S-Bus/DSL-Kabel
Hier werden alle Ausgabe- und Bediengeräte für Telemetrie
angeschlossen.
Achtung!
Diese
Buchse
Stecksystem und eine andere Polung als die „normalen" ACT DSL-
Buchsen und Stecker. Für diese Buchse gibt es den S-Bus-DSL-
Adapter, Best.Nr. 52 7031
Extern-Taster mit LED für Binding
Damit kann der Binding Vorgang von außen am Sendemodul
gestartet werden
Extern-Mode-Schalter, verriegelt
Damit kann die Umschaltung von 14 auf 21ms oder S3D mit und
ohne Telemetrie-Betrieb nach außen am Sender gelegt werden.
Extern Binding für S3D-10 mit LED
Damit kann der Binding Vorgang von außen am Empfänger gestartet
werden
DSQ-Hochstromkabel
Anschlusskabel zur Hochstromversorgung für S3D8 und S3D-10
Ringkerne
Zur Entstörung langer Servokabel.
Innen-Durchmesser 8mm,
Innen-Durchmesser 9,5mm
Innen-Durchmesser 15mm,
hat
ein
anderes
Antennenverlegung im Diversity- oder Dual-Diversity-Betrieb
Grundsatz für einen S3D-Empfänger:
Die eigentliche Antenne(n) der S3D-Empfänger besteht immer aus den letzten 3cm der Gesamtantenne. Die
Zuführung zu diesen letzten 3cm ist nicht als Antenne wirksam.
Eine Verlegung der Antennen von S3D-Empfängern im Rumpf ist möglich, ausser der Rumpf besteht
vollständig aus Kohlefaser oder anderen leitenden Materialien. Dann müssen die letzten 3cm der Antennen
nach außen verlegt werden.
Für störungsfreien Telemetriebetrieb grundsätzlich die Antennen des Empfängers nach außen verlegen.
Das S3D-System hat so hohe Reserven, dass wir diese Grundregel nach aller vorhandenen Erfahrung nicht
mehr so strikt beachten müssen. Die Aussage gilt allerdings nur für das S3D-System und kann nicht
allgemein für andere 2,4GHz-Systeme angenommen werden.
Die beiden Empfängerantennen sollten räumlich getrennt verlegt sein.
Die beiden Antennen sollten immer so weit auseinander wie möglich verlegt werden. Optimal ist, wenn die
beiden Antennen nicht in der selben Richtung, sondern um 90 Grad versetzt verlegt werden.
Generell gilt, je mehr „Antennenfläche" beider Empfängerantennen in jeder möglichen Position des
Modells vom Sender aus „zu sehen" ist, desto besser der Empfang, desto besser die Diversity-
Wirkung.
Antennenverlegung von 2x S3D-Empfängern im Diversity-Verbund
Hier können die Antennen in jede Richtung verlegt werden, nach links, nach rechts, nach oben nach unten.
Reichweite und Sicherheit bei 2,4GHGZ-Technik
Bei 2,4GHz-Technik ist Vieles völlig neu, muss aber beachtet werden. Wer die Rahmenbedingungen kennt,
in denen er sich bewegt, kann seine Situation richtig einschätzen und die richtigen Maßnahmen treffen, um
erfolgreich seine 2,4GHz Fernsteuerung anzuwenden.
Ausgangsbedingungen
War es bei 35MHz Technik klar, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Reichweite und Sicherheit auf
der Übertragungsstrecke besteht, mehr Reichweite = mehr Sicherheitsreserve, so ist dies bei 2,4 GHz
Technik nun nicht mehr im direkten Zusammenhang zu sehen.
Physikalische Grundsätze, die bei 2,4GHz zu beachten sind:
1:Je höher die Frequenz, desto "lichtähnlicher" die Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen.
Auswirkungen: Es muss direkte Sicht bestehen zwischen Sender- und Empfängerantenne, Gegenstände
erzeugen Funk-Schatten .
Ganz erheblich wirkt sich im Normalfall aus, ob direkte Sichtverbindung zwischen Sender- und
Empfängerantenne besteht. Am Rande der Reichweite wirken dämpfend schon normale Materialien wie
Holz im Modell, vor allem aber elektrisch leitende Gegenstände wie Kabel, Anlenkungen, Akkus usw.
erzeugen Funkschatten.
2: Schlechtere Materialdurchdringung bei höheren Frequenzen
Auswirkungen: Jegliche Gegenstände, egal welches Material, zwischen den beiden Antennen, verringern die
nutzbare Reichweite.
Gegenstände wie Bäume oder Personen in der Übertragungsstrecke können eine sofortige Unterbrechung
der Funkverbindung bewirken. Liegen kleinere Hügel in der Strecke ist die Verbindung in jedem Fall
unterbrochen. Selbst wenn diese Hindernisse neben der direkten Sichtverbindung liegen, können diese
schon starke Dämpfungen erzeugen, bis hin zur völligen Signal-Unterbrechung. Es gibt die sog.
Fresnelzone, die im Prinzip aussagt, dass auch Gegenstände innerhalb der Fresnelzone, gar nicht
unbedingt in der direkten
Sichtverbindung, sondern in gewissen Abständen daneben, schon
Signaldämpfungen bewirken können (reflektive Auslöschung).