ACT-S3D-M-Bus-Telemetrie-System
Beschreibung
Das beste 2,4GHz Übertragungssytem mit dem besten
2,4GHz-Telemetrie-System
Damit Sie die vielen neuen Produkte und Möglichkeiten verstehen und erfolgreich einsetzen können,
ist diese kleine Info geschrieben worden.
1.)
Unterschiede zwischen den Telemetrie-Systemen
2.)
Wie bestellt man Telemetrie
3.)
Tips für den ersten Einsatz von S3D Telemetrie-Produkten
4.)
Telemetrie auswerten , Datenanzeigen interpretieren
5.)
Die ACT Android-App
6.)
Was ist ein Bus-System
7.)
Servoprobleme bei 2,4 GHz ?
Damit Sie wissen was Sie da in Händen halten.......
1.) Unterschiede zwischen Standard-Telemetrie-Systemen, M-Bus Telemetrie und ACT M-Bus-
2,4GHz ist nicht gleich 2,4 GHz, und Telemetrie ist nicht gleich Telemetrie, wetten?
Telemetrie-System
Wir wollen Ihnen hier einfach darstellen, welche Unterschiede es gibt, es geht hier nicht darum, andere
Systeme schlecht aussehen zu lassen. Jedes System hat seine Berechtigung, gemessen am Preis.
Stand alone Systeme einzelner Hersteller
Ein 2,4 GHz-System ohne Telemetrie wird kaum mehr gekauft. Also muss jeder Hersteller zumindest sagen
können: Wir haben Telemetrie. Nur leider ist das dann oft schon alles, Hauptsache es ist irgendwie
Telemetrie vorhanden. ......
Viele 2 ,4GHz Systeme verwenden dabei eine technisch komplett eigene Rückstrecke ohne jegliche
Kompatibilität mit anderen Herstellern. Der Kunde ist gebunden an die Funktionen und Auswertungen des
jeweiligen Herstellers und vor allem an die Sensoren, die der jeweilige Hersteller dann anbietet. Meist sind
auch die möglichen Datenströme noch sehr gering, weil die Empfänger selber zwar zwei Antennen haben,
aber nur mit Antennenumschaltung arbeiten und deshalb nicht immer senden können. Im Ergebnis kommen
die Daten dann oft sehr verzögert an, nicht unbedingt optimal, wenn an z.B. mit Vario fliegen möchte.
Da sich die einzelnen Systeme die Stückzahlen teilen, sind die Produktionsstückzahlen für die Sensoren
jeweils relativ gering, dadurch ist das Angebot gering, der funktionale Forschritt langsam und die Systeme
funktional insgesamt begrenzt.
Auch die Ausgabe von Daten nur auf Displays ist wenig sinnvoll. Wer einmal seinen Flieger verloren hat
weil er weggeschaut hat, kann das sicher nachvollziehen.
Und die Ausgabe von Warnungen nur auf einen Piepser ist auch nicht gerade zielführend, denn wenn einmal
alle Piloten Telemetrie haben, dann piepsen auch wieder alle Sender oder Module, und wer weiß dann
schon, wessen Sender da gerade piepst.......Panik bricht völlig umsonst aus........
Schauen Sie sich einmal Systeme mit einfachen Zeilendisplays und Piepsern an und vergleichen Sie.
Zugegeben, diese Systeme sind oft recht billig und haben daher durchaus eine Berechtigung.
Trotzdem kommen wir dabei immer wieder zu dem Schluss, dass damit Telemetrie eigentlich kaum wirklich
sinnvoll ist, denn ablesen während des Fluges ist nicht möglich, und piepsen alleine nicht sinnvoll, also wäre
hier ein Loggerspeicher mit Auswertung nach dem Flug oft sinnvoller (und billiger).
Kompatible Standard-M-Bus-Lösung
Für die Telemetrie im Modellbau gibt es derzeit
nur ein genormtes Bus-System, welches für alle
Hersteller zugänglich ist, den sog. M-Bus für die
Sensorik.
Dieses
System
und
dessen
Beschreibung gibt es von MPX. Im M-Bus ist
beschrieben (bzw. festgelegt), welcher Sensor
welche Adresse hat und wie die Sensoren mit
dem Prozessor kommunizieren. (Bus-Systeme,
s.u.).
16 Sensoren können im M-Bus-Standard hintereinander angeschlossen werden, davon 14 St. extern.
Der Vorteil in diesem Bus-System liegt darin, dass jeder Hersteller, der Ideen zur Sensorik hat, diese als
Produkt verwirklichen kann. Und wenn er sich an die M-Bus-Regeln hält, dann werden diese Sensoren an
allen Geräten, die den M-Bus-Standard für die Telemetrie benutzen, auch funktionieren.
Von MPX vorgesehen und von MPX so auch benutzt ist folgender Vorgang:
•
Alle Sensoren haben zunächst die selbe Priorität und alle Werte werden (zeitlich) hintereinander zum
Sender gesendet und dort angezeigt. Jeder Sensor hat eine eigene Sensor-Adresse. Je mehr Sensoren
angeschlossen sind, je langsamer erfolgt die Übertragung einzelner Sensoren.
•
Sensoren liefern nicht nur Werte, diese müssen auch "bewertet" werden. Es müssen Warnschwellen
vorher eingestellt werden, damit ab einem bestimmten Punkt der Sensorwert z.B. zu einer Warnung
führt. Dies geschieht bei MPX durch separates Programmieren am Sensor mit einem extra
Programmiergerät.
•
Die Werte werden dann in 3 Zeilen im Senderdisplay angezeigt. Warnschwellen-Überschreitung meldet
der Beeper des Senders