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Pflege; Schmierung - Bmw R5 Handbuch

Bmw-zweizylinder-baumusfer 500 ccm sport und 600 ccm touren
Inhaltsverzeichnis
Zum Abschmieren der Fettpreßanschlüsse an den Radnaben und am Fuf5-
schalthebel empfehlen wir Gargoyle Mobilcompound Nr. 4 zu verwenden.
Auf keinen Fall darf sog. Staufferfett verwendet werden.
Zum Schmierendes Bremsgestänges, d es Kupplungshebels, der Bedienungs-
hebel und Bowdenzüge ist dasselbe 01, wie für den Motor zu verwenden.
5. Einfahren
neuer
Maschinen
Wichtig!
Maschine mit Spä{zündung antretem Besonders bei kalter
Witterung
Maschine am Stand mit mittlerer
laufen lassen und erst abfahren, wenn Maschine gut an-
gewärmt ist. Starke Beanspruchung der kalten Maschine
führt
zu Schäden!
Maschine richtig einfahren. Auf kurze Strecken Gas geben, dann wieder
Gas wegnehmenr also Maschine rollen lassen. Dadurch Wird der Kolben
abwechselnd erhitzt und gekühlt, wodurch harte Stellen abgeschliffen wer-
den und sich Kolben und Zylinder gut einlaufen.
Um eine Gewährleistung für richtiges Einfahren zu haben, werden die
Vergaser der neu gelieferten Maschinen mit einer plombierten Drossel-
einrichtung versehen, die eine Hubbegrenzung des Casschiebers vorsieht.
Die Kürzung (nach 1000 km) bzw. Entfernung dieses Stiftes (nach 2000 km)
darf nur nach vorgeschriebener Kilometer-Einfahrzeit vom zuständigen Ver-
treter vorgenommen werden. E ine
Ve r I etzung
eigenmächtige
Veränderung
w irk t j eden
Garantieanspruch.
Die Fahrgeschwindigkeiten für die Einfahrzeit werden wie folgt festgelegt:
Höchstgeschwindigkeiten:
1. Gg. 2. Gg. 3. Gg. 4. Gg.
Von
0—1000
km
15
30
Von
1000—2000
km
20
Obige Höchstgeschwindigkeiten nur jeweils auf Strecken von 200 bis 500
Meter fahren, dann Maschine wieder rollen lassen usw. Zwischen 2000 km
und 3000 km die Höchstgeschwindigkeit
schränken, also erst nach 3000 km Maschine auf längere Strecken voil bean-
spruchen. Zündungshebei
entsprechend
Drehzahl
s tell
en,
d. h. bei
während
derEinfahrzeit
nur
Volle Frühzündung nur bei hoher Drehzahl und geringen Belastungen, also
in der Ebene bzw. im 2. Oder 1. Gang geben. Ein klirrendes Oder klapperndes
Geräusch aus den Zylindern ist meist die Folge von zu viel Frühzündung.
14
Drehzahl warm
der
P lombe
b z w.
des
Drosselstiftes
ver-
70 km nicht
überschreiten
45
90 km nicht
überschreiten
60
vorerst auf kÜrzere Strecken
be-
der
jeweiligen
niedriger
DrehzahJ,
also
halbeFrühzündung
geben.
Nach dem Einfahren ist strengstens darauf zu achten, dab die auf dem
Geschwindigkeitsmesserrot
ang eg eb e nen Ge s ch w i nd i g kei te n
im
1.t 2. und
3. Gang
n icht
ohne Seitenwagen:
45 km/Std.
im 1. Gang:
im 2. Gang:
75 km/Std.
100km/Std.
im 3. Gang:
II. Pflege
1. Allgemeines
Alle
Mutter
n und
Bo Izen
sind
Zwischenräumen
auf
fest en Sitz
tig ist dies bei den Steckachsen, d en Zylinderköpfen, den Saugleitungenund
beim Getriebegehåuse.
Die acht Vierkant-Zylinderdeckeischraubender R 6-Maschine, bzw. die
Muttern an den sechs Haltebolzen des Zylinderkopfs an der R 5-Maschine
müssen während der ersten 500 km ein- bis zweimal nachgezogen werden,
und zwar soll dies wechselweise über kreuz und allmählich geschehen, bis
jede Schraube bzw. Mutter vollkoqnmenfestsit5t.Hierdurch Wird vermieden,
daf3 der Zylinderkopf einseitig angezogen wird, was für das Dichthalten sehr
wichtig
ist.
Um bei der R 6-Maschine alle Zylinderdeckelschrauben nachziehen zu kön-
nen, müssen die vier Schli%schrauben, mit denen die Schut5kappen befestigt
Sind, herausgeschraubt werden.

2. Schmierung

Es müssen alle auf Abbildung
I und 2 angegebenen Schmiersiellen regel-
mäf3ig abgeschmiert werden.
Während der Einfahrzeit Wird häufiger Olwechsel für den Motor dringend
empfohlen.
Alle 500 km ist das 01 aus dem Motorgehäuse durch die
hinten
an
der
Olwanne
befindliche
zulassenr der Motor mit Spülöl durchzuspülen und frisches Oi bis zur oberen
Marke am Tauchstab einzufüllen (eiwa 2 Liter). Der Olstand im Motor muf3
regelmäf3ig alle 400 km geprüft und nötigenfalls bis zur vorgeschriebenen
Höhe ergänzt werden.
Nach
der
Einfahrzeit
ist das
01
alie
2000
Zur Prüfung des Olstandes im Kurbelgehäuse, dessen Unterteil gleichzeitig
den Olbehälter
bildetr
befindet
sich auf der linken Seite des Gehäuses
mit Sechskantkopf versehener Tauchstab T (Abb. 21 und 24). Beim Einfüllen
soll das 01 bis an die obere Ringmarke des Tauchstabes reichen und es ist
darauf zu achten, dab keinesfalls mehr 01 eingefüllt Wird und ferner, dab der
Olstand nicht unter die untere Ringmarke des Stabes sinkt. Bei der Prüfung
des Olstandes soll das Gewinde des Verschlufrnippels am Tauchstab nichi ein-
geschraubt, sondern der Tauchstab nur bis zum Gewinde eingesteckt werden.
überschritten
we rd en:
mit Seitenwagen:
35 km Std.
60 km, Std.
85 km/Std.
im
An fang
in
kurzen
zu prüfen.
BesondersWich-
Abla%schraube
vollständig
ab-
km abzulassen
und
zu erneuern.
ein
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Inhaltsverzeichnis
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Diese Anleitung auch für:

R6

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