Erklärung zum Funktionsplan
Lagesollwertspeicher
Auflösung der Lageinformation
Die Auflösung ist nicht fest an die Strichzahl des Gebers gebunden. Sie kann
im Rahmen der gewünschten Positioniergenauigkeit kleiner gewählt werden.
Dies ist bei hochauflösenden Gebern, z. B. ERN1387, durchaus von Interesse,
da die maximale Wegstrecke von der Auflösung des Lageistwertes und der
Speichertiefe des Zählers abhängt.
P0780
Auflösung in Inkrementen pro Motorwellenumdrehung. Bei der Ein-
gabe über das Bedienfeld können die Werte in zweier Potenzstufen
(1024, 2048 usw.) aus einer Liste gewählt werden. Bei der Vorgabe
über die Schnittstelle ist die Zuordnung der Parameterliste zu ent-
nehmen.
Welche Einstellung ist zu wählen? Geforderte Positioniergenauigkeit x 4, je-
doch nicht höher als die Gebergenauigkeit (bei Pulsgeber P130 x 4, bei Resol-
ver 4096...8192, bei ERN 1387 ca. 2
Normierung der Lage-Werte
P0781..P0783
Mit diesen Parametern wird die Anpassung der Wegeinheit an der
Maschine (z.B. mm) an die Drehbewegung des Motors vorgenom-
men. In P0781 geben Sie den Umfang oder den Durchmesser (je
nach Kenntnis) der Antriebsscheibe ein, wobei P0783 dazu passend
auswählt, ob die Angabe in P0781 sich auf Durchmesser oder Um-
fang bezieht. In P0782 geben Sie den Faktor des Getriebes ein, das
sich zwischen Antriebsscheibe und Motorwelle befindet.
P0785
Lage-Sollwertspeicher: Eingabe der Werte in der gewählten Längen-
einheit siehe Normierung P0781...P0783. Die Auswahl eines der 16
Lagesollwerte erfolgt über den in P784 eingetragenen D-Parameter.
Rexroth
Indramat
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).
Verschaltung von 32/16 Bit D-Parametern mit variablen
Parameterquellen
Alle Signalpfade, die durch eine Doppellinie gekennzeichnet sind, werden mit
einer Wortbreite von 32 Bit verarbeitet, es existieren daher sowohl 32 Bit D-
Parameter (z.B. D2012, D2014...) als auch 32bit Parameterquellen
(P0647...P0649), sinngemäß erfolgt durch Verschaltung dieser Parameter un-
tereinander eine 32 Bit-Verbindung. Bei Verschaltung eines 16 Bit D-Parame-
ters auf eine 32 Bit-Quelle oder eines 32 Bit D-Parameters auf einen 16 Bit
Quelle wird nur eine 16 Bit Information übertragen, wobei immer das High-Wort
(Bit 16...31) des 32 Bit Wertes verwendet wird.
Soll ein 16 Bit-Wert in das Low-Wort einer 32 Bit Quelle verschaltet werden
oder ein 32 Bit Wert aus 16 Bit-Anteilen erzeugt werden (z.B. bei PZD-Übertra-
gung von Schnittstellen) kann der 16-32 Bit Konverter verwendet werden.