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Anleitung Telemetrie-Empfänger - Act S3D-System Handbuch

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etwas schwach bzw. inaktiv und sollten „aktiviert" werden durch ein Akkupflegeprogramm. Diese sind in den
meisten Schnellladegeräten vorhanden. Sicherstellen, dass die Spannung des eventuell "alterschwachen"
Senderakkus nicht plötzlich im Betrieb „zusammenbricht".
Spannungsbereich S-12T/S-16T Dual TX-Modul
Die Betriebsspannung des Sendermoduls beträgt 6V - 13V, die interne Arbeitsspannung beträgt 3,3V. Das
Modul ist mit einem Step-Down-Regler ausgestattet, damit arbeitet die Reduzierung der jeweils verwendeten
Spannung fast ohne Verluste. Damit sind Sender mit 6-8 Zellen Nicad/NiMh oder 2-3 Lipozellen erlaubt.
Servoauflösung, Ausgabegeschwindigkeit
Diese ist beim S3D-System deutlich höher bzw. schneller als bei bisherigen 35MHz Systemen. Das bedeutet
nicht, dass die Servos schneller laufen, lediglich die Änderungen der Eingabe am Knüppel werden häufiger
zum Servo gesendet. Die Servolaufgeschwindigkeit selber ist immer abhängig vom Servomotor, Verstärker
und der Eingangsspannung des Servos.
Durch die häufigere Ansteuerung werden die Servos kräftiger, aber vor allem um den Nullpunkt herum
genauer. Es kann vorkommen, dass Servos älterer Bauart leicht brummen oder zittern um den Nullpunkt
(s. Betriebs-Modus 21ms).
Externanschlüsse (4 Kabel)
Diese dienen dazu eventuelle Extern Mode-Schalter oder auch Binding-Taster anzuschließen. Anleitung liegt
dem Externtaster bei.
Sender-Antennen,
Ausrichtung
Antennen
haben
immer
eine
Polarisation
charakteristik. Bei den Sendeantennen 2,4 GHz wird die meiste Energie
genau 90 Grad zur Antennenlängsachse abgestrahlt. Man kann sich das
Rundum-Abstrahlfeld
ungefähr
vorstellen
Antennenachse steckt genau in der Mitte, vom Stiel zur Krone. Die
größte Abstrahl-Distanz wird genau 90Grad zur Antennenachse erzielt.
In der Praxis bedeutet dies, ->
Nie mit der Antenne auf das Modell zielen.
In diese Richtung wird praktisch keine Energie abgestrahlt. Die Antenne soll daher so ausgerichtet werden,
dass die Längsachse 90 Grad zur der Richtung steht, in der sich der Flugraum befindet. Im Prinzip muss
daher die Antennen-Längsachse nach oben und leicht nach hinten gekippt eingestellt werden. Nie mit den
Antennen auf das Modell „zielen".
Durch optimale Anordnung der beiden Sendeantennen des S3D-Systems ergeben sich zusätzliche 3D-
Effekte (um ca. 30-45Grad nach außen und leicht nach hinten neigen.
S-Bus Buchse
Hier werden alle Ausgabe- und Bediengeräte für Telemetrie angeschlossen. Achtung! Diese Buchse hat ein
anderes Stecksystem und eine andere Polung als die „normalen" ACT DSL-Buchsen und Stecker. Für diese
Buchse gibt es den S-Bus-DSL-Adapter, Best.Nr. 52 7031
Zubehör
Extern-Taster mit LED für Binding
Damit kann der Binding Vorgang von außen am Sender gestartet werden
Extern-Mode-Schalter, verriegelt
Damit kann die Umschaltung von 14 auf 21ms oder S3D mit und ohne Telemetrie-Betrieb nach außen am
Sender gelegt werden.
