alarmauslösung (über eine angeschlossene Alarmanlage) programmieren. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein. • Wählen Sie die gewünschte Funktion: Nach 10 Falscheingaben (Benutzercodes) wird die Tastatur des Code- schlosses für die Dauer von 30 Sekunden gesperrt (Grundeinstellung).
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Programmierbeispiel 2: Eingabesperre deaktivieren (a) Programmierung für Eingabesperre starten (b) Eingabesperre deaktivieren (c) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt 2x kurz) Eingabesperre mit dem Superuser-Code beenden: Wenn die Eingabesperre aktiv ist, können Sie diese mit dem Superuser-Code vorzeitig been- den, damit andere Personen das Codeschloss bedienen und die Ausgänge aktivieren können.
j) Türalarm Wird ein Türsensor (mit NC-Kontakt, Öffner) mit dem entsprechenden Eingang des Codeschlos- ses verbunden, so kann das Codeschloss den Zustand der Tür überwachen (siehe Kapitel 6, Beschreibung zu Schraubklemme 14). Wird die Tür geöffnet, ohne dass vorher ein gültiger Code eingegeben wird (bzw. ohne dass der Türöffner betätigt wird, der an Schraubklemme 12 angeschlossen ist), so löst das Codeschloss einen Alarm aus.
k) Signalton bei Aktivierung von Ausgang #1 oder #2 Wenn einer der Ausgänge aktiviert wird (z.B. bei Eingabe eines gültigen Benutzercodes), so gibt das Codeschloss in der Grundeinstellung einen langen Signalton ab. Normalerweise wird dieser Bestätigungston verwendet, um z.B. die Funktion des an- geschlossenen Türöffners zu signalisieren (speziell bei Türöffnern sinnvoll, die keine oder nur leise Geräusche machen, wenn sie aktiviert sind).
l) Signaltöne bei Normalbetrieb Im Normalbetrieb gibt das Codeschloss bei jeder Tastenbetätigung einen kurzen Signalton aus, wenn z.B. ein Benutzercode eingegeben wird. Bei fehlerhafter Code-Eingabe werden außerdem 5 kurze Signaltöne ausgegeben. Normalerweise dienen diese Signaltöne zur Bestätigung eines Tastendrucks (bzw. der Signalisierung durch 5 kurze Töne, dass die Code-Eingabe falsch ist).
m) Zugangsmodus auswählen Damit das Codeschloss einen eingegebenen Code erkennt, gibt es zwei verschiedene Mög- lichkeiten: • Manueller Zugangsmodus Nach der Eingabe eines Benutzercodes muss die Taste gedrückt werden, damit das Codeschloss den Code überprüft. Jeder Code (Mastercode, Benutzercode, Superuser-Code, Besucher-Code, Bedrohungs- code) kann 4- bis 8stellig sein;...
n) Blinksignal im Normalbetrieb ein-/ausschalten Im Normalbetrieb wartet das Codeschloss auf die Eingabe eines Benutzercodes bzw. auf einen Transponder. Hierbei blinkt die linke LED jede Sekunde einmal kurz auf. Dieses Blinksignal dient außerdem zur Kontrolle der Funktion des Codeschlosses. Sollte dieses Blinken störend sein (oder wenn es zu auffällig ist), können Sie es abschalten. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a).
o) Betriebsart für Türöffner-Taste wählen In der Grundeinstellung aktiviert das Betätigen der Türöffner-Taste (sofern angeschlossen) den Ausgang #1 am Codeschloss. Für bestimmte Bereiche macht es jedoch Sinn, dass nach dem Betätigen des Türöffners eine bestimmte Zeit vergehen muss, bevor der Ausgang #1 und das damit verbundene Türschloss tatsächlich aktiviert wird. Dies soll z.B. verhindern, dass man einen bestimmten Raum schnell verlassen kann.
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Die hier einstellbare Betriebsart betrifft nur die Funktion über die Türöffner-Taste, aber nicht z.B. die Aktivierung des Ausgangs über einen Benutzercode. Wird die Türöffner-Taste bei Funktion bzw. zu früh losgelassen, wird der inter- ne Timer der Zeitverzögerung zurückgesetzt und der Ausgang #1 nicht aktiviert. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb neben der Türöffner-Taste ein entsprechendes Hinweisschild anzubringen, das die Funktion erklärt (z.B.
p) Signalton bei offen stehender Tür Wenn die Tür geöffnet wurde (z.B. nach der Eingabe eines korrekten Benutzercodes), jedoch anschließend nicht verschlossen wird, so kann das Codeschloss nach Ablauf einer einstellbaren Zeit einen Signalton ausgeben. Um diese Funktion verwenden zu können, muss ein Türsensor (mit NC-Kontakt, Öff- ner) mit dem entsprechenden Eingang des Codeschlosses verbunden sein (siehe Kapitel 6, Beschreibung zu Schraubklemme 14).
