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Android Smartphone; Generelle Hinweise Zur Verwendung Von Servos - Act S3D-System Handbuch

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Generelle Hinweise zur Verwendung von Servos

Mit Servos werden die Ruder des Modells mechanischen angetrieben. Das Servo wird an einem
Empfängerausgangs angesteckt und damit einem bestimmten Funktionskanal des Senders zugeordnet. Man
nennt die Servos auch die „Muskeln" der Fernsteuerung.

Android Smartphone

Im Servo dreht ein Gleichstrommotor über ein Getriebe die Ausgangsachse mit Stellhebel. Auf dieser Achse
sitzt ein Potentiometer, das die Impulslänge eines Impulsgenerator steuert. Dieser Impulsgenerator erzeugt
Impulse mit einer Länge von 1 bis 2 ms Länge.
Eine Steuerschaltung vergleicht den Kanalimpuls mit dem Generatorimpuls. Bei einer Abweichung wird der
Motor angesteuert, damit das Potentiometer verstellt, und der Generatorimpuls angepasst.
Bekommt ein Servo die entsprechenden Signale aus dem Empfänger, wird der Servo-Hebel so verstellt wie
vom Sender gesteuert. Dabei setzt er eine unterschiedlich Kraft und Winkelgeschwindigkeit ein. Wird gegen
den Hebel eine Kraft ausgeübt, ohne dass vom Sender gesteuert wird, so steuert das Servo mit aller Kraft
dagegen, stets bemüht den Winkel den er haben soll zu halten.
Analog/Digital-Servos
Analogservos sind seit Jahrzehnten bewährt, sterben aber langsam aus zu Gunsten von Digital-Servos.
Bluetooth- Interface
Beide Servotypen arbeiten nach dem selben Grundprinzip, Analogservos werden genau so angesteuert wie
Digitalservos, bei diesen arbeitet die Servo-Elektronik aber mit einem Mikroprozessor (anstatt TTL-
Logikbaustein), der es erlaubt, den Servomotor häufiger und präziser anzusteuern (s.u.). Dadurch werden
die Servos kräftiger, die Haltekraft und die Stell-Präzision steigen (s.u.).
Es gibt ganz unterschiedliche Servo-Typen, diese unterscheiden sich in Gehäusegröße, Stellkraft, Haltekraft,
Stellzeit, Abmessungen und Getriebe-Bauart. Daher muß beim Kauf darauf geachtet werden, dass das
Servo auch zur jeweiligen Anwendung passt. Generell gilt natürlich, kleine Servos für kleine Modelle, große
Servos für große Modelle.
Stellkraft
Damit wird angegeben, wie stark ein Servo in der Lage ist, den Servohebel im Abstand von 1cm zum
Drehpunkt anzutreiben. Angaben manchmal in N/cm oder Kg/cm
Haltekraft/Haltemoment
Damit wird angegeben, bis zu welcher Kraft ein Servo belastet werden kann bis es sich messbar aus der
Neutralstellung bewegen lässt. Diese Kraft wird nur sehr selten angegeben, kein wunder, denn diese ist bei
normalen Servos deutlich geringer als die Stellkraft. Angaben manchmal in N/cm oder Kg/cm
DSL-Interface
Stellzeit
Diese Zeit gibt an, mit welcher max. Geschwindigkeit ein Servo seinen Hebel verstellen kann.
Meistens gelten die angaben für einen Stellwinkel von 45 Grad, manchmal auch für 60 Grad. Beim Vergleich
DSL-Verteiler
daher beachten, gleiche Stellzeit für 60Grad Verstellung (gegenüber 45Grad Verstellung) bedeutet 30%
höhere Servostellgeschwindigkeit.
DDS-Akkuweiche mit SPSW 30A
Stellzeiten von 0,15sek für 45 Grad sind für ein Standardservo normal und für die meisten Anwendungen
ausreichend. Bei allen Angaben und beim Vergleichen sollte beachtet werden, ob die Daten für 4,8V (4-
Akkuzellen) oder für 6 Volt (5-Akkuzellen) angegeben werden. Bei 6V werden die Servos natürlich schneller
und kräftiger, aber manche Hersteller garantieren den Betrieb nur bis 6V. Bei Betrieb mit 5 Akkuzellen
werden 6V aber deutlich überschritten.
Auflösung
Dieser Wert gibt an (wenn überhaupt angegeben), wie viel (/wie wenig) Prozent des Gesamtwegs als
kleinster Stellweg möglich ist. Beste Analog Servos erreichen hier bis zu 0,3%, können also den Gesamtweg
Akku 2
Akku 1
in ca. 330 kleine Schritte aufteilen. Digitalservos können bis zu drei mal besser sein.
Leerlaufstromaufnahme
Gibt an wie viel Strom fließt, wenn das Servo läuft ohne jegliche Belastung

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