Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

ACT S3D-System Handbuch Seite 23

Inhaltsverzeichnis
Vorgang:
Gastrimmung am Sender immer auf ATL/Leerlauftrimmung einstellen. Damit ist die Gastrimmung nur
im Leerlauf wirksam, der Vollgaspunkt wird durch die Trimmung nicht verändert.
Servoweg am Sender für Gas reduzieren um 10% auf der Vollgasseite. Dann ECU einlernen mit dieser
Servoweg-Einstellung für Gas.
Nun den Servoweg für Gas wieder auf 100% stellen.
Damit dann Fail Safe einstellen am Empfänger durch bewegen des Gasknüppels, nach mehr als 10sec
den Gasknüppel in Vollgasstellung stellen und stehen lassen, den Taster oder Steckbrücke am
Empfänger loslassen bzw. ziehen, diese Stellung ist damit programmiert und die ECU erkennt auf Fail
Safe im Falle einer Störung.
Nun den Servoweg im Sender wieder um 10% reduzieren auf der Vollgasseite. Das ist dann der
normale Steuerweg während des Betriebs, im Falle einer Störung geht der Empfängerausgang auf
Vollgas mit 100% und die ECU erkennt die Störung.
Fail Safe programmieren mit PC oder Palm oder Bluetooth
Gastrimmung am Sender immer auf ATL/Leerlauftrimmung einstellen. Damit ist die Gastrimmung nur im
Leerlauf wirksam, der Vollgaspunkt wird durch die Trimmung nicht verändert.
Hier wird der Servoweg für den Gaskanal zunächst am Empfänger per POSE-Programm auf 90% auf
der Vollgasseite reduziert.
Als Signalschalter in der ersten Ebene wird "SignL OK" eingestellt.
Dann wird die Turbine/ECU eingelernt mit diesem Servoweg.
In der 2ten Ebene im Servosdiplay für den Gaskanal wird als Signalschalter "Sgnl lost" eingestellt, als
Signalquelle wird "FIX" mit 100% eingestellt.
Damit gibt der Empfänger bei Empfang den eingestellten, reduzierten Servoweg aus, bei einer Störung
dann 100%, die ECU erkennt die Störung.
SPS = Servo-Programmier-System
Dieses ACT-System erlaubt es, viele Parameter des Empfängers und der Servo-Ansteuerung zu
programmieren. Als Programmiergerät wird dazu ein normaler PC/Laptop verwendet. Für den tragbaren
Einsatz kann die Programmierung auch mit einem Palm Handheld oder mit einem Bluetooth Android
Smartphone vorgenommen werden. Der Anschluß von PC, Laptop, Palm oder BThandy am Empfänger
erfolgt über die DSL-Schnittstelle per Kabel mit USB-Interface oder kabellos per Infrarot oder Bluetooth.
Die kabellose Servoprogrammierung mit Bluetooth-Interface und Android-Smartphone ist als App erhältlich
und kann bis zu 16 Servos programmieren.
Die kabellose Servorprogrammierung über Infrarot und Palm ist inzwischen sehr instabil, die Infrot LEDs an
Palms und unserem Irda lassen leider über die Dauer nach, die Verbindung reist dann ab. Palm-Ersatz ist
nicht mehr möglich. Wir empfehlen daher immer die Bluetooth Lösung.
Programmiermöglichkeiten der S3D-DSL-Empfänger
Durch die Programmiermöglichkeiten wird aus einem hochwertigen Fernsteuer-Empfänger ein ganz neues
System mit unendlich vielen Vorteilen und Möglichkeiten, die es so bisher nicht gab und die auch nicht
möglich waren.
Viele Servos für nur einen Kanal im Sender anschließbar und programmierbar.
Die Servoparameter Weg, Mitte, Reverse und Limit und Failsafe sind für maximal 26 Servos völlig
unabhängig vom Sender einstellbar.
Servoweg-Verlängerung bis 180° für mehr Servokraft möglich
Diverse empfängerseitige Mischmöglichkeiten
Unbegrenzte Anzahl an Modellspeichern
Freie Zuordnen der Servo-Ausgänge ->keine V-Kabel, keine Magic-Boxen, weniger Gewicht, weniger
Kosten
Weniger Programmierung im Sender -> Einsparung von Modellspeichern im Sender.
Mit wenigen Steuerfunktionen viele Servos ansteuern und völlig unabhängig einstellen. Es muss nicht für
jedes Servo auch ein einstellbarer Kanal im Sender „verbraten" werden bzw. im Sender vorhanden sein.
Die Empfängerprogrammierung kann so den Sender entlasten, indem die Steuerfunktionen im Sender, die
einzelnen Servoeinstellungen dann im Empfänger programmiert werden. Querruder ist eigentlich nur eine
(1ne) Funktion, kann aber im Modell mit 2 (oder mehr) Servos gesteuert werden. Mit dem SPS-System wird
dann nur ein (1) Steuerkanal am Sender dafür benötigt. So können auch bei wenigen Kanälen im Sender
viele Funktionen und viele Servos im Modell gesteuert werden. Die Servo-Zuordnung zu den
Steuerfunktionenen und zu den Empfängerausgängen, die Laufrichtungen und Wege können an den
jeweiligen Servos im Empfänger grundeingestellt werden, dann muß nur noch der Mischer für die Querruder
und Querruder-Differenzierung im Sender aktiviert werden.
Diese Empfänger können derzeit per SPS programmiert werden
S3D-10/S3D-10T, S3D-8/S3D-8T
Das Servo-Programmier-Prinzip
Das System funktioniert ähnlich wie in jedem Computer-Sender: Man verbindet die Servoausgänge am
Empfänger mit den Knüppeln/Steuergeber des Senders (im Sender ist die Reihenfolge umgekehrt).
Signalfluss
Alle Steuerkanäle (bis zu 12) gelangen vom Sender in den Empfänger. Im Empfänger gibt es drei
Verarbeitungs-Schritte bis zum Servoausgang.
Programmier-Reihenfolge im Servo-Mix-Menü:
Schritt 1, Auswahl der Servoausgänge
Hier wird zunächst gewählt, welcher Servoausgang (Srv 1-10) programmiert wird.
Schritt 2, Verknüpfung/Verbindung der Ein- und Ausgänge
Hier wird gewählt, ob die Steuer-Information vom ausgewählten Steuergeber Eingang, TX1-12, Schritt3)
dauernd an den Servoausgang (Ausgang Servo 1-10) gelangen soll (ON oder OFF), oder unter welcher
Bedingung (Steuergeber 1-12 in positive oder negative Richtung) die Steuerinformation zum gewählten
Servoausgang gelangen soll. Damit sind dann auch Schaltfunktionen bzw. Mischereinschaltfunktionen
möglich.
Schritt 3, Auswahl des Senderknüppels/Gebers
Hier können alle Steuerknüppel, Schieberregler oder Kanalschalter (TX 1-12) als Steuerinformations-Quelle
für den in Schritt 1 gewählten Servoausgang ausgewählt werden. Mit dieser Funktion kann dadurch frei
gewählt werden, welcher Steuergeber am Sender den gewählten Servoausgang steuert. Zusätzlich kann
noch ein FIX-Wert (FIX), die Batteriespannung (BATT) oder das Feldstärke-Signal (RSSI) als Quelle zu
verwenden.

Quicklinks ausblenden:

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis