Umdrehungen der in der Mitte des Bremsgehäuses befindlichen Flügel-
schraube, i n welcherder Bowdenzug endigt. (SieheAbb.8.)
Die Nachstellungder Hinterradbremseerfolgt in einfachsterWeise durch
Anziehender an der Bremszugstange sit;endenFlügelmutter. ( SieheAbb. 9.)
BeimNachstellender Bremsen ist es zweckmäf3ig, auchdas Kupplungsseil
zu prüfen und nötigenfallsmittels der am Kupplungsausrückhebel sitzenden
Flügelmutter
nachzustellen.
Bei derNachstellung
sowohl
K up plung
ist streng
darauf
dem Angriffspunkt
und der Ruhelage
hebe I ein
tote r Weg
vorhanden
übermäfr)ige
Abnützung
des Brems-
lungsbelages
eintritt.
4. Behandlung der Vergaser
Richtige Behandlung der Vergaser ist für einwandfreies Arbeiten des Mo-
tors unerläf31ich. Zur Erhaltungder Leistungist es wichtigt den Vergaser
{1
2
12
4
5
3
von
Zeit
zu
Zeit zu reinigen. Besonders im Anfang Sind die Düsen, das
Schwimmergehäuse u nd die Schwimmernadel d es öfteren zu reinigen, damit
ausreichender Kraftstoffzufluf5 gewähr!eistet ist.
a) Reinigung: Zur Reinigung der Düsen und des Schwimmergehäuses ist
es notwendigj
den Befestigungsbolzen
die Kraftstoffleitung durch Lösen der Mutter 2 vom Schwimmergehäuse 3 zu
entfernnen; nun kann das Schwimmergehäuse 3 abgenommenund die Haupt-
düse4 mit Hilfe des kleinenDüsenschlüssels herausgeschraubt und gereinigt
18
derBremsenalsauch
der
zu achten,
dab zwischen
der Bedienungs-
is t,
da
sons t e ine
b zw. des Kupp-
6
Abb.
10
Reinigen des Vergasers
I (Abb. 10) herauszuschrauben und
werden. Die Reinigung der Bohrung in den Düsen darf nur durch Ausblasen
Oder mittels eines Rof5haares vorgenommen werden; niemais darf ein spitzes
Werkzeug (Nadel etc.) dazu benützt werden, da hierdurch die Düsengrö%en
verändert
werden.
Zur Reinigung des Schwimmergehäuses 3 muf3weiterhin nach Lösen der
Klemmschraube 5 der Deckel 6 abgeschraubt werden; dann kann der Schwim-
mer T (Abb. 25) und die SchwimmernadelU herausgenommenund alle Teile
gründlich
gereinigt werden.
Beim Zusammenbau darf nicht vergessen werden, die Klemmschraube 5
(Abb. 10) am Schwimmergehäusedeckel anzuziehen und die Kupfer-Asbest-
dichtungen 7 oben und unten am Befestigungsflanschdes Schwimmergehäu-
ses einzufügen. Nach beendetem Zusammenbau Sind die Leitungen und
Anschlüsse auf Dichthalten zu prüfen. Auch die Kraftstoffleitungen vom
Kraftstoffhahn zu den Schwimmergehäusenund der Kraftstoffhahn selbst Sind
auf genügenden Durchfluf5 zu prüfen. Bei dieser Gelegenheit entferne man
vom Kraftstoffhahn auch den als Wassersack dienenden
diesen
und
den
darin
befindlichen
Kraftstoffilter.
Das im Getriebegehäuse befindliche, für beide Vergaser gemeinsame Luff-
filfer
kann nach Lösen der Schraube a herausgenommen werden. (Abb. 11)
Die Luftfilter sind von Zeit zu Zeit mit Benzin zu reinigen und zur besseren
Wirkung mit etwas 01 zu tränken. Uberflüssiges 01 muf5 vor dem Anbau aus-
geschleudert
werden, um ein Verölen
der Zündkerzen
Ausbau
des
Abb.
II.
Behälter und reinige
zu vermeiden.
Luftfilters
R 6-Motor
am
19