Curtis ET-1XX Elektronischer Fahrgeber) können durch einfache Auswahl des entsprech-
enden Fahrgebertyps im Programmenü des Programmiergeräts bestimmt werden. Weitere
Fahrgebertypen sind ebenfalls möglich, wenden Sie sich hierzu an Ihre Curtis-
Niederlassung.
Fahrgeberübersetzung
Der Parameter Fahrgeberübersetzung bestimmt die statische Übersetzung des Fahrgeber-
signals. Er modifiziert die Ausgangsspannung bei einem bestimmten Fahrgebersignalwert.
Dadurch kann die Fahrgebercharakteristik verändert, und das Fahrverhalten beeinflußt
werden. Der Parameter Fahrgeberübersetzung ist programmierbar – siehe Kapitel 3.
Fehleraufzeichnung
Das Auftreten von Fehlern wird im Fehlerspeicher der Steuerung aufgezeichnet. Mehr-
faches Auftreten eines Fehlers wird als ein Ereignis aufgezeichnet. Diese Fehlerliste kann
zum Auslesen in das Programmiergerät geladen werden. Über das Spezial-Diagnosemenü
hat man Zugang zum Fehlerspeicher der Steuerung; dort sind alle Fehler, die seit dem
letzten Löschen der Diagnosegeschichte auftraten, gespeichert. Das Diagnosemenü zeigt
nur die Fehler an, welche zu dem Zeitpunkt des Auslesens anliegen.
Fehlercode
Die Impulssteuerung 1243 liefert Fehlerinformationen über einen Blinkcode der einge-
bauten Status-LED. Die Fehlercodes sind in Tabelle 7 in Kapitel 7 aufgeführt. Zusätzlich
verfügt die Steuerung noch über zwei Fehlerausgänge, die zum Ansteuern von LEDs in
Anzeigeinstrumenten genutzt werden können. Sie können für ein "Fehlerklassen" oder
"Fehlercode" Format konfiguriert werden. Wenn die Fehlerausgänge auf das Format
"Fehlercode" programmiert sind, können sie Fehler-LEDs auf einer Anzeigetafel ansteuern.
Die Information, die durch diese Fehler-LED mit dem Fehlerausgang 1 (Pin 2) angezeigt
wird, entspricht genau der Anzeige der Status-LED in der Steuerung. Der Fehlerausgang 2
wird kontinuierlich nach unten gezogen, solange irgend ein Fehler anliegt. Wenn die Feh-
lerausgänge auf das Format "Fehlerklassen" programmiert sind, definieren die beiden
Ausgänge zusammen eine von vier Fehlerklassen. Die vier Fehlerklassen sind in Tabelle 8,
Kapitel 7 definiert – siehe Kapitel 7.
Fehlererkennung
Der interne Mikroprozessor überwacht automatisch die Funktion der Steuerung. Sobald
ein Fehler erkannt wird, blinkt die Status-LED der Steuerung einen Fehlercode. Handelt es
sich dabei um einen kritischen Fehler, schaltet die Steuerung ab. Bei vorübergehenden
kurzzeitigen Fehlern, wie z.B. einem Unterspannungsfehler, erlischt die Fehlermeldung
automatisch, wenn der Fehler nicht mehr anliegt. Die durch die automatische Fehlerüber-
wachung der Steuerung überwachten Funktionen sind in der Tabelle 6, der Fehlersuch-
anleitung, aufgeführt.
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Curtis PMC 1243
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