Zuerst Wird die Schut)haube 3r nach Lösen und Enffernen der beiden
Muitern 4 mit den zugehörigen Unterlegscheiben von den Befestigungs-
bolzen 5, abgenommen (Abb. 15). Nun dreht man mittels des Fubanwerf—
hebels den Motor sot daf3 sich der Schwinghebel
Betrag bewegen läf3t.Dann lockere man die Gegenmutter 7, Stelle die Druck-
schraube 2 mit dem Papierstreifen a auf den richtigen Abstand und ziehe
darauf die Gegenmutter 7 wieder an. Nach dem Wiederaufsetzen und Fest-
schrauben der Schubhaube ist in diese elwa 200 ccm 01 (Sommer und Winter
Gargoyle Mobilöl
AF) einzufüllenr was nach Entfernen der Entlüftungs-
schraube 8 geschehen kann. Dieses 01 dient zur Schmierung der Ventilbetä-
tigung und soll alle 1500 km geprüft und evtl. nachgeprüft werden.
An der Tourenmaschine
R 6:
Nachdem die Schraube 3 (Abb. 16 und 21) mit Hilfe eines Schrauben-
ziehers herausgeschraubtist, kann der Deckel 4 und die Dichtung 5 abgehoben
werden. Damit werden die beiden Stöf;el zugänglich.
Vor dem Einstellen überzeuge man sich, dab der einzustellende Stöf;el nicht
etwa die an- Oder absteigende Nockenkurve berührt, was man durch leichtes
Vor- und Zurückdrehen der Kurbelwelle mit dem Fuf;anwerfhebel feststellt.
Hierbei darf sich der einzustellende Stöf;el weder heben noch senken. Mittels
eines dem Werkzeug beigegebenen Schlüssels 6 hält man nun den Stö%elan
der Stö%elschraube2 fest und löst mit einem zweiten Schlüssel die auf der
Stöfrelschraube befindliche Gegenmutter 7. Nun kann man die im Stöf;et
sibende Stö%elschraube2 soweit nachstellen, bis sich der Papierstreifen a ge-
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6 um seinen gröf5ten
Abb.
16
Einsfellen
des
Venfilspiels an der
R 6-Maschine
rade ohne Schwierigkeit zwischen Ventilschaft und Stö%elschraube 2 bewegen
läbt. 1st die Einstellung richtig, zieht man die Gegenmutter 7 wieder fest an,
indem man mit dem Schlüssel 6 die Stöfrelschraube 2 festhält. Die Ventil-
kammer ist dann wieder durch den Deckel 4 zu verschliefren. (Abb. 16).
7. Reinigung
1m allgemeinen erfordert das BMW-Rad keine weitere Behandlung als das
übliche Put;en. Die Maschinenanlagereinigt man am besten mit Benzin und
einem gewöhnlichen
Pinsel und den Rahmen durch Waschen
Nachtrocknenmit wollenen Put31appen. Die Chromteile sind trocken und leicht
geölt zu halten, Sie Sind, wenn das Rad auf5erGebrauch ist, mit säurefreiem
Vaselin
einzufetten.
Wird die Maschineabgesprit3t, s o ist darauf zu achten, daf3der Wasserstrahl
nicht auf Motor, Getriebe und Kardan gehaltenwird, damit hier kein Wasser
eindringt.
Unbedingt zu vermeiden istl dab Sprit;wasserauf die Lichtmaschinegelangt.
Zu diesem Zwecke ist beim Absprit;en des Radesdieselbe sorgfåltig abzu-
decken.
8. Reifendruck
Die Reifen prüfe man vor jeder grö%erenFahrt. Der hintere Reifen ist etwas
mehraufzupumpen als der vordererder nie ganz prall sein darf, da er sonst
zur Aufnahmeder Stöbe nicht genügend Elastizitåtbesi$enwürde. Bei unbe-
lasteterMaschinesollendie Reifennur einen geringenEindruckzeigen. Der
vorschriftsmåf}ige Luftdruck soil bei Solomaschinen im Vorderradreifen
Atm.t im Hinterradreifen 1,5 Atm., und bei Beiwagenmaschinen i m Vorder-
reifen 1,3 Atm., im Hinterrad 1,7 Atm. betragen. Es ist åufrerstwichtig, diese
Vorschriftgenauestens zu beachten,da bei härteraufgepumptenReifendie
Maschine auf der Straf;e leicht springt.
Ill. Beschreibung
A. Allgemeines
Motor mit Kupplung und Getriebe sind nach bewährter Bauart zu einem
Block vereinigt (Abb. 17). Seine Befestigungerfolgt mittels zweier durch-
gehenderVerbindungsbolzen durch Bohrungenim Motorgehäuse, n ach deren
Lösender ganze Block abgenommenwerden kann. Dies ist aber nur bei voll-
ständiger Uberholung erforderlich.
mit Wasser und
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