Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Renkforce 1582598 Bedienungsanleitung
Renkforce 1582598 Bedienungsanleitung

Renkforce 1582598 Bedienungsanleitung

3-kanal-multifunktions-codeschloss
Verfügbare Sprachen

Verfügbare Sprachen

Bedienungsanleitung
3-Kanal-Multifunktions-Codeschloss
Best.-Nr. 1582598
Seite 2 - 61
Operating Instructions
3-channel multifunctional code lock
Item No. 1582598
Page 62 - 120

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Renkforce 1582598

  • Seite 1 Bedienungsanleitung 3-Kanal-Multifunktions-Codeschloss Best.-Nr. 1582598 Seite 2 - 61 Operating Instructions 3-channel multifunctional code lock Item No. 1582598 Page 62 - 120...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Seite 1. Einführung ...........................4 2. Symbol-Erklärung ........................5 3. Bestimmungsgemäße Verwendung ..................5 4. Lieferumfang ........................6 5. Sicherheitshinweise ......................7 6. Bedienelemente ........................9 7. Montage und Anschluss ....................16 8. Anschlussbeispiele ......................17 a) Standalone-Betrieb .....................17 b) Betrieb in Verbindung mit einer Alarmanlage .............18 c) Betrieb mit zwei Codeschlössern ................19 9.
  • Seite 3 Seite m) Zugangsmodus auswählen ..................45 n) Blinksignal im Normalbetrieb ein-/ausschalten ............46 o) Betriebsart für Türöffner-Taste wählen ...............46 p) Signalton bei offen stehender Tür ................48 q) Betriebsart für Ausgang #1 wählen ................49 13. Einfache Betriebsart („Single User“) ..................50 a) Allgemeine Informationen ...................50 b) Auswahl der Betriebsart „Single User“...
  • Seite 4: Einführung

    1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts. Dieses Produkt entspricht den gesetzlichen, nationalen und europäischen Anforderungen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Bedienungsanleitung beachten! Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem Produkt.
  • Seite 5: Symbol-Erklärung

    2. Symbol-Erklärung Das Symbol mit dem Blitz im Dreieck wird verwendet, wenn Gefahr für Ihre Gesund- heit besteht, z.B. durch einen elektrischen Schlag. Das Symbol mit dem Ausrufezeichen im Dreieck weist auf wichtige Hinweise in dieser Bedienungsanleitung hin, die unbedingt zu beachten sind. Das Pfeil-Symbol ist zu finden, wenn Ihnen besondere Tipps und Hinweise zur Bedie- nung gegeben werden sollen.
  • Seite 6: Lieferumfang

    4. Lieferumfang • Codeschloss • 4 x Schrauben • 4 x Dübel • Diode • Bedienungsanleitung Aktuelle Bedienungsanleitungen Laden Sie aktuelle Bedienungsanleitungen über den Link www.conrad.com/downloads herunter oder scannen Sie den abgebildeten QR-Code. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite.
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    5. Sicherheitshinweise Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung aufmerksam durch und beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Falls Sie die Sicherheitshinweise und die Angaben zur sachgemäßen Handhabung in dieser Bedienungsanleitung nicht befolgen, übernehmen wir für dadurch resultierende Personen-/Sach- schäden keine Haftung. Außerdem erlischt in solchen Fällen die Gewährleis- tung/Garantie.
  • Seite 8 • Lassen Sie Wartungs-, Anpassungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einem Fachmann bzw. einer Fachwerkstatt durchführen. • In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Ver- bandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten. • Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Dieses könnte für Kin- der zu einem gefährlichen Spielzeug werden! • Gehen Sie vorsichtig mit dem Produkt um, durch Stöße, Schläge oder dem Fall aus bereits geringer Höhe wird es beschädigt.
  • Seite 9: Bedienelemente

