welcher
Drehzahl
die
Lichtmaschine
umlåuft
geschaltet Sind. Die Glühlampen brennen infolgedessen stets gleichmäf3ig
hell und haben eine lange Lebensdauer. Die Batterie Wird vollkommen selbst-
tåtig mit hohem Anfangsladestrom schnell aufgeladen. Mit zunehmender La-
dung nimmt der Ladestrom ab, eine Uberladung der Batterie mit ihren schåd-
lichen Folgen kann nicht eintreten. Die Batterie dient zur Aufspeicherung von
elektrischer Energie für die Stromentnahme bei stillstehendem Fahrzeug.
Die Regelung der Klemmenspannung bietet den groben Vorteil, daf3
der Motor und die Lichtanlage auch bei abgeschalteter Oder schadhafter
Batterie betrieben werden kann, Ohne daf3 Schwankungen in der Lichtstärke
auftreten Oder die Glühlampen durchbrennen. Beim Ingangsetzen des Motors
müssen in einem solchen Falle sämtliche Stromverbraucher auf;er der Zünd-
spule ausgeschaltetsein, und es ist notwendig, die Maschinedurch Anschieben
in Gang zu setzen.
Der Unterbrecher U und die Zündspule Z (Abb. 26) Sind - vollkommen
gegen äußere Einflüsse geschüt}t — auf der Stirnseite des Motors unter einem
leicht abnehmbaren Deckel eingebaut. Der von der Batterie gelieferte, nieder-
gespannte Strom Wird durch die Zusammenwirkung von Zündspule und Un-
terbrecher in einen hochgespanntenStrom umgewandelt.
Durch ein mit der Unterbrechernockenwelle
Wird der Zündstrom dann wechselweise entsprechend der Zündfolge den
beiden im Unterbrecherdeckelendigenden Zündkerzenkabelnzugeleitet,durch
die der Strom zu den Zündkerzen gelangt, wo er als Zündfunke zwischen den
beiden Elektroden überspringt.
Die Verstellung des Zündzeitpunktes erfolgt durch den auf der linken Seite
des LenkersangebrachtenZündungshebel (Abb. 5).
Bezüglich der Wartung der gesamten Zündlichtanlage verweisen wir aus-
drücklich auf die beigegebenen Bosch-Vorschriften.
Essei dringend empfohlen bei der jåhrlichen Uberholung des ganzen Racles
die gesamte Zündlichtanlage von einem Bosch-Dienstprüfen zu lassen.
10.Kupplung:
Als Kupp)ung dient eine in Abb. 27 im Schnitt gezeigte Einscheiben-Rei-
bungskupplung. Der treibende Teil derselben ist das Schwungrad8, das auf
dem konischen Zapfen der Kurbelwelle 2 sitzt und mittels Keil und Schraube 3
befestigt ist. Sechsin Vertiefungen des Schwungrades 8 und des Drucktellers4
angeordnete Kupplungsfedern 5 pressen letzteren gegen die beiderseits mit
Reibbelag versehene Kupplungsplatte 6 und gegen die nicht verschiebbare
Schlubscheibe 7.
Auf diese Weise Wird die Kupplungsplatte 6, die drehsteif und längsver-
schiebbar auf der Getriebehauptwelle 1 sitztt mitgenommen und die Dreh-
bewegung der Kurbelwelle 2 auf die Hauptwelle I des Getriebes übertragen.
40
und
wieviel
Verbraucher
ein-
umlaufendes
Verteilerlaufstück
Der Betätigungshebel für die Kupplung befindet sich am Ende des linken
Lenkergriffes (Abb. 5) und wirkt durch einen Bowdenzug auf den am Getriebe
befindlichen
Kupplungsausrückhebel 9. Das Ausrücken der
8
2
5
Abb.
27
Schnitt
durch
die
Kupplung
und somit die Unterbrechung der Kraftübertragung vom Motor auf das Ge-
triebe erfolgt durch Anziehen des Betätigungshebels am Lenker, wodurch der
Druckteller 4 von der Kupplungsptatte 6 durch die Druckstange 10 abgehoben
wird.
II. Getriebe und Kraftübertragung:
Das vom Motor abgegebene Drehmoment Wird unter Zwischenschaltungcler
Kupplung auf die Getriebehauptwelle 1 weitergeleitet. Die Wirkungsweise und
Schaltung des Getriebes soll• an Hand der Abb. 28 kurz erläutert werden.
Sämtliche Råderpaare stehen im ständigen Eingriff und werden durch die
Verschiebung der Klauenstücke 2 und 3 eingerückt. Zum Einrücken der einzel-
nen Gänge werden die Klauenstücke 2 und 3 durch die Schaltgabeln 4 und 5
Kupplung
6
3
4
9
7
41