und
eine
Abstrahl-
wie
ein
Apfel,
die
Anleitung Telemetrie-Empfänger
Die Empfängerausgänge sind von links nach rechts durchgehend
nummeriert. Signalseite (Servoimpuls) an den Steckkontakten ist immer
oben (gelbe oder orange Litze vom Servokabel), Kabel für Minus (-),ist
immer unten. Servos mit Stecksystem JR/Futaba lassen sich direkt
anstecken. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass kein
Stecker versetzt (nur 2 von 3 Steckerstifte) angeschlossen wird
Kabelfarben der Stecksysteme
System
Minus
System
Graupner
braun
Hitec
Futaba
schwarz
MPX
Betriebsspannung
Die Empfänger arbeiten noch bei einer Betriebsspannung von unter 4Volt, allerdings laufen die Servos
dann deutlich langsamer/kraftloser. Daher Vorsicht, wenn Servos langsam laufen, der Akku ist dann leer
oder defekt. Betrieb mit 5-6Nicad-Zellen oder 2 Lipo-Zellen ist ohne Probleme für den Empfänger möglich.
Es gibt aber Servos, die mit 5-Akkuzellen (<6V) schon Probleme bereiten. Spannungsbereich beträgt 3,8V –
9V.
Betriebs-Strom
Telemetrie-Empfänger benötigen mehr Strom als andere Empfänger, weil zusätzliche Endstufen auch
senden mit Leistung. Der S3D-10T/S3D-8T benötigt im Leerlauf ca. 80mA, wenn gerade gesendet wird sind
es ca. 130mA, im Schnitt also ca. 100mA. Diesen Strom plus den Servostrom muss ein BEC oder ein Akku
für sicheren Betrieb liefern können ohne Spannungseinbrüche. Durch die Endstufen wird der Empfänger
nach einiger Zeit leicht warm, das ist normal.
S3D-10T, Telemetrie-Empfänger
S3D-10T Frontansicht
+ -
-
+
RxTx
DSQ Akkuanschluss
der Kanal-Expander EXP-8verwendet und die Kanäle per Programmierung entsprechend zugeordnet
werden. Neben der DSL-Buche befindet sich die Betriebsanzeige-LED. Diese blinkt im Normalbetrieb mit
Empfang, ohne Empfang dann Dauerleuchten.
Binding
Jeder Empfänger muss mit einem jeweiligen Sendermodul „gebunden" werden. Zu diesem Vorgang wird im
10Kanal-T-Empfänger die Steck-Buchse 11 (AUX, Achtung, keine Servobuchse) benutzt. Dort werden die
beiden unteren Pins gebrückt, dann der Empfänger eingeschaltet. Die Betriebs-LED blinkt schnell.
Zu empfehlen ist für besseren Zugang im eingebauten Zustand und auch aus Sicherheitsgründen ein Servo-
Verlängerungskabel. Achtung! Brücke darf nur in diese Buchse und diesen Kontakten eingesteckt werden.
An anderen Servoausgängen Kurzschlussgefahr!!!.
Dann den Binding-Vorgang am Sendemodul einstellen. Nach erfolgreichem Binding blinkt die Betriebs-LED.
Zum Abschluss von Binding Steckbrücke innerhalb 10sec. abziehen.
Minus
Schwarz
Schwarz
Der S3D-10T/S3D-8T verfügt neben der zusätzlichen
Hochstrombuchse DSQ noch eine Steckverbindung für
den Binding-Betrieb und eine Steckverbindung als
Sensoreingang. Die Stromversorgung kann über einen
der
Servo-Stecker
oder
über
Hochstromanschluss DSQ erfolgen. Wenn nicht durch
Programmierung
vorgegeben,
sind
Servoausgänge sinnvoll angesteuert, die vom Sender
übertragen werden. Überträgt der Sender z.B. nur 8
Kanäle, so sind die Servoausgänge 9 und 10 undefiniert.
Sollen 12 Kanäle (Servos) betrieben werden, müssen
zwei Telemetrie-Empfänger im 3D-Diversity-Betrieb oder
den
2-poligen
auch
nur
die

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