    6. Bedienelemente LED „MAINS“ B LED „DOOR“ C LED „ALARM“ D LED „AUX“ Taste „BELL“ Befestigungsschraube G Tastenfeld...
  • Seite 10 H Anschlussleiste 1 mit Schraubklemmen Anschlussleiste 2 mit Schraubklemmen Steckbrücke „DAP“, für Aktivierung des Programmiermodus, wenn der Master- code vergessen wurde (DAP = „Direct Ac- cess to Programming“ = Direktzugriff auf die Programmierung ohne Mastercode) K Steckbrücke „K OR A“, für Umschaltung zwischen zwei Funktionen: 1) „K“...
  • Seite 11 Schraubklemme 7 („EG IN“): Steuereingang für Türöffner-Taste Wird ein Taster (mit NO-Kontakt, Schließer) angeschlossen, so kann hierüber der Ausgang #1 aktiviert werden. In der Regel wird dies verwendet, um mit einem in der Wohnung montierten Taster den Türöffner betätigen zu können, ohne am Codeschloss einen Code einzugeben zu müssen. Sollen mehrere Taster angeschlossen werden, so sind diese parallel zu schalten. Schraubklemme 8 + 9 („DOOR LOCK“): Ausgang #1 für Türöffner An diesem Ausgang kann direkt ein Türöffner angeschlossen werden;...
  • Seite 12 Schraubklemme 11 („O/P 3“): Ausgang #3 Dies ist ein NPN-Transistor-Ausgang (Open-Collector) mit einer maximalen Belastbarkeit von 100 mA und 24 V/DC. Der Ausgang schaltet bei Aktivierung auf Minus/-/GND. Dieser Ausgang kann für diverse Steuerzwecke eingesetzt werden, z.B. zum Scharfschalten einer Alarmanlage. Der Ausgang #3 kann entweder im Toggle-Betrieb arbeiten (jede Code-Eingabe schaltet den Ausgang um) oder für eine bestimmte Zeit aktiviert werden (1 - 999 Sekunden).
  • Seite 13 Schraubklemme 13 („DOOR SENS“): Anschluss für Türsensor Wird ein Türsensor (mit NC-Kontakt, Öffner) ange- Türsensor schlossen, so kann das Codeschloss den Zustand der Tür überprüfen. Wenn der Eingang nicht verwendet wird, muss er mit dem Minus/-/GND-Kontakt (Schraubklemme 14) verbunden sein. Aus diesem Grund befindet sich bei Lie- ferung des Codeschlosses eine kleine Drahtbrücke zwischen Schraubklemme...
  • Seite 14 Schraubklemme 14 („-/GND“): Minus/-/GND GND-Kontakt des Codeschlosses (intern mit Schraubklemme 6 verbunden) Schraubklemme 15 („DU OUT“): Ausgang für stillen Alarm (Bedrohungsalarm) Dies ist ein NPN-Transistor-Ausgang (Open-Collector) mit einer maximalen Belastbarkeit von 100 mA und 24 V/DC. Der Ausgang schaltet auf Minus/-/GND, wenn der Code für den stil- len Alarm (Bedrohungsalarm) eingegeben wird.
  • Seite 15 Schraubklemme 18 + 19 + 20 („O/P 2“): Ausgang #2 Beim Ausgang #2 handelt es sich um einen potentialfreien Relais-Umschaltkontakt (Kontakt- belastbarkeit: 24 V/DC, 1 A). Je nachdem, ob Sie einen NC- oder einen NO-Kontakt benötigen (z.B. für eine Alarmanlage usw.), ist die Verkabelung entsprechend vorzunehmen. Der Ausgang #2 kann entweder im Toggle-Betrieb arbeiten (jede Code-Eingabe schaltet den Ausgang um) oder für eine bestimmte Zeit aktiviert werden (1 - 999 Sekunden).
  • Seite 16: Montage Und Anschluss

    7. Montage und Anschluss Montage und Anschluss ist nur im spannungsfreien Zustand zulässig. • Drehen Sie zunächst die Befestigungsschraube (F) an der Unterseite mit einem geeigneten Schraubendreher heraus. Nehmen Sie dann das Codeschloss von der Montageplatte ab. • Entfernen Sie die Abdeckung auf der Rückseite des Codeschlosses, indem Sie die vier klei- nen Kreuzschlitzschrauben (je eine pro Ecke) herausdrehen. Merken Sie sich die richtige Orientierung.
  • Seite 17: Anschlussbeispiele

