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ACT S3D-System Handbuch Seite 13

Inhaltsverzeichnis
Die andere Firma benötigt eine große Menge immer der selben Ware von Ihnen, und das unbedingt just in
time, also immer genau zum Produktionszeitpunkt, weil der Produktionsprozess keine Lagerhaltung erlaubt
und deshalb sonst dort die Produktion sofort stockt, wenn eine Lieferung von Ihnen fehlt.
Diese andere Firma liefert auch ständig Waren an Sie, aber weniger, und Sie haben ein Lager als Puffer und
nehmen die Waren für eine Zeit darin auf, wenn eine Lieferung mal verzögert ankommt, ist das nicht gleich
ein Problem.
Es fahren ständig viele Laster (Datenblöcke) mit Ihren Waren (Steuerinformationen) zu der anderen Firma,
und ständig Laster von dort mit deren Waren (Sensordaten) zu Ihnen zurück.
So in etwa sieht eine Funkstrecke mit Telemetrie aus. Ihre Waren sind die Steuersignale des Senders, die
müssen unbedingt und unverzögert ankommen am Empfänger, es gibt keine Möglichkeit zu warten, bis
Lieferverzögerungen (Empfangsstörungen) vorbei sind. Sonst wären Abstürze vorprogrammiert
Die Waren der anderen Firma sind die Sensordaten, die der Empfänger aufnimmt und zu Ihrem Sender
sendet. Diese können auch kurzzeitig ausfallen oder verzögert ankommen, das verringert die
Betriebssicherheit des Modells nicht.
Um bei den Lastwagen zu bleiben.......
Sie wollen, dass Ihre Waren in jedem Fall bei Ihrem Kunden (Empfänger) ankommen, obwohl Sie wissen,
dass andere Nutzer auch die selben Straßen benutzen, Straßenräuber die Waren klauen (Störungen mit
Datenverlusten) und man u.U. auch mit Unfällen (Frequenzkollisionen) rechnen muss. Außerdem hat die
Straße zum Kunden auch noch Kreuzungen mit Querverkehr, der immer an bestimmten Punkten im
bestimmten Rhythmus durchgelassen werden muss (Ampel), was zu einem Takt führt, also die Lieferungen
auch nur in einem Takt mit entsprechenden Pausen (Sendepausen) ankommen können.
Was also tun, um unsere Waren 100% sicher und in einem ausreichend schnellen Takt ankommen zu
lassen?
Solche Probleme löst man mit (Software) Strategie.......
Wir schicken einfach mehr Laster und Waren, als tatsächlich beim Kunden benötigt werden. Und das auf so
vielen Straßen (Kanäle im 2,4GHz Band) wie möglich. Selbst wenn Laster unterwegs Unfälle haben oder
Verspätungen: Je mehr Laster, desto höher die Sicherheit, dass immer genügend Laster zur rechten Zeit mit
genügend Ware ankommen. (Die Laster kosten nichts und auch nicht die überflüssige Ware.....)
Was denken Sie jetzt, wenn Sie zwei Sende-Antennen mit 2 Systemen, die auch 2x senden, am
Sender sehen ?
Damit wären jedenfalls die Lieferungen von Ihnen zu Ihrem Kunden sichergestellt........
Nun wollen Sie aber auch Ihre Lieferungen haben, und da nehmen Sie die selben Laster, weil die schon dort
bei ihrem Lieferanten/Kunden sind.
Diese Laster, die zu Ihnen kommen, fahren dann natürlich auch in einem bestimmten Takt bei Ihrem Kunden
dort ab, weil diese ja in einem Takt auch dort beladen werden und benutzen die selben Straßen, die schon
von Ihren Lieferungen zu Ihrem Kunden benutzt sind.......
Außerdem ist Ihr Kunde sehr damit beschäftigt, Ihre Laster abzuladen und kann nur wenige Laster in einem
Takt dann beladen, wenn Ihre Laster gerade eine kleine, geplante Anlieferpause machen.
Das bedeutet, dass auch leere Laster wieder zu Ihnen zurück fahren. Die Menge der beladenen Laster ist
aber immer noch größer als tatsächlich benötigt, um Ihnen ausreichend Waren für Ihre Zwecke zur
Verfügung zu stellen.
