Spanning Tree
6.4 Beispiel für die Manipulation
des Root-Pfads
Anhand des Netzplanes
(siehe Abb. 44)
zur Festlegung des Root-Paths nachvollziehen. Der
Administrator hat folgendes getan:
– Für jede Bridge außer Bridge 1 hat er den im Lieferzustand voreinge-
stellten Wert von 32.768 (8000H) belassen und
– der Bridge 1 hat er den Wert 16.384 (4000H) zugewiesen und damit zur
Root-Bridge bestimmt.
Im Beispiel belasten alle Teilpfade die gleichen Pfadkosten. Das Protokoll
blockiert den Pfad zwischen Bridge 2 und Bridge 3, da eine Verbindung von
Bridge 3 über Bridge 2 zur Root-Bridge höhere Pfadkosten bedeutet.
Interessant ist der Pfad von der Bridge 6 zur Root-Bridge:
Der Pfad über Bridge 5 und Bridge 3 verursacht die gleichen Root-Pfad-
kosten wie der Pfad über Bridge 4 und Bridge 2.
STP wählt den Pfad über die Bridge, die in der Bridge-Identifikation die
niedrigere MAC-Adresse hat (im Bild dargestellt Bridge 4).
Zwischen Bridge 6 und Bridge 4 gibt es auch noch 2 Pfade. Hier
entscheidet die Portidentifikation.
Hinweis: Indem der Administrator für jede Bridge außer der Root-Bridge den
im Lieferzustand voreingestellten Wert der Priorität in der Bridge-Identifika-
tion beläßt, bestimmt allein die MAC-Adresse in der Bridge-Identifikation,
welche Bridge bei Ausfall der momentanen Root-Bridge die Rolle der neuen
Root-Bridge übernimmt.
UM Redundanzkonfiguration L3P
Release 7.1 12/2011
6.4 Beispiel für die Manipulation des Root-
(siehe Abb. 45)
kann man das Flussdiagramm
Pfads
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