    8. Anschlussbeispiele a) Standalone-Betrieb Netzteil (12 V/DC) Ausgang des Codeschlosses über Programmiercode 66 umschaltbar zwischen dem Be- trieb eines Fail-Secure-Türöffners oder Fail-Safe-Türöffners Türöffner Türsensor (optional; falls dieser nicht vorhanden ist, muss Anschlussklemme 13+14 ver- bunden werden) Türöffner-Taste in der Wohnung; ggf. mehrere Tasten bei Bedarf parallel schalten Position der Kathode der erforderlichen Schutzdiode (diese muss in der Nähe des Türöff- ners montiert werden, um das Codeschloss vor Schäden zu schützen)
  • Seite 18: Betrieb In Verbindung Mit Einer Alarmanlage

    b) Betrieb in Verbindung mit einer Alarmanlage Netzteil (12 V/DC) Ausgang des Codeschlosses über Programmiercode 66 umschaltbar zwischen dem Be- trieb eines Fail-Secure-Türöffners oder Fail-Safe-Türöffners Türöffner Türsensor (optional; falls dieser nicht vorhanden ist, muss Anschlussklemme 13+14 ver- bunden werden) Türöffner-Taste in der Wohnung; ggf. mehrere Tasten bei Bedarf parallel schalten Alarmanlage (Anschlussbelegung und Funktionen siehe Bedienungsanleitung zu der von Ihnen verwendeten Alarmanlage) Anschluss „TAMPER“ = Anschluss für Sabotagekontakt...
  • Seite 19: Betrieb Mit Zwei Codeschlössern

    c) Betrieb mit zwei Codeschlössern Position A - E siehe vorangegangene Seiten. Verbindung der beiden Codeschlösser muss hier überkreuzt werden; Schraubklemme 16 und 17 der beiden Codeschlösser werden jeweils wechselweise verbunden; zusätzlich ist die Masseleitung z.B. über Klemme 14 beider Codeschlösser zu verkabeln.
  • Seite 20: Inbetriebnahme

    9. Inbetriebnahme • Schalten Sie nach Abschluss der Montage (siehe Kapitel 7) die Betriebsspannung zu. • Die Beleuchtung der Tasten wird aktiviert. Die LED „MAINS“ (B) oben am Codeschloss blinkt langsam (1x alle 2 Sekunden). • Sie können nun die Programmierung starten, siehe Kapitel 12. Zum Aktivieren des Programmiermodus ist immer der Mastercode erforderlich.
  • Seite 21: Signaltöne Und Led-Anzeigen

    10. Signaltöne und LED-Anzeigen Die vier LEDs auf der Frontseite (siehe Abbildung in Kapitel 7, Position A, B, C und D) haben folgende Funktionen: Amberfarbige LED „MAINS“ (A) Die Status-LED dient zusammen mit dem internen Piezosummer als Bestätigungs- bzw. Funkti- onsanzeige.
  • Seite 22: Die „Dap"-Steckbrücke

    11. Die „DAP“-Steckbrücke Die Steckbrücke „DAP“ (siehe Kapitel 6, Position J) befindet sich im Inneren des Codeschlos- ses. Sie dient zur Aktivierung des Programmiermodus, wenn Sie den von Ihnen programmier- ten Mastercode vergessen haben. Bei Lieferung des Codeschlosses ist der Mastercode „0000“ voreingestellt. Gehen Sie wie folgt vor: • Trennen Sie das Codeschloss von der Stromversorgung. • Drehen Sie zunächst die Befestigungsschraube (F) an der Unterseite mit einem geeigneten Schraubendreher heraus.
  • Seite 23: Programmierung

    12. Programmierung Trennen Sie das Codeschloss während der Programmierung nicht von der Betriebs- spannung. Andernfalls könnten die bereits vorhandenen Daten bzw. Programmierun- gen beschädigt werden. Alle Codes (z.B. Mastercode, Benutzercodes und Superuser-Code) können 4- bis 8stellig sein, auch eine gemischte Länge ist möglich. Wenn Sie jedoch die „Auto-Entry“-Funktion einschalten (siehe Kapitel 12.
  • Seite 24: Alle Programmierungen Zurücksetzen

    b) Alle Programmierungen zurücksetzen Alle vorhandenen Einstellungen und Programmierungen können sehr einfach mit einem spezi- ellen Code gelöscht werden. Der Mastercode bleibt dabei erhalten. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Code ein. • Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste • Das Codeschloss gibt einen Piepton aus, der Löschvorgang wird gestartet.
  • Seite 25: D) Superuser-Code

