Menü: Feststoffkessel
Allgemein gilt:
Die Feststoffkesselfunktion und das
zugehörige Menü sind erst aktiv, wenn
im Menü Konfiguration einem Multifunk-
-
tionsausgang 5890
5894 die Feststoff-
kesselfunktion zugewiesen wurde und
die entsprechenden Multifunktionsfüh-ler
-
5930
5933 aktiviert wurden.
Sperrt andere Erzeuger
Wird der Feststoffkessel eingeheizt
werden andere Wärmeerzeuger z.B.
Oel/Gaskessel gesperrt.
Die Sperrung erfolgt, sobald ein An-
stieg der Kesseltemperatur festgestellt
wird, welche das Überschreiten der
Vergleichstemperatur (Zeilennr. 4133)
erwarten lässt.
Sollwerte
Die Kesselpumpe wird in Betrieb ge-
nommen, wenn die Kesseltemperatur
das Mindestniveau plus die Tempera-
turdifferenz EIN erreicht hat.
Sinkt die Kesseltemperatur unter das
Mindestniveau wird die Pumpe nach
dem Nachlauf wieder ausgeschaltet.
Temperaturhub Minimum
Bei zu kleinem Temperaturhub
(Differenz zwischen Kesseltemperatur
und Rücklauftemperatur) wird die Pum-
pe nach dem Nachlauf ausgeschaltet.
TWW-Speicheranbindung
Für die Feststoffkesseleinbindung
müssen die beladbaren Fühler aus-
gewählt werden.
Kesselsollwert TWW-Ladung
Mit der Einstellung wird die gewünschte
Kesselsollwert Berechnung während der
Trinkwasserladung gewählt.
Pufferspeicheranbindung
Für die Feststoffkesseleinbindung
müssen die beladbaren Fühler aus-
gewählt werden.
Übertemperaturableitung
Erreicht die Kesseltemperatur den ein-
gestellten Maximalwert, wird die Fest-
stoffkesselpumpe so lange eingeschal-
tet, bis die Kesseltemperatur wieder 5K
unter den eingestellten Wert abge-
sunken ist.
Frostschutz Feststoffkessel
Bei Frostgefahr schaltet die Kessel-
pumpe ein, obwohl keine Wärmeanfor-
derung besteht.
Zeilennr.
Bedienzeile
4102
Sperrt andere Erzeuger
4103
Ladepriorität TWW Speicher
Diese vorausschauende Funktion er-
laubt es den gesperrten Erzeugern
noch nötige Nachläufe zu beenden,
bevor die Feststoffkesselpumpe ein-
schaltet.
Ebenfalls ist es dadurch möglich, dass
bei gemeinsamem Kaminzug gleichzei-
tig nur ein Kessel in Betrieb ist.
Zeilennr.
Bedienzeile
4110
Sollwert Minimum
4114
Temperaturhub Minimum
4130
Temperaturdifferenz EIN
-
4134
TWW
Speicheranbindung
Mit Fühler B3
Mit Fühler B31
Mit Fühler B3 und B31
Kesselsollwert TWW
4135
Speichertemperatur
Speichersollwert Minimaler
Feststoffkessel
4137
Pufferspeicheranbindung
Mit B4
Mit B42/B41
Mit B4 und B42/B4
Kesselsollwert Pufferladung
4138
Speichertemperatur
Speichersollwert Minimaler
Feststoffkessel
4140
Pumpennachlaufzeit
Kesselsollwert Pufferladung
Mit der Einstellung wird der gewünsch
te Kesselsollwert Berechnung während ferspeichersollwert (Schleppzeiger).
der Pufferladung gewählt.
Speichertemperatur
Der Kesselsollwert entspricht dem
Speicheristwert (gemäss BZ 4137).
Zeilennr.
Bedienzeile
4141
Übertemperaturableitung
Die Überschusswärme wird in den Puf-
ferspeicher oder in Heizkreise abge-
führt, bei denen
Zeilennr.
Bedienzeile
4170
Anl'frostschutz Kess'pumpe
51
Werkseinstellung
Ein
Aus
Ladepriorität TWW Speicher
Bei Betrieb des Feststoffkessels kann
der Trinkwasserspeicher mit Priorität
(Ein) gegenüber den übrigen Verbrau-
chern geladen werden.
Bei Einstellung "Aus" wirkt der normale
-
Trinkwasser
Ladevorrang (BZ 1630).
Werkseinstellung
60°C
4°C
8°C
Mit Fühler B3 und B31
-
Ladung
Speichertemperatur
-
Sollwert
Mit B4
Speichertemperatur
-
Sollwert
5min
Speichersollwert
Der Kesselsollwert entspricht dem Puf-
Kesselsollwert Minimum
Die Kesselpumpe bleibt in Betrieb so-
lange die Kesseltemperatur über dem
minimalen Sollwert liegt.
Werkseinstellung
90°C
die Übertemperaturabnahme in Zei-
lennr. 861, 1161, 1461 eingeschaltet
ist.
Werkseinstellung
Ein
DE