Alle diese Probleme sind mit der DSQ-Hochstrombuchse beseitigt, alle Servos am Empfänger werden mehr
als ausreichend mit Strom versorgt ohne Spannungsverluste, und die Servos werden dort direkt und ohne
zusätzliche Umwege angesteckt. Das minimiert den Bauteile-, Stecker- und Kabelaufwand, die Servos
bekommen das Signal direkt und ohne Umwege.
Aufwändige Powerweichen anderer Hersteller haben sich dort durchgesetzt, wo
die Empfängerhersteller, warum auch immer, keine Hochstromversorgung am
Empfänger zur Verfügung stellen. Da ist klar, wer ein System hat ohne Hochstromversorgung muss eine
dieser Powerweichen einsetzen, da ist das durchaus sinnvoll.
Stromversorgung eines Empfänger mit vielen Servos an Empfängern MIT DSQ-Buchse
Empfänger).
DSL-Programmier-System im ACT-S3D-Empfänger ersetzt Magic-Boxen und
Servoeinstellungen in Powerweichen
Diese
durchaus
bequemen
Funktionen
aufwändigen Powerweichen zur Verfügung. Allerdings
eben immer erst nach dem Empfänger und dessen
Signalverarbeitung. In Powerweichen wird jedes Signal
immer noch einmal zusätzlich bearbeitet. Besser wird
dadurch nichts, es sind häufige Kompatibilitätsprobleme
mit Servos bekannt.
Im ACT-S3D-DSL-System sind diese Funktionen schon
seit Jahren vorhanden, jedes Servo (bis zu 40 Servos) hat
seinen eigenen, direkt mit Hochstrom versorgten Servoausgang am Empfänger. Und jeder dieser
Servoausgänge kann separat eingestellt werden in Servoweg, Servo-Geschwindigkeit, Servolimit und
Servolaufrichtung.
Und es gibt die völlig freie und mehrfache Servozuordnung der Servoausgänge zu einzelnen
Steuerfunktionen.
Extreme Praxisbeispiele sind die beiden A-380 Modelle von
Peter Michel und Reinhard Ötken (mehr als 70Kg). Bei diesen
sind alle 32 Servos sind an den (4) Empfängern direkt
angeschlossen,
die
Stromversorgung
Akkuweiche 30A mit den DSQ-
Steckern.
Die folgenden Möglichkeiten und Funktionen stellen alle ACT-
Empfänger mit DSQ- und DSL-Buchse zur Verfügung:
Die Stromversorgung wird direkt am Empfänger ermöglicht,
indem der einzige Engpass, die Versorgung mittels JR-Stecker,
durch ein Hochstrom-Stecksystem ersetzt wurde. Die Empfänger
besitzen eine zusätzliche DSQ-Hochstrom-Buchse, über den
15A Dauerstrom (50A/10sec) fließen können. Dadurch können
die Servos wieder direkt am Empfänger angesteckt werden, es
steht jedem einzelnen Servo der volle Strom zur Verfügung,
auch wenn alle 10 möglichen starken Servos gleichzeitig betätigt
werden (im Diversity-Verbund halbiert sich der Strom je
stellen
die
Auch diese Funktion stellen manche Powerweichen zur Verfügung, allerdings im Vergleich zum DSL-System
sehr begrenzt. Das ACT S3D-DSL-System arbeitet wie ein programmierbares, mehrfaches elektronisches V-
Kabel. Es können einzelne Steuerfunktionen auf mehrere , oder alle, Servoausgänge am Empfänger verteilt
werden, also z.B. 4St. Querruder-Servos auf 4 Empfänger-Ausgänge, am Sender wird dafür nur 1 Kanal
benötigt (Beispiel rechts, 10 Servos für einen Kanal vom Sender). Das erhöht die Anzahl der möglichen
Steuerfunktionen des Senders, es sind nun keine Sendekanäle mehr, jeder einzelne Kanal ist jetzt eine
Steuerfunktion, unabhängig davon wie viele Servos damit angesteuert werden.
übernimmt
unsere
Servo-Rückströme
Wenn es diesen Effekt überhaupt gibt, dann würde er in den meisten Empfängern, die uns bekannt sind,
schon durch eine Rückstromdiode verhindert.... Bei ACT Empfängern ist diese standardmäßig vorhanden.
Die Dioden sind aber aus ganz anderen Gründen in die Empfänger eingebaut, dafür wird jedenfalls keine
Akkuweiche mit dieser Einrichtung benötigt.....
Blitzableiter
Auch hier sind in ACT-S3D-Empfängern an jedem Servoausgang solche Ableiter eingebaut, diese schützen
den Prozessorausgang jedes Servokanals. In anderen Empfängern ist das kein Standard.
Impulsverstärker
Dadurch, dass im ACT-S3D-DSL-System jedes Servo seinen eigenen Servoausgang hat, der nicht mehrfach
belegt ist, sind bei ACT-S3D-Epfängern Impulsverstärker nicht notwenig, selbst wenn ein Kabel eine Länge
von 3Metern hat.
Es entfallen bei Verwendung des ACT-S3D-DSL-Systems mit DSQ-Buchse:
•
Sog. Magic Boxen, es gibt für jedes Servo einen direkten Servostecker
•
V-Kabel oder sonstige Servoverteiler, die Servos können frei zugeordnet werden, auch mehrfach.
•
Impulsverstärker, es gibt für jedes der bis zu 40 Servos einen direkten Servostecker
•
Aufwändige Senderprogrammierungen, die meisten Funktionen werden einfach im Empfänger
programmiert
•
Überdimensionierte Power Weichen etc.
•
Trennverstärker und Masse-Entkopplung
•
Das ganze Gewicht dieser Zusatzeinrichtungen
•
Das ganze Geld für diese Zusatzeinrichtungen
Zusammenfassung ACT-S3D-DSL-System
Mit
der
DSQ-Hochstrombuchse
Empfängerverbund werden alle Möglichkeiten zur Steigerung der Betriebssicherheit von Flugmodellen in
einem (1nem) System zusammengeführt, und das mit der geringst möglichen Anzahl an Bauteilen.
Die Empfangsqualität, bzw. Sicherheits-Reserve wird erheblich gesteigert, die Servos werden optimal
mit Hochstrom versorgt, es werden erhebliche Mengen an Bauteilen und Steckverbindungen
eingespart, dazu auch ein erhebliches Zusatzgewicht und natürlich auch Kosten.
Weitere Funktionen, die bei Power-Akkuweichen und ACT Diversity-Verbund ähnlich zu sein scheinen...
Redundanz
Auch hier wird meist missverständlich argumentiert, wenn über Sicherheit und Stromversorgungen diskutiert
wird. Dabei wird oft die Behauptung aufgestellt, große Powerweichen mit Empfängerumschaltung würden
die Hardware-Redundanz (und damit die Sicherheit) erhöhen.
Um erkennen zu können ob das so ist, hier eine Fragestellung, die das Thema etwas aufhellt.
1.) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Empfänger (Hardware) ausfällt ? -> Nicht bekannt, nicht in
Größenordnungen zu fassen, aber sehr gering
2.) Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Empfängerumschaltung mit Weiche ausfällt ? -> Nicht
bekannt, nicht in Größenordnungen zu fassen, aber sehr gering.
im
ACT-DSL-Empfängersystem
und
einem
S3D-Diversity-