13. Einfache Betriebsart („Single User“) a) Allgemeine Informationen Das Codeschloss erlaubt die Umschaltung von der normalen Betriebsart („Multi User“ = meh- rere Benutzer, Grundeinstellung im Auslieferzustand des Codeschlosses) in eine einfache Be- triebsart („Single User“ = einzelner Benutzer), in der nur ein einziger Benutzercode für jeden der beiden Ausgänge des Codeschlosses programmiert werden kann.
b) Auswahl der Betriebsart „Single User“ Der Mastercode muss 4stellig sein. Falls Sie einen 5 - 8stelligen Mastercode einge- stellt haben, müssen Sie ihn zuerst ändern, bevor Sie die Betriebsart „Single User“ einstellen. • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein.
d) Mastercode/Benutzercode programmieren Die nachfolgende Beschreibung gilt nur für die Betriebsart „Single User“. In der Be- triebsart „Multi User“ (Grundeinstellung des Codeschlosses) beachten Sie Kapitel 12. • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein: Mastercode programmieren Benutzercode für Ausgang #1 programmieren Benutzercode für Ausgang #2 programmieren • Geben Sie den gewünschten 4stelligen Code ein.
f) Code für stillen Alarm (Bedrohungsalarm) Die nachfolgende Beschreibung gilt nur für die Betriebsart „Single User“. In der Be- triebsart „Multi User“ (Grundeinstellung des Codeschlosses) beachten Sie Kapitel 12. • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein. • Geben Sie den gewünschten Bedrohungscode ein, z.B. In der Betriebsart „Single User“...
14. Programmierbeispiel Zum einfacheren Verständnis möchten wir Ihnen in diesem Kapitel ein Programmierbeispiel geben. Folgende Vorgaben sollen in diesem Beispiel gelten: • Drei Personen sollen über jeweils unterschiedliche Benutzercodes Zugang zu einem Ge- bäude erhalten, indem über Ausgang #1 der Türöffner aktiviert wird. Die Zeitdauer für die Aktivierung des am Ausgang #1 angeschlossenen Türöffners soll 3 Sekunden betragen.
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Der vorhandene Mastercode (Werkseinstellung „0000“) wird überschrieben und ist nicht mehr gültig. Wird der Programmiermodus verlassen und später erneut aufgeru- fen, so benötigen Sie dazu den neuen Mastercode „12345“. Schritt 4: Anlegen von drei verschiedenen Benutzercodes für Ausgang #1 Geben Sie folgende Programmierung ein: (a) Ausgang #1 soll geschaltet werden (b) Speichernummer „00“...
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Schritt 5: Ausgang #1 für 3 Sekunden aktivieren (a) Programmierung für Ausgang #1 starten (b) Zeitdauer „3“ = Ausgang für 3 Sekunden aktivieren, wenn ein gültiger Benutzercode (oder Besucher-Code) eingegeben wird (c) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die mittlere LED blinkt 2x kurz) Schritt 6: Anlegen eines Benutzercodes für Ausgang #2 Geben Sie folgende Programmierung ein:...
b) Codeschloss verwenden Nach dem Abschluss der in Kapitel 14. a) beschriebenen Beispiel-Programmierung ist das Codeschloss betriebsbereit. Die mittlere LED des Codeschlosses blinkt langsam und zeigt den Normalbetrieb an. Das Codeschloss wartet auf eine Code-Eingabe. Benutzer #1, #2 oder #3 will Zugang über seinen Benutzercode erhalten • Für Benutzer #1 wurde der Benutzercode „1111“...
15. Störungsbeseitigung Nach einem Stromausfall ist das Codeschloss mit den vorhandenen Programmierungen wieder betriebsbereit. Während eines Stromausfalls ist das Codeschloss jedoch nicht funktionsfähig, die Ausgänge können nicht aktiviert werden. Abhängig vom Einsatzzweck empfehlen Ihnen, das Codeschloss aus Sicherheits- gründen an einer unterbrechungsfreien Stromversorgung zu betreiben (wie bei einer Alarmanlage).
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• Im automatischen Zugangsmodus („Auto-Entry“-Funktion, siehe Kapitel 12. m) muss der Benutzercode die gleiche Länge haben wie der Mastercode (z.B. 5 Stellen). Auch der Su- peruser-Code und die Besucher-Codes müssen die gleiche Stellenzahl wie der Mastercode haben. Warum ist dies erforderlich? Im manuellen Zugangsmodus (nach der Eingabe eines Benutzercodes) muss die Raute- Taste gedrückt werden, damit das Codeschloss den Code überprüft.
16. Pflege und Reinigung • Verwenden Sie ein trockenes, faserfreies Tuch zur Reinigung des Produkts. • Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel, Reinigungsalkohol oder andere chemische Lösungen, da dadurch das Gehäuse angegriffen oder gar die Funktion beein- trächtigt werden kann. • Richten Sie niemals den Wasserstrahl eines Gartenschlauchs oder eines Hochdruckreinigers auf das Codeschloss. 17. Entsorgung Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß...
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Daten für Ausgang #1 ..... Umschaltkontakt (NC/NO), potentialfreies Relais, Kontakt- belastbarkeit max. 24 V/DC, max. 1 A (ohmsche Last) 100 verschiedene Benutzercodes programmierbar Schaltdauer 1 - 999 Sekunden (oder Toggle-Betrieb) Daten für Ausgang #2 ..... Schaltkontakt NC oder NO, per Steckbrücke wählbar, potentialfreies Relais, Kontaktbelastbarkeit max. 24 V/DC, max. 1 A (ohmsche Last) 10 verschiedene Benutzercodes programmierbar Schaltdauer 1 - 999 Sekunden (oder Toggle-Betrieb) Sabotagekontakt ......
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