Motors bewirken. Wenn der Motor außerhalb dieses Bereichs betrieben wird, werden
Bürstenfeuer, starke Erhitzung und eine starke Abnutzung der Bürsten auftreten. Der
Motorhersteller sollte in der Lage sein, Ihnen Unterlagen über die zulässigen Kombina-
tionen von Anker- und Feldströmen zur Verfügung zu stellen. Wir empfehlen Ihnen sehr,
diese Kurven des Motorherstellers für die Einstellung der 1243 Steuerung auf einen
bestimmten Motor zu verwenden.
Beschleunigungsrate
Die Beschleunigungsrate ist die Zeit, welche die Steuerung braucht, um die Ausgangs-
spannung von 0% auf 100% zu erhöhen. Die Beschleunigungsrate ist ein MultiMode
Parameter, und ist von 0,1 bis 3,0 sec. mit dem Programmiergerät einstellbar – siehe
Kapitel 3.
Bidirektionaler Fahrgeber
Ein bidirektionaler Fahrgeber (z.B. Wippenpotentiometer) kann die Fahrgeschwindigkeit
und die Fahrtrichtung zusammen durch eine Drehung des Fahrschaltermechanismus be-
stimmen. Diese Art des Fahrschalters wird normalerweise in Gehgeräten an einer Deichsel
eingesetzt. Drehen in die eine Richtung bewirkt ein Vorwärtsrichtungssignal und ein an-
steigendes Fahrgebersignal. Drehen in die andere Richtung bewirkt ein Rückwärtsrich-
tungssignal und ein ansteigendes Fahrgebersignal. Die Curtis Fahrschalter ET-1XX und
CH-1 sind Bespiele solcher Fahrschaltertypen.
Bremsrate
Die Bremsrate ist die Zeit, welche die Steuerung braucht, um den Bremsstrom von 0 auf
100% hochzufahren, wenn gebremst werden soll. Die Bremsrate ist ein MultiMode
Parameter, und ist von 0,1 bis 5,0 sec. mit dem Programmiergerät einstellbar – siehe
Kapitel 3.
Elektronische Fahrschalter der ET-Reihe
Der ET-1XX ist ein bidirektionaler Fahrschalter, der von Hardellet für Curtis hergestellt
wird. Er liefert ein analoges 0 – 5 V Signal in jeweils vorwärts und rückwärts, und digitale
Richtungssignale für jede Richtung. Zum Einsatz dieses Fahrschalters muß der Fahrgeber-
typ auf Typ 2 (0-5 V) gestellt werden.
Fahrgeber-Anfahrschutz (HPD)
Die HPD-Funktion verhindert, daß ein Fahrzeug anfährt, wenn beim Einschalten ein Fahr-
gebersignal von mehr als 25% anliegt. Zusätzlich zum Schutz gegen ruckartiges Anfahren,
schützt diesen Funktion auch noch vor plötzlichem Anfahren, wenn Probleme mit der
Fahrgebermechanik (z.B. verbogene Gestänge, gebrochene Rückholfeder) ein Fahrgeber-
signal erzeugen, obwohl der Fahrgeber nicht betätigt ist.
Wenn der Bediener versucht, das Fahrzeug bei betätigtem Fahrgeber einzuschalten,
sperrt die Steuerung den Motorausgang, bis der Fahrgeber wieder auf Neutral zurück-
genommen wird. Damit das Fahrzeug fahren kann, muß die Steuerung ein Schlüsselschal-
tersignal – oder ein Schlüsselschalter- und ein Freigabeschaltersignal – vor dem Fahrgeber-
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Curtis PMC 1243
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