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BMW R5 Handbuch Seite 12

Bmw-zweizylinder-baumusfer 500 ccm sport und 600 ccm touren
Inhaltsverzeichnis
Kardangehäusebis an die unteren Gewindegänge der Einfüllöffnungen mit
01 aufgefüllt ist. Ferner achte man darauf, daf5 alle Muttern und Schrauben
festsit;en und die Reifen den vorgeschriebenen Druck aufweisen.
Vor dem Antreten des Motors öffne man den unten am Tank befindlichen
Kraftstoffhahn
und drücke den oben am Scheinwerfer
schlüssel ganz ein; das Aufleuchten des roten Prüflichtes zeigt an, daf3 die
Zündung eingeschaltet ist. Bei
långerem
rote
Licht
auf
keinen
Fall
brennent
Batterie
über
die
Zündspule
Zum Antreten des kalten Motors Sind beide Vergaser zu tupfen und cler
Gasdrehgriff etwa 1/0zu öffnen. Der Zündungshebelist auf Spå t z ü n d u n g
zu stellen.Man vergewisseresich noch, dar; das Getriebe in Leerlaufstellung
steht und trete dann den Fufr,anwurfhebel kurz und möglichst kräftig nach
unten
durch.
Kalten Motor mit mittlerer Drehzahl warm laufen lassen; erst abfahren, wenn
Motor gut angewärmt ist.
Ein warmer Motor hat bei geschlossenenGasschiebern einen ruhigen Lang-
samlauf.
ZumAntretendeswarmenMotorsist der Gasdrehgriffgeschlossen zu halten
und von einemTupfender VergaserAbstandzu nehmentda sonstfür das An-
treten Kraftstoffüberfluf3 vorhandenwäretder das Ingangs$en des Motors statt
erleichtern, erschwerenwürde. Der Zündungshebel ist halb zu öffnen.
Vor der Abfahrt zieht man den am linken Handgriff befindlichen Kupp-
lungshebel an, wodurch die Kupplung ausgerücktwird. Dann schaltet man,
ohneden Kupplungshebel loszulassen, den I. Gang ein (s. S. 10).Solltesich
der Gang nicht leicht einrücken lassen,ist es nur nötig, das Rad ein wenig
nachvorwärtsOderrückwårtszu schiebenOderaber ganz kurz halb einzukup-
peln, um die Klauen in Eingriff zu bringen. Nunmehr lasse man den Kupp-
lungshebel l angsam und gleichmåf}ig unter gleichzeitigemGasgebenzurück-
gehen,worauf die Kupplungallmählicheingreift und das Rad sich stof5frei
in Bewegung setzt.
BeimScholtender weiterenGänge ist jeweils auszukuppeln und das Gas
bei Geschwindigkeit über 60 km Std.
wegzunehmen. 1m 4. Gang
fahre man mit voller Frühzündung.
Beim Befahrenvon Steigungengeht man mit der Zündung etwas zurück
und kann, wenn die Steigung gering ist, die Maschine im 4. Gang belassen,
andernfalls schaltemanauf den 3. Gang und bei starkenSteigungen auf den
2. und evtl. 1. Gang zurück.
Beim Bergabfahrenschalte man bei starkem Gefälle einen kleinen Gang
ein; zuså{51ich können dann noch die beiden Bremsenbetätigt werden. Zur
Schonung der Teiebwerksteile vermeidemanes, einen Bergohne Gangwech-
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befindlichen
Schalt-
Stillstand
d arf
das
w eil
sich
sons t die
entlädt.
sel zwingen zu wollen, und über Schlaglöcher und Wasserrasten fahre man
nur mit mäf5iger Geschwindigkeit, um das Rad zu schonen.
Zum Anhalten des Rades Stelle man das Gas ab, ziehe den Kupplungshebel
und bringe das Rad durch Bremsen zum Stehen, wobei der Motor im Leer-
lauf weiterarbeitet. Während des Anhaltens empfiehlt es sich auf den I. Oder
2. Gang zurückschalten, um entweder gleich wieder startbereit zu sein Oder
von Hand mit einer Bewegung den Leerlauf einschalten zu können.
Liegt Gefahr vort so nehme man das Gas weg und bremse mit beiden Brem-
sen gleichzeitig ohne auszukuppeJn,da der Motor aJs Bremse wirkt; ist das
Rad schon fast zum Stillstand gebracht, kann man noch schnell auskuppeln,
um den Motor nicht abzudrosseln. Man vermeide jedocht derart heftig zu
bremsen, daf3die Räder dabei blockiert Sind, d. h. ins Schleifen kommen. Be-
kanntlich ist die Bremswirkungam gröf5tentwenn die Räder nur soweit ab-
gebremst werden, claf3sie ohne zu schleifen auf der Fahrbahn abrollen.
Das Abstellen des Motors erfolgt durch Zurückziehen des Schaltschlüssels
in seine untere
Raste. Bei Stillstand
des Motors
schlief;en.
4. Schmiermittel
und Kraftstoffe
Als Schmiermittelfür den Motor, das Getriebe und Kardangehäuseist nu r
h och we rt i ges Mo to re nöl zu verwenden. Nach unserenErfahrungen
empfehlen wir:
im Sommer:
für den Motor:
Gargoyle Mobilöl AF
für das Getriebe:
Gargoyle Mobilöl AF
fürdasHinterachsgehäuse: GargoyleMobilöl D
In die Schut}haube auf dem Zylinderkopfdes R5-Motors ist im Sommerund
Winter Gargoyle Mobilöl AF einzufüllen.
Zur Teilnahmean Wettbewerbenist die vorÜbergehende Verwendungvon
Rennölen wie: Gargoyle Mobilöl R zu empfehlen.
Auf keinen Fall darf Rizinusölmit anderenOlen gemischtwerden; bei Um-
stellungvon Mineralölauf Rizinusöl O derumgekehrt, m uf}der Motor gründlich
durchgespült werden.
AIsKraftstoffist ausschlief}lich e ine MischungBenzin und Benzol z u gleichen
Teilenbzw.derartigehandelsübliche Mischungen wie BV.-Aral, D ynamin, E sso,
Olexin
zu verwenden.
Dem Kraftstoff kann während der Einfahrzeitein gutes Obenschmiermittel,
z. B. Gargoyle Obenschmieröl(nach der auf jeder Kanne befindlichen Mi-
schungstabelle) beigemischt werden.
Sollte ein ausgesprochenes Obenschmiermittelnicht greifbar sein, kann
auch das für den Motor vorge.schriebene 01 als Ersat5dem Kraftstoff
als Obenschmiermittelbeigemengt werden. Dabei darf die Menge der Ol-
beimischung höchstens1 0/0betragen.
ist der
Kraftstoffhahn
zu
im Winter:
Gargoyle Mobilöl Arctic
Gargoyle Mobilöl AF
GargoyleMobilöi D
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Diese Anleitung auch für:

R6

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