Ein Absturz durch Spannungsunterbrechungen kann z.B. dadurch festgestellt werden, indem die Länge des
Fluges bis zum Absturz mit der letzten Aufzeichnung verglichen wird. Ein Wackelkontakt oder ständige
Spannungseinbrüche werden den Flug dann in vielen Teilaufzeichnungen, aber nie in der Gesamtlänge
darstellen.
Bewertung der Anzeigen
Eine Anzeige im Flug von 5-30% RSSI ist völlig normal, 100% nur ganz in der Nähe der Sendeantenne
erzielbar. Eine Anzeige im Flug von 5-30% RSSI ist völlig normal, 100% nur ganz in der Nähe der
Sendeantenne erzielbar. Der Pegel und die Daten, die zur Anzeige führen, wurde von uns so gewählt, dass
die Anzeige-Ergebnisse verwertbar sind, also weder zu viel noch zu wenig RSSI oder "Losts" angezeigt
werden. Dabei muß noch nicht einmal die Bezeichnung "Lost" wörtlich genommen werden, beim S3D-
System sind bei unserem Anzeige-Level immer noch Steuerinformationen zum Betrieb vorhanden.
Wir könnten die Anzeige so gestalten, dass immer zwischen 80% und 100% RSSI und keine "Losts" gezeigt
werden. Für manche Kunden wäre das dann sicher ein Top-Empfänger. Nur, dann können wir die Anzeige
auch weglassen, dann ist diese Anzeige nutzlos und kann nicht zur Optimierung des Antenneneinbaus
verwendet werden. Im Schnitt sind bei optimalem Betrieb 3-5 Losts je Flugminute normal.
Außerdem kann per MAX, MIN oder AVR-Knopf die Darstellung der minimalen oder maximalen Empfangs-
feldstärke und anderer interner, zur Bewertung herangezogener Empfängerdaten angezeigt werden. AVR
(average) zeigte dann die summierten Werte. Insgesamt dient dies zur Analyse der Empfangsqualität. Die
Aufzeichnung kann abgespeichert werden zur späteren Analyse.
Diversity-Empfang mit 2 DSL-Empfängern
Was ist Diversity Sende- und Empfangstechnik?
Die Funkverbindung kann mit Diversity-Technik auch bei frequenz-spezifischen oder räumlichen Störungen
oder Unterbrechungen aufrechterhalten werden, indem mit zwei räumlich getrennt platzierten Antennen
empfangen wird (Antennendiversity). Zusätzliche Sicherheit gegenüber Störungen auf einer Frequenz erhält
man durch Frequenzdiversity, wobei mit zwei Sendern auf verschiedenen
Frequenzen gesendet wird. In den dafür vorgesehenen Voll-Diversity-
Empfängern werden beide Antennensignale getrennt verstärkt, gefiltert
und demoduliert. Diese beiden Signale werden mit ihrer jeweiligen
Signalfeldstärke bewertet (multipliziert) und anschließend summiert.
Durch dieses Verfahren wird der Übergang vom einen zum anderen
Kanal fließend, bei gleichzeitig deutlich erhöhtem Rauschabstand des
Nutzsignals.
Im
Extremfall
kann
aus
Antennensignalen noch ein brauchbares Nutzsignal gewonnen werden.
Ein Diversity-Empfangssystem sorgt daher immer für optimalen Empfang
unter schwierigsten Bedingungen. Aus allen diesen Gründen ist Diversity
nicht nur eine deutliche Reichweitenerhöhung, sondern auch im
Nahbereich erheblich sicherer.
Anders ausgedrückt, Diversity-Technik dient der Beseitigung von
Empfangsstörungen, welche durch die physikalisch immer vorhandenen
Richtwirkungen von Antennen entstehen.
Diversity-Betrieb, Prinzip
Bei jedem Empfänger gelangen die Signale vom Sender über die Antennen in das HF-Teil des Empfängers.
S3D.Empfänger mit 2 Antennen besitzen dann auch zwei komplette, unabhängig arbeitende Transceiver
Chips 2,4GHz. Transceiver chips (Abkürzung von Transmitter und Receiver) sind die Sende- und
Empfangsteile jedes 2,4Ghz.Systems, können also senden und empfangen.
Dort werden im Empfänger die HF-Signale wie bei jedem Einzel-Empfänger komplett ausgewertet und
demoduliert. Als Ergebnis stehen zwei qualitativ optimal bewertbare Signale zur Verfügung.
