Erklärung zum Funktionsplan
Fahrkurvenrechner
Der Fahrkurvenrechner
Der Fahrkurvenrechner generiert Lagesollwerte unter Einhaltung von vorgege-
benen Grenzwerten des Rucks, der Beschleunigung und der Geschwindigkeit.
Diese können über die Parameter P0821 bis P0827 eingestellt werden. Zu-
sätzlich zu dem Lagesollwert wird ein Drehzahl- und ein Beschleunigungsvor-
steuerwert generiert und auf die intern verwendete Einheit Prozent normiert.
Somit können die Ausgabewörter des Fahrkurvenrechners direkt auf die ent-
sprechenden Regler verknüpft werden.
D2040 -> Stromregler, z. B. P0380 „Quelle M-soll Zusatz 1"
D2041 -> Drehzahlregler, z. B. P0628 „Quelle Nsoll-Zusatz"
D2042 -> Lageregler, z. B. P0648 „Quelle Sollwert Lageregler"
Da die Beschleunigungsvorsteuerung von der gegebenen Strecke und der
Last abhängig ist wird hierfür noch ein zusätzlicher Normierungsparameter
P1268 „Normierung Beschleunigung" und P1269 „Drehmoment Faktor" ver-
wendet.
Der Fahrkurvenverlauf wird in 7 Streckenabschnitte unterteilt, welche vor der
Fahrt rechnerisch bestimmt werden. Durch die vorherige rechnerische Bestim-
mung liegt ein zeitlicher Verzug zwischen Start des Fahrkurvenrechners und
tatsächlichem Beginn der Fahrt. Nachfolgend die Fahrtabschnitte:
Rexroth
Indramat
s
m a x
P 0 8 2 9
Z e i t a b s c h n i t t
v
m a x
a
m a x
j
m a x
A : Beschleunigungszunahme
B : konstante Beschleunigung
C : abnehmende Beschleunigung
D : konstante Geschwindigkeit
E : Verzögerungszunahme
F : konstante Verzögerung
G : Verzögerungsabnahme
Je nach Anwendung ist es sinnvoll den Fahrtbeginn mit der letzten Sollwertpo-
sition, oder der tatsächlichen Istposition zu starten. Weiteres siehe Beschrei-
bung der Betriebsarten unter P1287.
P 0 8 2 7
P 0 8 2 4
P 0 8 2 5
P 0 8 2 1
P 0 8 2 3
P 0 8 2 2
P 0 8 2 8
t
P 0 8 2 4