Damit ist auch Ihre Belieferung soweit geklärt.
Es ist aber klar, die Rücklieferung an Sie hat nichts mit Ihren Lieferungen an den Kunden zu tun, das sind
zwei voneinander unabhängige Dinge, obwohl logisch ist, dass man die Laster, die schon dort sind, für den
Rücktransport benutzt.
Nun kommt aber noch dazu, dass die Waren, die Sie von Ihrem Kunden bekommen, unterschiedlich sind,
sagen wir bis zu 16 unterschiedliche Waren (Sensoren). Da aber die Anzahl der Laster, die Ihr Kunde für Sie
mit Waren beladen kann, begrenzt ist und in einem Takt beladen werden, dazwischen auch immer „leere"
Laster ankommen und Sie mit Ihrem Kunden immer eine bestimmte Reihenfolge der Waren ausgemacht
haben, um Ihre Rück-Laster zu beladen, kommen die einzelnen Waren auch jeweils um so langsamer an, je
mehr unterschiedliche Waren Sie gleichzeitig abrufen.
Sie können nun das Ankommen bestimmter Waren (Sensordaten) bei Ihnen dadurch beschleunigen, dass
Sie Ihrem Lieferanten sagen, dass er die Reihenfolge der Beladung ändern soll. Z.B. dass er 3x
hintereinander die Ware A, dann 1x die Ware B, dann 1x die Ware C, und dann wieder 3x die Ware A
beladen soll, usw.
Damit wurde die Ware A priorisiert und kommt häufiger und schneller an, die Ware B und C langsamer.
Außerdem können Sie noch bestimmen, wo die Waren von Ihrem Lieferanten bei Ihnen landen. Sie können
bestimmen, dass die Waren in zwei Ihrer Lager eingebucht werden (Loggerspeicher im Empfänger oder
Smartphone), oder Sie stellen die ankommenden Waren sofort in Ihrem Schaufenster (Display, Beeper etc)
aus.
Lagern Sie die Ware in Ihr Lager ein, dann können Sie bestimmen, wie genau nachher der Lagerbestand
statistisch dargestellt werden kann (Häufigkeit der Abspeicherung, Samplingrate).
Stellen Sie die Waren sofort in Ihrem Schaufenster aus, können Sie entweder alle Waren gleichzeitig
ausstellen (Listenanzeige aller Sensoren), oder nur ein Produkt, und dieses fensterfüllend (große
Darstellung eines einzelnen Sensors im Display).
Überschreitet der Lagerbestand Ihre Lagerplatzmöglichkeiten, dann können Sie eine automatische Warnung
auslösen(Schwellwerte Maximum).
Unterschreitet der Lagerbestand
Ihren Mindest-Lagerbestand, können Sie ebenso eine automatische
Warnung auslösen (Schwellwerte Minimum).
Die Warnung kann als Ton, als optische Anzeige, als Vibration oder sogar durch automatische Reaktion
erfolgen (Einstellung im Smartphone, Vibrationsknüppel, Propgeber).
Umgesetzt auf unser Telemetriesystem.
1.)
Die Hinstrecke hat oberste Priorität
2.)
Die Rückstrecke sendet weniger Daten von oben nach unten
3.)
Das ganze System braucht immer einen genau definierten Takt
4.)
Je mehr Sensoren gleichzeitig angeschlossen werden, desto langsamer wird die Ausgabe
einzelner Sensoren
5.)
Je weniger Sensoren, desto schneller die Sensorübertragung
6.)
Sensoren können priorisiert (bevorzugt) werden, diese werden dann häufiger und schneller
übertragen. Um so langsamer werden dabei die anderen Sensoren übertragen.
7.)
Es kann gewählt werden, ob Sensorwerte angezeigt oder gespeichert werden
8.)
Es können zwei Speicherorte gewählt werden, entweder im Sensorlogger des Empfängers, oder
im Loggerspeicher des Smart Phones.
9.)
Wie häufig und genau die Werte jeweils abgespeichert werden, kann gewählt werden durch
einstellen der Samplingrate

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