b) Einstellung: Die Vergaser werden in der Fabrik für die handelsüblichen
Kraftstoffeeingestellt,so daf3im allgemeineneine Auswechslung der Düsen
nicht notwendig sein wird.
Die normale Einstellung der Vergaser ist:
Schieber
Hauptdüse
Nadelstellung
Die Nadelsteliung bezeichnet i n der wievieltenEinkerbung von oben die
Düsennadel eingehängt ist.
Regelungdes Leerlaufs:Eine Prüfung bzw. Einregelungdes Leerlaufes
ist nur bei betriebswarmem Motor vorzunehmen. Vor der Einregelung Sind
die Gasbowdenzügedurch Hineindrehender Stellschraubent welche nach
Abziehen der Gummihülse10 (Abb. 10) zugänglich werden, zu lockern.
Hieraufregle manbei geschlossenem Gasdrehgriff u nd voller Spätzündung
den Leerlaufmöglichstgleichmäf3ig an jedem Vergaseran den seitlich am
Schiebergehäuse befindlichen Gasschieber-Anschlagschrauben
muf3zuerstdie Gegenmutter gelockert werden.) Ferner ist mit der Luftdrossel-
schraube 12 die richtigeGemischzusammensetzung
Qualmin den Auspuffrohrent wasauf Kraftstoffreichtum
ist die Luftschraube h erauszuschrauben,
das Gemisch also ärmerwird. Setztder Motor im Leerlaufaustein Zeichen
für zu armesGemisch,ist die Luftschraube hineinzuschrauben, wodurchdie
Luftzufuhr gedrosselt, dasGemisch somitreicher wird.ZurPrüfung der Ein-
stellungentfernemanhernach dasZündkabel deseinenZylinders von der
Zündkerze. Derzweite Zylinder m uf3 dannlangsarn gleichmäfrig weiterarbeiten.
Dasgleichenehmemanauchfür den anderen Zylindervor. 1stdie Bedin-
gung,dabbei wechselseitigem A bklemmen d er Zündkabel derandereZylinder
in der vorbeschriebenen Weise weiterläuft,erfüllt, dann ist die Gesamtein-
stellung desLeerlaufes richtig. S olite diePrüfung e rgeben, daf5 die Einsteliung
nochnicht den an sie gestellten Anforderungen entsprichtt muf3 nochmals
die Grobeinstellung a n den Gasschieberanschlagschrauben
in der vorerwähnten Weise wiederholt werden.
ZumSchlub beseitigt m anin beidenGaskabeln d en totenGangan den
StelIschrauben,
Bowdenzug-
wobeiderGasdrehgriff nachwievor geschlossen
sein muf3,und zieht die Gegenmutteran der Stellschraube11 wieder fest,
womit die Leerlaufeinstellung beendet ist.
5.Wartung der elektrischenAusyüstung
a) Unterbrecherkontakte:
Um zu den Unterbrecherkontakten zu gelangen, m uf3 der vordereSchutz-
deckel 1 (Abb. 12) nach Entfernen der Mutter 2 bzw. bei der R 5-Maschine
nach Entfernender entsprechendenHalteschraubemit Hilfe des Schlüssels3
20
5/5
5/4
85
80
3
2
II ein. (Dabei
einzurege[n. Zeigt sich
schlief;en läf3t, s o
wodurchmehrLuft zugeführt w ird,
und die Prüfung
Abb. 12. Unterbrecher und Zündspule der R 6
abgenommen und dann der Unterbrecherdeckel
Klemmfeder 5 abgehoben werden. Nun Wird das Verteilerlaufstück
lich, welches nach Lösen der an seiner Nabe angeordneten Schlitzschraube
abgezogen werden kann, womit die Unterbrecherkontakte und die Nachstel!-
schrauben sowie der Schmierfilz
für die Unterbrecher-Nockenwelle
lich
ist.
Regelmäf5ig nach etwa 5000 km Sind die Unterbrecherkontakte
bzw. wenn nötig nachzustellen.
Wähernd der Unterbrechung, d. h. wenn das Isolierstück des Unterbrecher-
hebels I (Abb. 13) auf der Nockenwelle 2 aufläuft, müssen die Kontakte 3
und 4 des Unterbrechers
bis 0/5 mm voneinander
Abstand kann durch Nachstellen des Kontaktes 4 geregelt werden. Zu diesem
Zwecke Wird die Klemmschraube 5 gelöst und der richtige Abstand mit Hilfe
der aubermittigen Schraube 6 eingestellt.
wieder festgeschraubt. Wird dies unterlassen, dann sind Zündstörungen die
Folge.
Sind die Kontakte
stark verschmutzt,
Läppchen gereinigt werden.
Durch Abheben
des Unterbrecherhebels
Kontakte 3 und 4 voneinander getrennt und können leicht gesäubert werden.
Beim Nachstellen der Kontakte soll man gleichzeitig den Schmierfilz 7 mit
einigen Tropfen guten Oles trånken (Abb. 13).
1
4 nach Zurückdrehen der
zugäng-
zugäng-
zu säubern
entfernt
sein. Dieser
Die Klemmschraube 5 Wird dann
so müssen Sie mit einem sauberen
1 mit dem Finger werden die
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