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ACT S3D-System Handbuch Seite 46

Inhaltsverzeichnis
Diversity-Technik
Diversity-Sende-Empfangs-System DSL (Diversity Synchro Link)
Die Diversity-Empfangstechnik wird von ACT seit 2004 als erstem Hersteller, damals in 35 MHz-
Empfängern, erfolgreich angewendet. Langjährige Erfahrung ist Grundlage des S3D-Sicherheits-Systems.
Warum Diversity-Technik ? Eine Funkverbindung kann mit Diversity-Technik auch bei frequenz-
spezifischen oder räumlichen Störungen und/oder Unterbrechungen aufrechterhalten werden, indem mit
zwei räumlich getrennt platzierten Antennen empfangen wird (Antennen-Diversity). Zusätzliche Sicherheit
gegenüber Störungen auf einer Frequenz erhält man durch Frequenz-Diversity, wobei mit zwei Sendern
auf verschiedenen Frequenzen gesendet wird (S3D). In den dann verwendeten Voll-Diversity-Empfängern
mit jeweils eigenen, aktiven Empfangsstufen für jede Antenne werden beide Antennensignale getrennt
verstärkt, gefiltert und demoduliert.
Die beiden demodulierten Signale werden mit ihrer jeweiligen Signalfeldstärke bewertet (multipliziert) und
anschließend summiert. Durch dieses Verfahren wird der Übergang vom einen zum anderen Frequenz- und
Antennen-Kanal fließend, bei gleichzeitig deutlich erhöhtem Rauschabstand des Nutzsignals. Im Extremfall
kann aus zwei stark verrauschten Antennensignalen noch ein brauchbares Nutzsignal gewonnen werden.
Ein aktives Diversity-Sende- und Empfangssystem sorgt daher immer für optimalen Empfang unter
schwierigsten Bedingungen. Aus allen diesen Gründen ist Diversity nicht nur eine deutliche
Reichweitenerhöhung, sondern auch im Nahbereich erheblich sicherer. (Zitat aus einer Diplomarbeit in
einem Forschungsinstitut).
Der tatsächliche "Erfinder" dieser Diversity-Technik ist die Firma Sennheiser. Diese musste für tragbare
profesionelle Mikrophone in großen Konzertsäälen die immer wieder störenden Richtwirkungen beseitigen
und kam auf diese inzwischen als Standard eingeführte Technik.
2-Sendeantennen, das S3D-Sendesystem
Strahlungsleistung
Die Vorteile kommen dann voll zum tragen, wenn alle RC-Piloten am Platz mit 2,4Ghz fliegen oder
insgesamt eine schwirige Funkumgebung vorhanden ist. ACT Piloten mit dem S3D-Dual-System werden
dann erkennen, dass Sie eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen haben.......
Ausserdem ergeben sich erhebliche Vorteile speziell für Fernsteuerbetrieb, weil es doch häufig vorkommen
kann, dass sich andere Piloten vor dem eigenen Sender aufhalten.
Auch wenn andere Systeme nur mit 1ner Antenne arbeiten ist das für uns kein Maßstab, für uns zählt nur
maximale Betriebssicherheit. Die richtige Frage wäre eher, warum Andere das Ihren Kunden vorenthalten ?
Hersteller von Wlan-Routern mit 2 oder mehr Senderantennen bieten das sicher nicht an, um sich mit
billigeren WLan-Routern mit nur einer Antenne zu vergleichen. Wer auf der Datenautobahn schnell und
sicher unterwegs sein will, benötigt die Technologie, die hinter den 2 Antennen steckt. Die Vorteile kommen
also vor allem dann zum tragen, wenn viele Piloten gleichzeitig 2,4Ghz einsetzen und Sichthindernisse
auftreten können.
Das ACT-S3D-Sendesystem sendet mit zwei unabhängigen
Sendern auf unterschiedlichen Frequenzen, jeder Sender mit
einer eigenen, 100mW Endstufe und eigener Sende-Antenne,
welche räumlich voneinander getrennt sind. Dadurch ergibt sich
Hardware Redundanz, es werden erheblich mehr Daten zum
Empfänger gesendet (s. Frequenzkollisions-System) und es wird
Raumdiversity (3D) erzeugt.
2 Sendeantennen ergeben HF-Vorteile, die mit einer Antenne nie
erreichbar sind. Es ergibt sich Raumdiversity (3D), doppelter
Datenstrom,
Hardware
Redundanz
Passend zum Thema die Frage, warum haben Menschen zwei Augen ......?
