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ACT S3D-System Handbuch Seite 48

Inhaltsverzeichnis
Dies ergibt eine optimale Synchronität und Signalverluste sind optimal ausblendbar. Auf diese Weise
ergeben sich praktisch keine Signalunterbrechungen mehr, Richtwirkungen sind beseitigt, so wie in der
Beschreibung des Forschungsinstituts dargestellt.
Signal-Schwund
Signalschwund entsteht an den Empfängerantennen durch die Bewegung des Modells. Bewegt sich das
Funkziel, verändert sich die Feldstärke am Antenneneingang eines Empfängers, z.T. um bis zu 100%. ,
selbst bei optimaler Ausrichtung der Antennen zueinander. Schwund tritt physikalisch immer in Erdnähe auf
(bis zu einer Höhe von ca.1000m).
Das Ergebnis ist das Selbe wie bei Antennen-Richtwirkungen -> ohne Gegenmaßnahmen sind
Signalunterbrechungen nicht zu vermeiden. Mit aktiver Diverstiy-Technik ist das Problem beseitigt und
optimal gelöst.
Antennenschalter-Diversity
Rauschabstandsgewinn zu erzielen, denn es steht de fakto nur ein Empfangssystem und nur ein
Antennensignal zur Verfügung, wenn auch aus zwei Antennen.
Signal-Schwund lässt sich mit Antennen-Umschaltung nicht beseitigen
Es gibt beide Systeme, aktive Diversity und Umschalter-Diversity, im RC-Markt. Trotz der technischen
Unterschiede zur aktiven Diversity wird bei Umschaltern ausschliesslich von "Diversity" gesprochen, die
technische Beschreibung läßt nicht erkennen, um welches System es sich handelt.
Vergleich zwischen aktiver Diversity und Antennenumschalter-Diversity
Aktive Diversity stellt das Maximum an Übertragungs-Sicherheit dar. Beschreibung siehe oben
Bei Antennenumschalter-Diversity hat man nach dem Umschalter grundsätzlich nur ein Antennensignal zur
Verfügung, daher können folgende Technikverfahren nicht angewendet werden:
Es ist nur ein aktives Empfangs-System, aber es sind zwei
Empfangsantennen vorhanden.
Die Antennensignale gelangen zu den Eingängen des sog.
Antennenumschalters. Dieser schaltet nun immer zwischen den
beiden
Antennen
hin
und
her,
Antennenumschalters
steht
damit
Antennensignal an und kann im Empfangsteil verarbeitet werden.
Es gibt zwei Möglichkeiten für den Antennnen-Umschalter:
2) Umschaltung zwischen den beiden Antennen in einem festen
Takt.
Nachteil: Man schaltet auch immer wieder auf die schlechter
ausgerichtete Antenne um. Ketzer würden sagen, dass man nur
die halbe Zeit tatsächlich Empfang hat.......
2.) Adaptives Umschalten, es wird immer auf das stärkste
Antennen Signal geschaltet, und zwar so lange, bis dieses
schwach oder schlecht wird und dann wird auf die andere
Antenne umgeschaltet, also situationsbedingt.
Nachteil: Man muss das Antennensignal bewerten, das dauert
Zeit. Dann schaltet man vielleicht um und stellt dann fest, dass
auch die andere Antenne ein schlechtes Signal hat, usw........
Beide
Möglichkeiten
beseitigen
in
Richtwirkungen, stellen also eine deutliche Verbesserung
gegenüber nur 1ner Antenne dar.
Es
ist
aber
grundsätzlich
nicht
möglich,
Es ist nicht möglich beide Antennensignale getrennt zu verstärken, zu filtern und zu demodulieren.
Es ist nicht möglich die beiden demodulierten Signale mit ihrer jeweiligen Signalfeldstärke zu
bewerten
Es ist nicht möglich, die beiden bewerteten Signale zu summieren
Es ist nicht möglich den Übergang vom einen zum anderen Antennensignal fließend
durchzuführen
Es ist nicht möglich Signalschwund zu beseitigen
Es ist durch alle diese Punkt nicht möglich, den Rauschabstand des Nutzsignals zu erhöhen und
noch aus zwei stark verrauschten Antennensignalen ein brauchbares Nutzsignal zu generieren.
Bewertung
Die kann der Leser selbst durchführen. Klar ist auch, dass nicht nur die Antennentechnik über das
Gesamtergebnis eines 2,4GHz-Systems entscheidet, aber eben zu einem ganz großen Teil. Signale, die
nicht empfangen werden, können auch nicht mit der besten Software verstärkt oder erzeugt werden.
Was schon am Technik Aufwand sichtbar ist, aktive Diversity ist nicht so billig zu produzieren wie Antennen-
Umschalter-Diversity. Tatsache ist, dass die Systeme mit Antennen-Umschalter erstaunlich gut
funktionieren, zumindest im normalen Umfeld. Die Sicherheitsreserven bei aktiver Diversity sind aber
am
Ausgang
des
erheblich größer, der Mehrpreis ist gut begründet.
immer
(nur)
ein
Fazit: Diversity ist nicht gleich Diversity -
Telemetrie und Diversity
Was nun, wenn über die Antennen auch noch Telemetrie "abgewickelt" werden muß?
gewissen
Maße
einen
sog.
unabhängig senden und das Andere unabhängig empfangen. Das gilt auch für das Dual-Sendemodul beim
Piloten.
Jetzt wird es etwas komplizierter........
Für Telemetriebetrieb muss der Empfänger zusätzlich wie ein
Sender arbeiten, um die Daten der Sensoren zum Sendemodul zu
senden. Für das Sendemodul gilt Gleiches, nur umgekehrt.
Sendeantennen werden zu Empfangsantennen - und umgekehrt.
Senden und empfangen GLEICHZEITIG geht innerhalb eines
Sende/Empfangssystems NICHT.
Betrachten wir die Empfängerseite für den Empfang, es dann gilt
alles wie bei Empfängern ohne Telemetrie (s.o), dazu kommt aber
eine Endstufe, die im Empfangsmodus des Empfängers als
aktives Eingangsfilter arbeitet.
Empfänger mit aktiver Diversity
Der
Empfänger
besitzt
2
aktive
Sende/Empfangssysteme
(Transceiver-Bausteine). Dort werden die HF-Empfangs-Signale
jeweils komplett ausgewertet und demoduliert. Als Ergebnis
stehen zwei bewertbare NF-Signale zur Verfügung (s.o.).
Sendemodus im Empfänger
Die
Sendesignale
für
die
Sende/Empfangssystem werden im Sendemodus verstärkt, über
die Endstufe und über die Empfängerantennen zum Sendemodul
beim Piloten gesendet.
Da zwei aktive Systeme vorhanden sind, kann ein System
Sensordaten
vom

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