    d) Superuser-Code Der Superuser-Code dient dazu, die Ausgänge manuell aktivieren zu können. Er ist vollkommen unabhängig z.B. von Zeitbeschränkungen oder Systemsperren. Der Superuser-Code kann auch dazu benutzt werden, den Ausgang #1 (und den angeschlosse- nen Türöffner) dauerhaft aktivieren zu können. Superuser-Code speichern: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a).
  • Seite 26 Funktion 2: Ausgang #1 dauerhaft aktivieren Der Ausgang #1 des Codeschlosses ist für einen Türöffner vorgesehen. Über den Superuser- Code lässt sich der Ausgang #1 und damit der Türöffner dauerhaft ein- oder ausschalten. Beispiel: Der Superuser-Code wurde auf „6789“ programmiert: Ausgang #1 aktivieren/deaktivieren Der Ausgang #1 bleibt so lange aktiviert (LED „DOOR“ leuchtet dauerhaft), bis Sie ihn über den gleichen Code wieder deaktivieren (LED „DOOR“ erlischt). Diese Funktion...
  • Seite 27: Benutzercodes

    e) Benutzercodes Das Codeschloss kann insgesamt 120 Benutzercodes speichern. Für Ausgang #1 stehen 100 Speicher zur Verfügung; für Ausgang #2 und #3 sind je 10 Speicher vorhanden. Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie neben der grundsätzlichen Beschreibung der Vor- gehensweise auch diverse Programmierbeispiele, dass das Codeschloss einen der Ausgänge aktiviert (und damit z.B.
  • Seite 28 Programmierbeispiele zum Anlegen von Benutzercodes: (a) Ausgang #1 soll geschaltet werden (b) Speichernummer „00“ (für Ausgang #1 ist möglich: 00 - 99) (c) Benutzercode „1111“ (d) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz) (a) Ausgang #2 soll geschaltet werden (b) Speichernummer „0“...
  • Seite 29 Funktion im Normalbetrieb: Wenn sich das Codeschloss im Normalbetrieb befindet (nicht im Programmiermodus!), so wird der Ausgang #1, #2 bzw. #3 (je nach Programmierung) geschaltet, indem Sie den Benutzercode eingeben und dann die Taste drücken. Ausgang #1 wird aktiviert Ausgang #2 wird aktiviert Ausgang #3 wird aktiviert Die Programmierung der Aktivierungsdauer für die 3 Ausgänge wird im Abschnitt 12. h) be- schrieben.
  • Seite 30 Programmierbeispiel 1: Der für Ausgang #1 in Speicher „22“ programmierte Zugangscode soll gelöscht werden: (a) Ausgang #1 auswählen (b) Speichernummer „22“ (für Ausgang #1 ist möglich: 00 - 99) (c) Löschvorgang durchführen (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz) Programmierbeispiel 2: Der für Ausgang #2 in Speicher „5“...
  • Seite 31: Code Für Stillen Alarm (Bedrohungsalarm)

    f) Code für stillen Alarm (Bedrohungsalarm) Wenn Sie z.B. von einer anderen Person zur Code-Eingabe gezwungen werden sollten, so können Sie durch die Eingabe eines speziellen Codes einen stillen Alarm (Bedrohungsalarm) auslösen. Durch die Eingabe des Codes wird Ausgang #1 ganz normal aktiviert (und damit der angeschlos- sene Türöffner aktiviert).
  • Seite 32 Stiller Alarm (Bedrohungsalarm) auslösen: Angenommen, jemand bedroht Sie vor der Tür, die mit dem Codeschloss geöffnet werden kann. In diesem Fall geben Sie den entsprechenden Bedrohungscode ein, damit eine angeschlossene Alarmanlage einen stillen Alarm auslösen kann. Im vorherigen Programmierbeispiel wurde der Code „7878“ als Bedrohungscode festgelegt. Geben Sie also ein: Wenn Sie die „Auto-Entry“-Funktion einschalten (siehe Kapitel 12.
  • Seite 33: G) Besucher-Code

