bewegt, wobei die Ietzteren durch entsprechend geformte Schlitze 7 und 8 in
der Schaltkulisse 6 geführt Sind. Die Schaltkulisse 6 ist mit der Weile 9 ver-
schweif5t, an der auf der einen Seite der Handhebel 10 befestigt ist und am
anderen
Ende das Klinkengesperre
II
schalthebel
12 betätigt
wird.
Bei Betätigung des Fubschalthebels
nach oben- Oder unten
Wird durch
die Welle
unten bzw. oben geschwenkt und damit werden in der oben beschriebenen
Weise die verschiedenen Gänge eingerückt. Der Handschalthebel 10 dient
zum
Einschalten
des Leerlaufs.
Das Drehmoment Wird nun, nachdem es von der Hauptwelle 1 über das je-
weils eingeschaltete Räderpaar auf die Nebenwelle 14 gelangt, von dieser
unter Zwischenschaltung einer nachgiebigen
weitergeleitet. Die Kardanwelle greift mit ihrem rückwärtigen Ende in eine
Zahnkupplung ein, welche evtl. auftretende Längsverschiebungen aufnimmt
und die Kraft dann über ein Kegelräderpaar
14
15
10
6-
8
5
3
Getriebe
Abb.
28.
42
sii3t, welches durch
den
Fuf5-
12
9 die
Schaltkulisse
6 nach
Kupplung auf die Kardanwelle
auf
die Keilnutenverzahnung
9
2
12
des Hinterrades überträgt. Beide Kegelräder sind spiralverzahnt und laufen
nahezu geräuschlos. Das Antriebsritzel des Kegelräderpaares ist im Kardan-
gehäuse auf der einen Seite in einem Doppelschräglager und auf der anderen
in einem Nadellager gelagert.
Durch diese Art der Kraftübertragung werden alle vom Motor Oder vom
Hinterrad ausgehenden Stöf;e und alle insbesondere bei Beiwagenbetrieb
auftretenden Verwindungen des Rahmens restlos ausgeglichen.
In die Schneckenverzahnung 15 auf der Nebenwelle 14 greift das Antriebs-
rit3el der Geschwindigkeitsmesserwelle
ein.
Es Wird dringend davon abgeraten, das Getriebe eigenhändig zu zerlegenr
da beim Zusammenbau die Zahneingriffe verändert werden können, was einen
lauten Gang zur Folge hat. Evtl.
Schäden
nur
von
der
zuständigen
Vertretung
C. Rahmenaufbau
und
Räder
1. Vorderradgabel:
Die Vorderradgabel weist denselben grundsä$lichen Aufbau auf, wie die
erstmalig
bei
unseren
750 ccm-Modellen
wendung gelangte und so hervorragend
gende Gabel wurde nur noch etwas vereinfacht
der Oldämpfung noch weiter verbessert. Sie besteht aus ineinander gleiten-
den, gegenseitig durch reibungsfreie Schraubenfedern abgefederten Rohren,
in welche die einstellbaren Olstofr)dämpferventile eingebaut Sind. Diese Bauart
verleiht der Gabe( Fahreigenschaften, die weit über dem Durchschnitt liegen,
indem durch sie die auf das Vorderrad
reibungsfrei aufgenommen, die Rückstöf;e dagegen stark gedämpft werden.
Damit erfüllt sie die an eine vollkommene Federung gestellten Anforderungen
in weitestem
Mabe.
Bewegliche, die Steckachse des Vorderrades unmittelbar umfassende Rohre
Sind über feststehende
Rohre, die mit der Steuerachse
geschoben und stüt;en sich gegen Schraubenfedern
der Rohre sorgen in jedem Gabelholm je zwei Gleitlagert die einzigen einer
geringen
Abnüt;ung
unterworfenen
Teile der Gabe), zum Unterschied
Vorderradgabeln
bisher üblicher Aufbauform
tiegenden und starkem Verschleif3 unterworfenen
Innerhalb der feststehenden Rohre sind die Olstof5dämpfer-VentiIe ange-
ordnet, welche durch die Daumenhebel 3 (Abb. 32) verdreht werden und
jeweils einen von der Stellung der Daumenhebel abhängigen
querschnitt für das Stof5dämpferöl frei geben. Es werden also durch die Ver-
stellung der Daumenhebel auf r,l-lart" die Rückstö%estark gedämpft, wodurch
auf Schlaglochstrecken das unangenehme Schwingen der Gabel vermieden
wird; die Wirkung der eingebauten Spiralfedern bleibt immer unverändert.
am Get riebe
so Ilen
be hob en we rd en.
R 12 und
R 17 zur
Ver-
bewährte Konstruktion. Die vorlie-
und durch die Einstellbarkeit
wirkenden Stö%e weich und fast
verbunden
Sind,
ab. Für die Führung
von
mit ihren zahlreichen auben-
Lagerstellen.
Rückström-
43