Akkuentsorgung
Akkus sind generell Sondermüll und dürfen nicht in den normalen Abfallkreislauf gelangen. Entweder als
Sondermüll abgebeben an entsprechenden Stellen, oder vom Händler entsorgen lassen.
LiFePo-Akkus
Setzen neue Maßstäbe:
Nanophosphatzelle A123 ANR 26650. Schnelladefähig bis zu 4C, hervorragende Hochstrombelastbarkeit bis
zu 30C, extrem haltbar auch bei hoher Belastung!
Während die Lithium-Polymer-Akkus hauptsächlich für die Handy-Branche entwickelt wurden, wo es auf
kleine Abmessungen und geringstes Gewicht ankommt, handelt es sich bei der A123 ANR26650 Zelle um
eine Industriezelle, deren Technologie auf den Automobil-Sektor (Elektro-Autos und Hybrid-Antriebe) zielt.
Daher zeichnet sie sich vor allem durch extreme Belastbarkeit und Langlebigkeit aus – wer will den Akkusatz
seines Autos schon in den 10 Jahren Lebensdauer des Fahrzeuges für teures Geld tauschen lassen?
Die A123 Akkus vereinigen in sich sehr geringen Innenwiderstand und damit hohe Belastbarkeit ohne
nennenswerten Spannungseinbruch, Schnellladefähigkeit und eine extreme Haltbarkeit auch bei hoher
Beanspruchung. Und das bei kaum veränderter Kapazität und Innenwiderstand laut Hersteller sogar über
eine Lebensdauer von 10 Jahren. Es handelt sich um eigensichere Becherzellen mit Überstromsicherung
und Sicherheitsventil. Nie wieder Akkus im Blumentopf laden.
Thema Balancer: Viele Kunden fliegen ihre A123 ANR26650-Packs mittlerweile mit mehr als 400 Zyklen und
haben Ihre Akkus noch nie balanciert.
Welche Lithium-Polymer-Akkus bringen 30C, zu welchem Preis und wie schnell sind sie hinüber? Auch
bemerkenswert: im Laufe der Entladung steigt die Spannung am Akku sogar leicht an! Die Nennspannung
dieser Zellen beträgt 3,3 Volt, durch den geringen Innenwiderstand sind sie aber erheblich spannungssteifer,
so daß die leicht niedrigere Nennspannung sich kaum bemerkbar macht. Mit der gleichbleibenden
Leistungsabgabe fliegt sich die A123-Zelle wie ein Antrieb mit Verbrennungsmotor!
Der Hersteller gibt den zulässigen Spannungsbereich für die ANR 26650 Zelle mit 3,6 V
(Ladeschlusspannung typisch) bis 4,2V (Ladeschlußspannung max. bei niedrigen Temperaturen) und min
2V (Entladeschlußspannung > 10C) an. Ladeverfahren: CCCV.
Hier eine Zusammenfassung der außergewöhnlichen Eingenschaften der A123-Zelle:
•
Leicht durch Aluminium-Zellenbecher, sauber eingeschrumpft und mit Lötfahnen versehen
•
Eigensicher, unempfindlich gegen Überladung: es entsteht kein Sauerstoff, keine Galvanisierung
von Lithium beim Überladen an der Kathode
•
Niedrige Kathodenspannung und damit geringe Oxidation des Elektrolytes ermöglicht eine
Lebensdauer bis zu 10 Jahren ( Herstellerangabe)
•
Spezielle "nanophosphate" - Chemie ermöglicht extreme Schnelladung, mit 4C sind die Akkus in
15 Minuten wieder aufgeladen.
•
Der Spannungsverlauf ist über die ganze Entladung gleichbleibend bis LEICHT STEIGEND. Die
A123-Zellen fliegen sich wie ein Nitro-Antrieb.
•
Extreme Strombelastbarkeit und Zyklenfestigkeit macht den Einsatz im Automobilbereich und in
Powertools möglich
Ladegeräte
Nickel-Akkus benötigen Ladegeräte, die man in drei Gruppen einteilen kann – Langsamlader, Schnell-
Lader und Reflexlader. Langsamlader beschicken Akkus mit geringen Strom, die Ladezeit dauert 14 bis 16
Stunden. Diese Geräte werden für Empfängerakkus häufig eingesetzt und sind OK für Standard-
Empfängeranwendungen, wie sie bis vielleicht vor 5 Jahren noch üblich waren. Für heutige Anwendungen
und Servos ist diese Methode nicht geeignet, z.B. wenn ein Modell mit vielen und starken Servos betrieben
wird.
Schnell-Lader eignen sich optimal für NiCd- und NiMH-Akkus. Sie füllen den Stromspender in 20min bis
etwa eine Stunde und bieten z.T. spezielle Wartungsprogramme, um müde Akkus wieder topfit zu machen.
Den Ladevorgang überwacht der Mikrocontroller im Gerät: Wird ein Akku mit hohem Strom geladen, steigt
die Spannung an, bis der Maximalwert – der so genannte Peak (zirka 1,48 Volt pro Zelle) – erreicht ist.
Wegen chemischer Prozesse im Akku bricht die Spannung dann ein, etwa 15 bis 20 Millivolt unter dem Peak
schaltet das Ladegerät den Strom ab – der Stromspender ist voll. Dieses Ladeverfahren nennt man deshalb
Delta-Peak-Ladeverfahren.
Reflexlader sind ebenso gut geeignet als Schnell-Ladegeräte für NiCd- und NiMH-Akkus. Der Vorteil: Nickel-
Akkus können in jedem Ladezustand geladen werden. Auch diese Lader verwenden das Delta-Peak-
Verfahren, um zu erkennen, wann der Akku voll ist. Anstatt des konstanten Ladestroms kommt hier ein
gepulster Strom zum Einsatz, und das funktioniert so: Zunächst schaltet der Reflexlader den Ladestrom 980
Millisekunden lang ein und dann für 5 Millisekunden aus. Es folgt eine kurze Entladephase von weiteren 5
Millisekunden, wobei der Entladestrom rund drei- bis fünfmal so hoch ist wie der Ladestrom. In den
folgenden 10 Millisekunden prüft der Reflexlader (gemäß Delta-Peak), ob der Akku bereits voll geladen ist –
wenn nicht, wiederholt sich der Ladezyklus.
Verkabelung
Unabhängig vom Innenwiderstand des Akkus, aber genauso wichtig, gibt es dann noch die zwischen Akku
und Servomotor befindlichen Einrichtungen, welche die Energie vom Akku zum Servomotor transportieren
müssen.
Auch hier können diese „schnellen Energiespitzen" erheblich „eingebremst" werden. Dünne Kabel, lange
Kabel, Schalter, viele Steckverbindungen, all das ist Widerstand mit Flaschenhals-Effekt, die
Energieversorgung wird „langsam".
Im Ergebnis laufen die Servos wie schon erläutert ohne die mögliche Kraft und der Empfänger zeigt
Wirkungen, die nach einem Absturz nicht mehr nachvollziehbar sind, denn dann sind die Flugbelastungen
weg, die Energie kann für diese geringe Belastung schnell genug zu den Verbrauchern, den Servos
gelangen.
Erklärt das manche Abstürze? Wir denken schon.