    g) Besucher-Code Besucher-Codes sind spezielle Zugangscodes, die entweder als Einmalcode oder als Codes mit einem Zeitlimit vergeben werden können. Insgesamt stehen 10 Speicher für unterschiedliche Besucher-Codes zur Verfügung. • Einmalcode: Wird ein gültiger Besucher-Code eingegeben, so schaltet der Ausgang #1; der Besucher-Code wird daraufhin ungültig und funktioniert nicht mehr.
  • Seite 34 (a) Programmierung für Besucher-Code starten (b) Speichernummer „0“ (möglich ist 0 - 9 für max. 10 unterschiedliche Besucher) (c) Code „00“ steht für die Programmierung eines Einmalcodes (d) Besucher-Code „1268“ (e) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz) Programmierbeispiel 2: Besucher-Code mit Zeitlimit Der von Ihnen programmierte Besucher-Code gilt für eine bestimmte Zeitdauer (01 - 99 Stun-...
  • Seite 35: H) Aktivierungsdauer Für Ausgang #1, #2 Und #3

    h) Aktivierungsdauer für Ausgang #1, #2 und #3 In der Grundeinstellung wird der Ausgang #1, #2 bzw. #3 für die Dauer von 1 Sekunde aktiviert, wenn ein gültiger Benutzercode oder Besucher-Code verwendet wird. Falls gewünscht, lässt sich die Zeitdauer im Bereich von 1 - 999 Sekunden einstellen (max. also etwas mehr als 16 Minuten) und somit auch ein Timer realisieren.
  • Seite 36 Programmierbeispiel 1: Ausgang #1 für 10 Sekunden aktivieren (a) Programmierung für Ausgang #1 starten (b) Zeitdauer „10“ = Ausgang für 10 Sekunden aktivieren, wenn ein gültiger Benutzercode (oder Besucher-Code) eingegeben wird (c) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz) Programmierbeispiel 2: Ausgang #2 für 7 Sekunden aktivieren (a) Programmierung für Ausgang #2 starten...
  • Seite 37 Ausgang #1, #2 bzw. #3 in den Toggle-Betrieb versetzen: Nach der Eingabe eines gültigen Benutzercodes bleibt der jeweilige Ausgang des Codeschlos- ses so lange aktiviert, bis erneut ein gültiger Benutzercode eingegeben wird. Einsatzzweck die- ser Betriebsart ist die Steuerung (Scharf-/Unscharfschaltung) einer Alarmanlage. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a).
  • Seite 38 Ausgang #1, #2 bzw. #3 in den Toggle-Betrieb versetzen mit verkürzter Code-Eingabe (Schnelleingabe mit 2 Ziffern): Um den Toggle-Betrieb zu aktivieren, genügt es in dieser Betriebsart, die ersten beiden Stel- len des Benutzercodes einzugeben. Zum Deaktivieren ist jedoch ein kompletter Benutzercode einzugeben.
  • Seite 39 Ausgang #1, #2 bzw. #3 in den Toggle-Betrieb versetzen mit verkürzter Code-Eingabe (Schnelleingabe mit 3 Ziffern): Um den Toggle-Betrieb zu aktivieren, genügt es in dieser Betriebsart, die ersten drei Stellen des Benutzercodes einzugeben. Zum Deaktivieren ist jedoch ein kompletter Benutzercode einzuge- ben.
  • Seite 40: Sicherheitsfunktionen Bei Falscheingabe

    i) Sicherheitsfunktionen bei Falscheingabe Um ein Durchprobieren vieler Codes zu verhindern, können Sie eine Eingabesperre und auch eine Alarmmeldung/Alarmauslösung (über eine angeschlossene Alarmanlage) programmieren. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein. • Wählen Sie die gewünschte Funktion: Nach 10 Falscheingaben (Benutzercodes) wird die Tastatur des Code- schlosses für die Dauer von 30 Sekunden gesperrt (Grundeinstellung).
  • Seite 41 Programmierbeispiel 2: Eingabesperre deaktivieren (a) Programmierung für Eingabesperre starten (b) Eingabesperre deaktivieren (c) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz) Eingabesperre mit dem Superuser-Code beenden: Wenn die Eingabesperre aktiv ist, können Sie diese mit dem Superuser-Code vorzeitig been- den, damit andere Personen das Codeschloss bedienen und die Ausgänge aktivieren können.
  • Seite 42: J) Türalarm

