Batteriespannung unter diesen Wert herabzieht. Der Unterspannungswert ist im ROM
gespeichert und nicht einstellbar.
Im normalen Betrieb reduziert die Steuerung das Tastverhältnis, wenn die Batterien
bis unter den Unterspannungswert entladen werden. Ist der Motorstrom so hoch, daß die
Batteriespannung unter den Unterspannungswert gezogen wird, reduziert die Steuerung
das Tastverhältnis soweit, das die Batteriespannung sich wieder bis über diesen Wert
erholt. Auf diese Weise regelt die Steuerung das Tastverhältnis um einen Punkt, bei dem
der Unterspannungswert nicht unterschritten wird. Sinkt die Spannung weiter unter den
Unterspannungswert ab (durch entladene Batterie oder hohe Last), geht die Steuerung in
einen sicheren Betriebszustand und schaltet ab.
Untertemperatur
Bei Betriebstemperaturen unter -25°C wird die Strombegrenzung auf ca. die Hälfte des
Maximalwertes zurückgenommen. Die Steuerung erwärmt sich bei diesem reduzierten
Strom selbst, und wenn die interne Temperatur –25°C übersteigt, steht der volle
Ausgangsstrom wieder zur Verfügung.
Variables Bremsen
Die Funktion Variables Bremsen erlaubt dem Bediener, über den Fahrgeber die Bremskraft
der Steuerung zu regeln. Ein größeres Fahrgebersignal in die Richtung entgegengesetzt zur
Bewegungsrichtung des Fahrzeugs läßt einen größeren regenerativen Bremsstrom im
Motor fließen, und bremst das Fahrzeug schneller ab.
Wenn variables Bremsen gewünscht ist, wird der Parameter Variables Bremsen auf
"Ein" ("On") programmiert –siehe Kapitel 3. Wird ein fester Wert für die Bremskraft
bevorzugt, wird der Parameter Variables Bremsen auf "Aus" ("Off") programmiert, und
die Bremskraft wird durch den programmierten maximalen Bremsstrom bestimmt – siehe
Kapitel 3.
Verpolungsschutz
Eine Verpolung der Batterieanschlüsse schädigt die Steuerung. Ein Verpolungsschutz wird
durch eine Diode in Reihe mit der Steuerungsleitung erreicht, wie im Standardver-
drahtungsplan Abb. 3 gezeigt. Durch den Einsatz dieser Diode wird bei einem Vertauschen
der B+ und B- Anschlüsse an einer ansonsten richtig angeschlossenen Steuerung verhin-
dert, daß das Hauptschütz einschaltet. Dies schützt die Steuerung vor Schaden durch eine
Verpolung.
Verzögerungsrate
Die Verzögerungsrate ist die Zeit, welche die Steuerung braucht, um die Ausgangsspan-
nung auf 0 zu reduzieren, wenn das Fahrgebersignal von 100% auf 0 reduziert wird. Die
Verzögerungsrate ist ein MultiMode
Programmiergerät einstellbar – siehe Kapitel 3.
Zusammen mit dem Parameter Motorbremse ermöglicht die Verzögerungsrate dem
Fahrzeughersteller, das Fahrverhalten als Reaktion auf ein reduziertes Fahrgebersignal
einzustellen; dies gilt besonders bei Bergabfahrt – siehe Kapitel 5, Einstellverfahren 5.
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Curtis PMC 1243
TM
Parameter, und ist von 0,1 bis 10 sec. mit dem
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