Kurbelwelle aus; besonders betont sei die völlige Geräuschlosigkeit des
Antriebs und die äußerst geringe Wartung, die er erfordert.
Die aus erstklassigem Sonderstahl hergestellten Ventile Sind im Zylin-
derkopf hängend angeordnet und mit reichlich großen Ventiltellern aus-
gerüstet. Sie werden von den mit Druckschrauben versehenen Schwing-
hebeln geöffnet;
diese wiederum werden durch eingekapselte
stangen betätigt, die unten in hohlen Stößeln gelagert Sind, welche auf
den
Steuernocken
auflaufen.
5. Entlüftung:
Durch einen mit der Steuerwelle
stehenden
Drehschieber
Wird die im Motorgehäuse
dem möglicherweise darin enthaltenen Oldampf zur Vermeidung von
Olverlusten durch einen Kanal in eines der Stoßstangenschutzrohrege-
leitet und Steigt in diesem hoch bis in die Zylinderschutzkappe. Der
Oldampt
schlägt
sich dort
nieder
zwischen den Stoßstangenschutzrohren angeordnetes
durch einen im Gehäuse eingegossenen Kanal ins Freie geführt.
6. Schmierungund ölstandprüfung. Die Schmierung des Motors erfolgt
unter hohem Druck vollkommen selbstätig durch eine Zahnradpumpe,die
am Kurbelgehäuse befestigt ist. Diese Pumpe Wird von einer Schnecke
auf der Steuerwelle über ein Schneckenrad angetrieben, dessen Welle
mit einem
Vierkantende
in die hohle
radpumpe
eingreift.
Letztere drückt das durch einen Seiher gereinigte
Bohrung im Pumpendeckel und ein Steigrohr in das Kurbelwellengleit-
lager. Von hier aus Wird es durch entsprechende Bohrungen und durch
Antrieb
Abb.
22.
Lichtmaschine
der
54
Stoß-
aus einem
Stuck be-
verdichtete
Luft mit
und die ölfreie
Luft Wird durch ein
Rohr nach unten
Achse
des Antriebsrades
der Zahn-
01 durch eine
der
R 4-Maschine
den
hohlgebohrten
Kurbelwellenzapfen
als Schleuderöl
austretend
die
Kolbenbolzen
und die obere
Pleuellagerung
tung führt
vom vorderen
Kurbelwellenlager
und in die hohle Steuerwelle,
von der aus durch entsprechende
nungen die Nocken, die Schnecke zurn Olpumpenantrieb
Wellenlager
reichlich
geschmiert
Die Schwinghebel
der Ventilsteuerung
eine
eigene
Olsteigleitung
(Abb. 17u. 18) geschmiert, wobei
durch cine Bohrung in der Steuerwelle
steigleitung
hochgeführte
01 gelangt
es zu den
Schwinghebelgleitlagern
gehäuse ansammelnde 01 läuft durch ein Stoßstangen-Schutzrohr
hohlen
Ventilstößel
ab und von hier
belgehäuse
und den Olsumpf zurück.
Zur Prüfung des Olstandes im Kurbelgehäuse,
zeitig
den Olbehälter
bildet,
befindet
Gehäuses ein mit Sechskantkopf
7. Vergaser:
Die Vergaser
beider
Maschinen
erfordert
ihre Bedienung
sorgfältige
stung des Motors als auch wirtschaftlichen
a) Vcrgaser der R 2-Maschine. Für die R 2-Maschine Wird ein Amal-Ein-
schieber-Vergaser
verwendet,
dessen inneren Aufbau die Abb. 23 zeigt.
Der Vergaser besteht im wesentlichen
in dem der zylindrische
nach unten offene Gasschieber B geführt ist, dem
Düscnstock F, in dem der Hauptdüseneir
ten Hauptdüse
P eingeschraubt
laufdüse vorgesehen
ist, und dem Schw;m nergehäuse
1m oberen
Boden
des Gasschiebers,
einem bogenförmigen
Ausschnitt versehen ist, ist das Seil des Gasbow-
denzuges eingehängt,
das von einer sich gegen den Deckel des Schie-
bergehäuses
und gegen
den Schieberboden
fedor umgeben ist; diese hält den Schieber in seiner Schlußstellung
bzw.
drückt
ihn immer
wieder
in diese
die
Hauptdüse
P bzw.
durch
den Hauptdüseneinsatz
in ihrern
unteren
Teil sich kegelig
tels ciner
kleinen
Klemmfeder,
die in einer
sitzt, obenfalls
im Schieberboden
einsatz
O hineinragt,
geregelt.
Bei nur wenig
geöffnetem
Gasschieber
nadel
und der
Nadeldüse
des
3.
zum Pleuellager
geführt,
Zylinderwand
und
damit
den
Kolben,•
schmiert.
Eine weitere
zur Steuerwellenlagerung
und das hintere
werden.
werden
mittels
Drucköles
die Olzufuhr
geregelt
wird. Das durch die Ol-
in Bohrungen im Zylinderkopf,
führen.
Das sich
im Schwinghebel-
durch
enge
Bohrungen
in das Kur-
dessen Unterteil
sich auf der rechten
Seite des
versehener
Tauchstab.
Sind einfach
im Aufbau
und dennoch
Beobachtung,
um sowohl
hohe Lei-
Kraftstoffverbrauch
zu erzielen.
aus dem Schiebergehäuse
Gatz O mit der darin eingesetz-
und eine
feine
Bohrung
J als Leer-
R.
der an der Saugseite
unten
abstützenden
Schrauben-
zurück.
Der
Kraftstoffzufluß
O Wird durch
verjüngende
Düsennadel
C. die mit-
der Einkerbungen
der Nadel
eingehängt
ist und in den Hauptdüsen-
iSt der zwischen
der Düsen-
Hauptdüseneinsatzes
O verbleibende
wo es
Lei-
Off-
durch
die
in den
gleich-
A,
mit
fest
durch
eine
35