    j) Türalarm Wird ein Türsensor (mit NC-Kontakt, Öffner) mit dem entsprechenden Eingang des Codeschlos- ses verbunden, so kann das Codeschloss den Zustand der Tür überwachen (siehe Kapitel 6, Beschreibung zu Schraubklemme 13). Wird die Tür geöffnet, ohne dass vorher ein gültiger Code eingegeben wird (bzw. ohne dass die Türöffner-Taste betätigt wird, die an Schraubklemme 7 angeschlossen ist), so löst das Code- schloss einen Alarm aus.
  • Seite 43: K) Signalton Bei Aktivierung Von Ausgang #1, #2 Oder #3

    k) Signalton bei Aktivierung von Ausgang #1, #2 oder #3 Wenn einer der Ausgänge aktiviert wird (z.B. bei Eingabe eines gültigen Benutzercodes), so gibt das Codeschloss in der Grundeinstellung einen langen Signalton ab. Normalerweise wird dieser Bestätigungston verwendet, um z.B. die Funktion des an- geschlossenen Türöffners zu signalisieren (speziell bei Türöffnern sinnvoll, die keine oder nur leise Geräusche machen, wenn sie aktiviert sind).
  • Seite 44: Signaltöne Bei Normalbetrieb

    l) Signaltöne bei Normalbetrieb Im Normalbetrieb gibt das Codeschloss bei jeder Tastenbetätigung einen kurzen Signalton aus, wenn z.B. ein Benutzercode eingegeben wird. Bei fehlerhafter Code-Eingabe werden außerdem 5 kurze Signaltöne ausgegeben. Normalerweise dienen diese Signaltöne zur Bestätigung eines Tastendrucks (bzw. der Signalisierung durch 5 kurze Töne, dass die Code-Eingabe falsch ist).
  • Seite 45: Zugangsmodus Auswählen

    m) Zugangsmodus auswählen Damit das Codeschloss einen eingegebenen Code erkennt, gibt es zwei verschiedene Mög- lichkeiten: • Manueller Zugangsmodus Nach der Eingabe eines Benutzercodes muss die Taste gedrückt werden, damit das Codeschloss den Code überprüft. Jeder Code (Mastercode, Benutzercode, Superuser-Code, Besucher-Code, Bedrohungs- code) kann 4- bis 8stellig sein;...
  • Seite 46: Blinksignal Im Normalbetrieb Ein-/Ausschalten

    n) Blinksignal im Normalbetrieb ein-/ausschalten Im Normalbetrieb wartet das Codeschloss auf die Eingabe eines Benutzercodes bzw. auf einen Transponder. Hierbei blinkt die LED „MAINS“ jede Sekunde einmal kurz auf. Dieses Blinksignal dient außerdem zur Kontrolle der Funktion des Codeschlosses. Sollte dieses Blinken störend sein (oder wenn es zu auffällig ist), können Sie es abschalten. Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a).
  • Seite 47 Gehen Sie wie folgt vor: • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein. • Wählen Sie die gewünschte Funktion für Ausgang #1 (z.B. mit daran angeschlossenem Tür- öffner): Die Türöffner-Taste muss zum Auslösen des Türöffners kurz gedrückt werden. Wie lange der Türöffner (Ausgang #1) aktiviert bleibt, können Sie wie in Kapitel 12. h) be- schrieben festlegen.
  • Seite 48: Signalton Bei Offen Stehender Tür

    p) Signalton bei offen stehender Tür Wenn die Tür geöffnet wurde (z.B. nach der Eingabe eines korrekten Benutzercodes), jedoch anschließend nicht verschlossen wird, so kann das Codeschloss nach Ablauf einer einstellbaren Zeit einen Signalton ausgeben. Um diese Funktion verwenden zu können, muss ein Türsensor (mit NC-Kontakt, Öff- ner) mit dem entsprechenden Eingang des Codeschlosses verbunden sein (siehe Kapitel 6, Beschreibung zu Schraubklemme 13).
  • Seite 49: Q) Betriebsart Für Ausgang #1 Wählen

    q) Betriebsart für Ausgang #1 wählen Am Ausgang #1 kann direkt ein Türöffner angeschlossen werden; das Codeschloss liefert hier- für eine Betriebsspannung von 12 V/DC und einen Strom von bis zu 3 A. Achten Sie je nach Türöffner auf die korrekte Polarität; Schraubklemme 8 = Plus/+, Schraub- klemme 9 = Minus/-/GND.
  • Seite 50: Einfache Betriebsart („Single User")

