Einfache Mischer
Gas ->Pitch
Gas ist Sender Kanal 3 und Empfängerausgang 3, Pitch ist auch
Senderkanal 3, aber Empfängerausgang 6. So ergibt sich auf
Empfängerausgang 3+6 der selbe Ausschlag bei Betätigung von
Senderkanal 3 (Gas). Arbeitet wie ein V-Kabel.
Werden die Servowege reduziert, entspricht das der Reduzierung des
Mischanteils von Gas bei Betätigung von Pitch.
Bremsklappe -> Höhenruder-Ausgleich, Höhenruder ist Senderkanal
2 und Empfängerausgang 2. Bremsklappe ist Sender Kanal 3 und
Empfängerausgang 3, bei betätigen von Bremsklappe wird dem
Höhenruder der in der zweiten Mischerzeile eingestellte Zusatzbetrag
beigemischt.
V-Leitwerk
Die V-Leitwerks-Funktionen sind am
Senderkanal
1+2,
die
Empfängerausgänge ebenfalls 1+2.
Mischbetrag
und
Richtung
sind
jeweils einzeln für jedes Ruder und
jede
Seite
des
Ausschlags
einstellbar,
also
auch
differenzierbar.
Programmier-Strategie
Bei den viele Möglichkeiten, die durch das SPS System neu entstehen, ist es ratsam, wenn man sich vor
der Programmierung eines aufwendigen Modells eine "Programmier-Strategie" zurecht legt. So kommt jetzt
dem Sender mehr die Aufgabe zu, die "Funktionen" des Modells zu steuern, die einzelnen
Servoeinstellungen werden dann am Empfänger programmiert. Z.B. Querruder ist eigentlich nur eine
Steuer-Funktion, kann aber mit 2 (oder mehr) Servos gesteuert werden. Die Servolaufrichtungen und Wege
können nun an den jeweiligen Servos im Empfänger grundeingestellt werden, dann muss nur noch der
Mischer für die Querruder und Querruderdifferenzierung im Sender aktiviert werden.
Programmierung 6 Klappen-Segler, Beispiel
In einer Diversity-Einheit mit 2 Empfängern und einem aufwendigen Modell, bei dem auf einem Servo
mehrere "Steuerfunktionen" liegen, sollten die einzelnen Mischer im Sender programmiert werden und die
Servos dann an die vom Sender zugewiesenen Empfängerausgänge gesteckt werden.
Bei Anschluss von z.B. Querruder links an Empfängerausgang 1a, linker Empfänger, und Querruder rechts
an Empfängerausgang 1b am zweiten Empfänger arbeiten die beiden Servos wie an einem
V-Kabel, es ist also dann nicht mehr möglich, im Sender ein einzelnes Servo umzupolen, das würde immer
global auf beide Servos wirken.
Das Selbe gilt auch, wenn diese Servos noch andere Mischanteile ausführen, z.B. Wölbklappe. Dann gilt,
entweder tatsächlich alles im Empfänger programmieren, oder die Mischer und deren Auslöser (Schalter
usw.) im Sender und die Servowege und grundsätzliche Laufrichtungen im Empfänger programmieren.
Hilfreich ist eine Tabelle, in der man einträgt, welches Ruder bzw. welche Funktion mit welchem Servo
gesteuert wird und an welchem Empfängerausgang diese Servos jeweils angeschlossen sind (s.u.).
Modell
Nimbus
4,
8 Klappen
Empfänger 1
Sender-
Empfänger-
Geber/Knüppel
Ausgang
Ausgang
Querruderknüppel
1
1
Querrudern./Schieber
Drossel
2
2
Querrudern./Schieber
Drossel
3
3
Querrudern./Schieber
Drossel
4
4
5
5
6
6
7
7
8
8
Höhenruderknüppel
9
9
Seitenruderknüppel
10
10
Empfänger 2
Sender-
Empfänger-
Geber/Knüppel
Ausgang
Ausgang
Drosselknüppel
10
1
Schalter
rechts/mitte/links
11
2
Schalter
rechts/mitte/links
12
3
Drosselknüppel
10
4
Querruderknüppel
5
5
Querruderknüppel
/Schieber Drossel
6
6
Querruderknüppel/Sc
hieber
Drossel
7
7
Querruderknüppel/
Schieber Drossel
8
8
Ruder
Funktion Funktion Funktion Funktion
Querruder
Wölbklap
links
Querruder
pe
Butterfly
Wölbklappe Mitte,
Wölbklap
links
Querruder
pe
Butterfly
Wölbklappe
Wölbklap
innen, links
Querruder
pe
Butterfly
Wölbklap
Tippett links
Querruder
pe
Butterfly
Höhenruder
Höhe
Seitenruder
Seite
Ruder
Funktion Funktion Funktion Funktion
Aus/Ein
Wölbklap
Störklappe rechts
fahren
pe
Butterfly
Schleppkuppl./Ein
ziehfw.
Vario
3 Stufen
Aus/Ein
Störklappe links
fahren
Wölbklap
Querruder rechts Querruder
pe
Butterfly
Wölbklappe Mitte,
Wölbklap
rechts
Querruder
pe
Butterfly
Wölbklappe
Wölbklap
innen, rechts
Querruder
pe
Butterfly
Wölbklap
Tippett links
Querruder
pe
Butterfly Triplet
Triplet