Ein Vergleich:
Die meisten Autos haben nur eine angetriebene Achse, man kann damit ganz gut fahren, ohne Frage.
Trotzdem gibt es Hersteller, die bestimmte Fahrzeuge konsequent mit 2 angetriebenen Achsen ausstatten,
obwohl deren Autos mit einfacher ausgestatteten Autos im Wettbewerb stehen, obwohl das in der
Herstellung teurer ist und mehr Aufwand bedeutet und auch etwas mehr Sprit verbraucht, der aber wegen
des Wettbewerbs an anderer Stelle wieder eingespart werden muß.... Alles Nachteile, die der Hersteller in
Kauf nimmt, denn er bietet damit seinen Kunden Vorteile, die man mit einer angetriebenen Achse einfach
nicht bieten kann.
Die Kraft des Motors wird besser auf die Straße übertragen, das Fahrwerk des Autos lässt sich auf "Mehr
Sicherheit" einstellen, und im Winter oder glatten Strassen, also in schwierigen Fahrsituationen, gibt es
einfach nur Vorteile und keine Argumente dagegen. Auch wenn die Wettbewerber krampfhaft versuchen
Kunden davon zu überzeugen, dass man "4WD nicht braucht"...... Wer im Winter 2010 unterwegs war mit
4WD kann ein Lied von den Vorteilen singen. Ohne 4WD waren einige an Weihnachten nicht zu hause.......
Vergleichen Sie die diese Beschreibung mit dem Markt für Fernsteuerungen. Eine Achse angetrieben = 1
Sendeantenne 2,4GHz, 2-Achsen angetrieben = 2 Sendeantennen..... Kommt Ihnen da was bekannt vor?
Im Fachmagazin Aviator steht ein sehr interessanter Artikel zum Thema..
2-Empfängerantennen, das S3D-Empfangs-System
Empfang (Quattro), mehr Empfangsqualität geht nicht. Beide Empfänger besitzen idealer weise eine
andere Antennenführung und getrennte Stromversorgung (s.u.).
und
2
x
100mW
Quattro Diversity, welche S3D-Empfänger kann man koppeln.......
Es können alle 2,4GHZ-DSL-Empfänger miteinander gekoppelt werden, egal ob mit oder ohne Telemetrie.
Es ergibt sich immer die Erweiterung der Servoausgänge und die Einstellbarkeit aller Servoausgänge.
Zur Steigerung der Empfangsqualität durch zwei S3D-DSL-Empfänger müssen aber beide Empfänger die
Betriebsart des Sendemoduls verstehen.
Beim Sende-Modul ohne Telemetrie empfangen damit nur S3D-Empfänger ohne Telemetrie.
Beim Sende-Modul MIT Telemetrie empfangen nur S3D-Empfänger mit Telemetrie (alle T- und TL-Typen).
Das alles geschieht bei ACT S3D-Empfängern mit zwei Antennen schon in einem Gehäuse, intern, denn hier
sind zwei aktive Empfangssysteme eingebaut, die als Diversity-System arbeiten.
Anmerkung: Die meisten 2,4 GHz Empfänger haben 2 Antennen, aber nur ein (1) aktives Empfangs-
System, sie arbeiten mit Antennenumschaltung, also nicht mit Diversity und vor allem ohne
Rauschabstandsgewinn. Mehr Info s.u.
Das S3D-Empfängersystem ermöglicht aktiven Diversity-
Empfang,
indem
bereits
zwei
Empfangsstufen in einen einzelnen Empfänger mit zwei
Antennen eingebaut sind, welche nach dem Diversity-Prinzip
arbeiten.
Zusätzlich
können
die
S3D-DSL-Empfänger
Datenschnittstelle DSL miteinander gekoppelt werden. Sie
tauschen dann automatisch Informationen über die jeweilige
Empfangssituation bzw. die Servostellungen aus. Treten bei
einem Empfänger momentan Störungen auf oder liegen
Antennen ungünstig, so dass es zu Aussetzern kommen
könnte, werden, (sehr)vereinfacht dargestellt, die Daten des
Zweitempfängers zur Ausgabe an alle Servos an beiden
Empfängern benutzt. Das ergibt dann Doppel-Diversity-
komplette,
aktive
über
die

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