Diese Signale werden in die Diversity-Rechner geführt, der die Signale von beiden Transceiver-Chips
auswertet nach dem Diversity-Prinzip (s.o.). Das so gewonnene Signalergebnis stellt die technisch maximal
Antenne
Transceiver-Chip 1
zwei
stark
verrauschten
Misch-Funktionen
mögliche Empfangsqualität dar. Das Signal wird zum Funktionsblock „Mischfunktionen/Einstellungen" und
dann zur Ausgabe an die jeweiligen Servoausgänge geleitet.
Betrieb von 2St. S3D-DSL-Empfängern im Diversity-Verbund
Wenn 2 DS3D-DSL-Empfänger gekoppelt
werden, dann empfangen automatisch und
ohne weitere Programmierung 4 Antennen
und es arbeiten 4 komplette 2,4Ghz-Systeme.
Beide Diversity-Rechner sind über das DSL-
Kabel gekoppelt und werten dann 4 Signale
aus nach dem Diversity-Prinzip.
Das
ergibt
eine
nochmals
gesteigerte
Empfangsqualität,
auch eine Signalredundanz. Sollte aus einem
Empfänger tatsächlich kein Empfangssignal
gewonnen werden, erhalten dessen Servos
die
Empfangs-Signale
Empfänger mit allen richtigen Einstellungen .
Quattro Diversity, welche Empfänger kann man koppeln.......
Es können alle 2,4GHZ-DSL-Empfänger miteinander gekoppelt werden, egal ob mit oder ohne Telemetrie.
Es ergibt sich immer die Erweiterung der Servoausgänge und die Einstellbarkeit aller Servoausgänge.
Zur Steigerung der Empfangsqualität durch zwei S3D-DSL-Empfänger müssen aber beide Empfänger die
Betriebsart des Sendemoduls verstehen.
Beim Sende-Modul ohne Telemetrie empfangen damit nur S3D-Empfänger ohne Telemetrie.
Beim Sende-Modul MIT Telemetrie empfangen nur S3D-Empfänger mit Telemetrie (alle T- und TL-Typen).
Antenne
Kreuzung von Empfängern beider Betriebsarten, mit Telemetrie oder ohne Telemetrie, ergibt keine bessere
Transceiver-Chip 1
Empfangsqualität, lediglich eine Erhöhung der Anzahl der Servoausgänge.
Diversity-Verbindungs-Möglichkeiten für S3D-DSL-Empfänger
DSL-Kabel: Die einfachste Verbindung entsteht mit einem DSL-Kabel. Dieses wird mit beiden Empfängern
verbunden, es entsteht automatisch Dual-Diversity-Betrieb ohne jegliche Programmierung.
Irda-Interface: Damit sind zwei Betriebsarten verbunden. Das Interface stellt automatisch die Verbindungen
zum Dual-Diversity-Betrieb zweier S3D-DSL-Empfänger her, genau so wie das DSL-Kabel.
Zusätzlich ist das Irda Interface auch Programmier-Anschluss für die kabellose Programmierung beider S3D-
Empfänger mittels Palm.
In Kürze wird die Funktion des Irda Interface auch mit einem Bluetooth Interface möglich sein.
Servoausgänge/Kaskadierung
Durch die Kopplung von zwei Empfängern stehen 16-20 Servoausgänge, je nach Kombination der
Empfängertypen, direkt zur Verfügung. Diese können mit dem SPS-System völlig frei programmiert und
zugeordnet werden. Es entfallen sämtliche V-Kabel, Magic-Boxen oder Trennverstärker.
Werden z.B. ein 8 Kanal und ein 10-Kanal-S3D-DSL-Empfänger gekoppelt, stehen die Servoausgänge 1-8
doppelt an beiden Empfängern, die Kanäle 9 und 10 am 10-Kanal-Empfänger zur Verfügung. Durch
Programmierung können alle Servoausgänge völlig frei und auch mehrfach den Funktionen im Sender
zugeordnet werden. So können dann bis zu 16 Prop-Kanäle vom Sender auf bis zu 20 Servoausgänge
verteilt werden.
Antenne
Antenne
Transceiver-Chip 1
Transceiver-Chip 1
Misch-Funktionen
erheblich
gleichzeitig
vom
anderen
DSL-Kabel
Antenne
Antenne
Transceiver-Chip 1
Transceiver-Chip 1
Misch-Funktionen