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Verbindung Der S3D-Empfänger Mit Dem Pc Oder Handcomputer - Act S3D-System Handbuch

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Gleichzeitig ergibt sich bei diesem Schritt die Möglichkeit, den Steuerweg der "Quelle" (der resultierende
Servoausschlag) für jede Seite des Ausschlags und die Servolaufrichtung einzustellen (+/-100%.
Als Ausgangsprogrammierung ab Werk sind alle Steuergeber analog der Steuergeber des Senders mit den
Servoausgängen verbunden, also Kanal 1 vom Sender steht an Servoausgang 1 des Empfängers zur
Verfügung, usw.
Da diese 3 Funktionen für jeden Servoausgang in 4 Ebenen vorhanden sind, können für jeden
Servoausgang bis zu 4 Steuergeber des Senders gewählt werden, die auf ein Servo wirken. Damit sind
aufwändige Mischfunktionen möglich.
Empfänger programmieren (SPS) ergibt zusätzlich diese Vorteile:
Freie Zuordnung der Servoausgänge - jedes Servo einzeln und unabhängig einstellbar, keine Magic
Boxen
Komplexe Modelle mit einfachem Sender - mit 8 Kanal-Sender bis zu 26 Servos einzeln ansteuerbar
Unbegrenzte Modellspeicher - alles im PC (oder Laptop oder Palm) abspeichern
Analyse der Empfangsqualität und der Akkuspannung - Rechtzeitig wissen wo Einbau-Probleme waren
oder sind, nicht nur vermuten (nach dem Absturz).
Einfache Hochstromversorgung über DSQ-Anschluss - keine Power Interfaces, keine Impulsverstärker
notwendig, viel Gewicht sparen
Verbindung der S3D-Empfänger mit dem PC oder Handcomputer
Diese Funktion setzt ein paar Grundkenntnisse in Computern beim Anwender voraus. Wir bitten um
Verständnis, das wir diese Computerkenntnisse nicht per Beratung vermitteln können.
USB Kabel-Verbindung mit dem PC
Mit dem USB-Interface ist es möglich, alle DSL-Empfänger mit einem PC oder Handheld-Computer zu
verbinden. Dabei übersetzt das Interface die Signale aus dem Empfänger so, dass der Computer diese
verstehen und umsetzen kann.
Als Verbindung zum Empfänger dient ein normales DSL-Kabel (8cm oder 25cm, nicht im Lieferumfang), als
Verbindung zum Computer dient ein USB auf Mini-5Pin-USB-Kabel, wie es bei fast jeder Digital-Kamera
verwendet wird (Computerhandel). Beiliegender Schrumpfschlauch kann zur Isolierung verwendet werden.
Zunächst muss der Treiber für das USB-Interface auf dem Computer installiert werden. Diese befindet sich
im Verzeichnis USB (exe.datei, doppelt anklicken). Nach der Treiber-Installation Computer zunächst AUS
und dann wieder EIN-schalten.
Bitte beachten. Das USB-Interface arbeitet am Computer als virtuelles, serielles Interface, als Schnittstelle
muss daher eine COM-Schnittstelle ausgewählt werden. Die Schnittstelle darf nicht höher als COM 9
gewählt sein. Die Verbindung zum USB-Interface ist OK, wenn die beiden LEDs blinken.
Kabellos programmieren
Palm und Infrarot-System
Dieses geniale System stirbt leider aus. Seit Jahren schon werden keine Palms mehr hergestellt, eine
Infrarot-Schniittstelle ist an neuen, tragbaren Geräten nicht mehr vorhanden.
Wir haben noch genügend Infrarot-Schnittstellen, müssen aber feststellen, dass der Betrieb damit mehr und
mehr unbefriedigend wird. Die Verbindung zu den S3D-Empfängern reist häufig ab, manchmal stürzt auch
noch der Palm ab. Das liegt nicht an unserer Irda-Schnittstelle, das liegt daran, dass die Irda LEDs in den
Palms langsam defekt gehen, vor allem bei der höheren Datenmenge im S3D-System. Daran können wir
leider nichts mehr ändern, es gibt keinerlei Unterstützung mehr für Palms.
Wir werden daher das Infrarot-System und die Programmierung mit dem Palm auslaufen lassen. Ersatz
dafür ist die Bluetoothschnittstelle, die nicht nur die kabellose Programmierung mit dem Smartphone
ermöglicht, sondern auch den zusätzlichen Komfort bietet, das Gerät nicht mehr auf die Infrarot-Schnittstelle
ausrichten zu müssen.
PC-Programm POSE
(Wir beschreiben hier diese Funktion/dieses Programm für den PC , obwohl absehbar ist, dass es an vielen
neuen Betriebssystemen nicht mehr arbeitet, z.B. (WIN7/Vista) . Ersatz dafür ist die Bluetooth-Schnittstelle,
die nicht nur die kabellose Programmierung mit dem Smartphone ermöglicht, sondern auch den
zusätzlichen Komfort bietet, das Gerät nicht mehr auf die Infrarot-Schnittstelle ausrichten zu müssen.
Als Ersatz für das POSE PC-Programm ist ein neues PC-Programm in Arbeit.
Palm-Emulator POSE auf den PC installieren
Damit wird die eigentliche Programmierung der Empfänger auf der Bildschirmoberfläche vorgenommen.
PC-Programme für S3D-DSL-Empfänger:
POSE -> emulator.exe doppelt klicken und in einen neuen Ordner (Pose) auf Ihrer Festplatte installieren.
Dann nach Anleitung das file TWNLNK-XF.prc in den Emulator übernehmen. Das Programm POSE ist
lediglich ein Palm-Emulator und simuliert einen Palm auf dem PC-Display. Die Einstellung der Schnittstelle
(COM X) bei „Properties" vornehmen. Bitte Anleitung für POSE beachten (CD oder ACT homepage).
Werden beim Programmieren Daten oder Einstellungen verändert, kann das bis zu 10sec. dauern, bis diese
Veränderungen im Empfänger abgespeichert und wirksam sind.
Verbindung Palm über Infrarot
Das Irda-Interface dient dann der kabellosen Programmier-Kommunikation mit S3D-DSL-Empfängern und
stellt nach dem Programmiervorgang über die zwei DSL-Kabel des Interface die DSL-Diversity-Verbindung
für zwei DSL-Empfänger dar. Die Kommunikation per Infrarot arbeitet nur mit Palm PDA Handhelds.
Derzeit können folgende Palms benutzt werden: Palm Z22, Zire 21/71/31, Tungsten T3, Tungsten E
Betriebssystem OS3,1 – 5.X und Garnet 5.4
Es kann auch nur ein Empfänger angeschlossen werden zum programmieren.
Das Interface besitzt an der Frontseite 2 gelbe LEDs und in der Mitte zwei Sende/Empfangsdioden. Diese
müssen für den Palm sichtbar sein, um mit der Infrarotschnittstelle der Palms kommunizieren zu können.
Jede gelbe LED ist direkt mit einem der beiden Kabel verbunden und daher im Betrieb für den dort
angesteckten Empfänger „zuständig".
Das Interface kann in das Cockpit des Modells eingebaut werden (Frontseite sichtbar), so kann von außen
programmiert werden, ohne dass Kabelverbindungen erstellt oder umgesteckt werden muss.
Sollte die Meldung „connection lost" erscheinen, kann das daran liegen dass bei Veränderung von Werten
nicht lange genug gewartet wurde bis die Veränderung erfolgte. Ein weiterer Grund liegt in einer instabilen
Verbindung zur PC-Schnittstelle. Dies ist Computerspezifisch und kann nur im jeweiligen PC korrigiert
werden.
Programm auf den Palm aufspielen
Damit ein Palm-Mini-Computer mit dem Irda-Interface per Infrarot kommunizieren kann, muss zunächst das
prc.file (Programmdatei) TWNLNK-XF.prc auf den Palm geladen werden.
Installation der DSL-Software auf den Palm
Der grundsätzliche Vorgang besteht darin, die auf CD vorhandene DSL-Software vom PC auf den Palm zu
„spielen". Diesen Vorgang nennt man „HotSync". Genaue Hinweise dazu bitte der Bedienungsanleitung des
Palms entnehmen.

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