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ACT S3D-System Handbuch Seite 50

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Was aber machen unsere fleißigen Freunde aus Fernost aus 2 Antennen?
Beispiel eines 2,4GHz-Empfängers mit 2 Antennen aus chinesischer Produktion (mit deutschem Vertrieb)
8 Kanäle, 2 Antennen, durchaus schön aufgebaut, 2 Empfangschips, unkenntlich gemacht als Schutz gegen
(deutsche?) Raubkopierer......
Dreht man aber den Empfänger um, findet man 2 (!) Verwaltungsprozessoren. Oh, offensichtlich eine ganz
neue, höchst intelligente Technik.....?
Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der 8-Kanal-Empfänger als 2St. 4-Kanal-Empfänger mit je nur einer
Antenne, aber auf einer Platine. Von Diversity keine Spur, die beiden Prozessoren wissen nicht voneinander.
Das erklärt wohl auch, warum die Chips unkenntlich gemacht sind.....
Wir haben nichts gegen Chinesen, im Gegenteil. Dies ist eher ein Beispiel, wie "deutsche Vertreiber" heute
funktionieren.
Weit verbreitetes DSSS-Empfänger-Baukastensystem
Erst wenn ein zusätzlicher Empfangsbaustein angesteckt wird, sind das dann 2 Dipolantennen und es wird
mit aktiver Diversity gearbeitet.
Dieser Empfänger hat keine 2 Antennen, das ist eine (1ne)
Dipol-Antenne. Der Empfänger arbeitet so ohne Diversity.
Diese Möglichkeit der Antennenankopplung wird genutzt, wenn
man die letzten Reste an Empfangsqualität ausnutzen will
(oder muß).
Zu glauben dass man dann druch anstecken von mehreren Zusatzempfängrn immer besseren Empfang
bekommt ist aber auch nicht richtig, ab 4 Antennen, also 3 Zusatzempfängern, gibt es keine Verbesserungen
mehr
Man lernt:
Nicht überall, wo 2 Antennnenlitzen rauskommen, ist auch richtige Diversity
drin..... !
Bauformen von Empfänger-Antennen
Generell gilt:
Je dünner das Antennenkabel, desto höher die Kabeldämpfung. Verlängerung von Empfänger-Antennen
nimmt Energie weg, ist daher nur begrenzt von Vorteil und muss im Einzelfall gut überlegt werden.
Wichtig für ein System ist, dass beide Antennen immer die selbe Bauform haben, ein Mix unterschiedlicher
Bauformen, z.B. zirkular arbeitende Sendeantennen und polarisierte Empfängerantennen, kostet immer
Energie (ca. 3dB) und die ist, zumindest auf der Empfängerseite, begrenzt.
Außerdem, Zuleitungs-Verluste durch technische Bauformen, Kabel usw. können auf der Sendeseite durch
die Elektronik/Endstufe kompensiert werden, auf der Empfängerseite sind Antennenverluste nie
kompensierbar.
Das ist der Grund, warum vor allem auf der Empfängerseite große Anstrengungen unternommen werden
müssen den Empfang zu optimieren.
Optimale Antennen für Modell-Anwendungen
Für ein ferngesteuertes Modell ist eine Sende- und Empfangs-Antennen-Wirkung erwünscht, welche die
abgestrahlte Energie mit der max. Energie in Richtung Modell abstrahlt, und zwar so, dass sich so wenig wie
möglich Energieverluste ergeben, wenn der Pilot oder das Modell sich bewegt bzw. dreht.
Außerdem sollten die Polarisationsebenen der Antennen so gestaltet sein, dass das ständig sich drehende
Modell und dessen Empfänger, und damit auch dessen Antenne(n), immer maximalen Empfang und
Feldstärke bekommen und die ankommende Energie vom Sender nicht ständigen Signal-Schwund
unterliegt.
Daraus folgt: Die optimale Antennentechnik besteht für optimalen Empfang aus mindestens zwei Antennen
im Empfänger. Diese beiden Antennen sollten im 90Grad Winkel verlegt werden, und das mit dem größt
möglichen räumlichen Abstand. Der Empfänger muss mit aktiver Diversity-Technik arbeiten. Damit ist mit
jedem Sender, egal wie viele Antennen dieser hat, ein gutes Ergebnis in jeder Empfangslage zu erzielen.
Zwei Antennen am Sender, die räumlich getrennt angeordnet sind, stellen das Optimum für unsere
Anforderungen (s.u.) für ferngesteuerte Modelle dar, denn hier werden mögliche negative Antennen-Effekte
komplett ausgeblendet, ja sogar die Feldstärke am Empfänger verdoppelt.
© ACTeurope 2011
Normale Standard-Antenne, halber Dipol, sehr bewährt bei
Systemen mit ausreichenden Sicherheitsreserven. Optimale
Wirkung, wenn die Sendeantennen als Stab ausgebildet sind.
Normale Dipol-Antenne, optimiert die Empfangsleistung.
Warum manche Systeme diese Antennenbauform benötigen ist
nicht offensichtlich. In der Praxis schlecht anwendbar.

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