    13. Einfache Betriebsart („Single User“) a) Allgemeine Informationen Das Codeschloss erlaubt die Umschaltung von der normalen Betriebsart („Multi User“ = meh- rere Benutzer, Grundeinstellung im Auslieferzustand des Codeschlosses) in eine einfache Be- triebsart („Single User“ = einzelner Benutzer), in der nur ein einziger Benutzercode für jeden der Ausgänge des Codeschlosses programmiert werden kann.
  • Seite 51: B) Auswahl Der Betriebsart „Single User

    b) Auswahl der Betriebsart „Single User“ Der Mastercode muss 4stellig sein. Falls Sie einen 5 - 8stelligen Mastercode einge- stellt haben, müssen Sie ihn zuerst ändern, bevor Sie die Betriebsart „Single User“ einstellen. • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein.
  • Seite 52: Mastercode/Benutzercode Programmieren

    d) Mastercode/Benutzercode programmieren Die nachfolgende Beschreibung gilt nur für die Betriebsart „Single User“. In der Be- triebsart „Multi User“ (Grundeinstellung des Codeschlosses) beachten Sie Kapitel 12. • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein: Mastercode programmieren Benutzercode für Ausgang #1 programmieren Benutzercode für Ausgang #2 programmieren Benutzercode für Ausgang #3 programmieren • Geben Sie den gewünschten 4stelligen Code ein.
  • Seite 53: F) Code Für Stillen Alarm (Bedrohungsalarm)

    f) Code für stillen Alarm (Bedrohungsalarm) Die nachfolgende Beschreibung gilt nur für die Betriebsart „Single User“. In der Be- triebsart „Multi User“ (Grundeinstellung des Codeschlosses) beachten Sie Kapitel 12. • Das Codeschloss muss sich im Programmiermodus befinden, siehe Kapitel 12. a). • Geben Sie den Programmiercode ein. • Geben Sie den gewünschten Bedrohungscode ein, z.B. In der Betriebsart „Single User“...
  • Seite 54: Programmierbeispiel

    14. Programmierbeispiel Zum einfacheren Verständnis möchten wir Ihnen in diesem Kapitel ein Programmierbeispiel geben. Folgende Vorgaben sollen in diesem Beispiel gelten: • Drei Personen sollen über jeweils unterschiedliche Benutzercodes Zugang zu einem Ge- bäude erhalten, indem über Ausgang #1 der Türöffner aktiviert wird. Die Zeitdauer für die Aktivierung des am Ausgang #1 angeschlossenen Türöffners soll 3 Sekunden betragen.
  • Seite 55 Schritt 3: Voreingestellten Mastercode ändern Nach der Erstinbetriebnahme sollten Sie in jedem Fall den voreingestellten Master- code auf einen eigenen Code ändern. • Geben Sie den Programmiercode „0“ und anschließend den gewünschten neuen Mastercode ein (z.B. „12345“), drücken Sie zur Bestätigung die Raute-Taste. • Das Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus, die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz auf. Der vorhandene Mastercode (Werkseinstellung „0000“) wird überschrieben und ist nicht mehr gültig.
  • Seite 56 Schritt 5: Ausgang #1 für 3 Sekunden aktivieren (a) Programmierung für Ausgang #1 starten (b) Zeitdauer „3“ = Ausgang für 3 Sekunden aktivieren, wenn ein gültiger Benutzercode (oder Besucher-Code) eingegeben wird (c) Programmierung speichern (Codeschloss gibt zwei Pieptöne aus und die LED „MAINS“ blinkt 2x kurz) Schritt 6: Anlegen eines Benutzercodes für Ausgang #2 Geben Sie folgende Programmierung ein:...
  • Seite 57: B) Codeschloss Verwenden

    b) Codeschloss verwenden Nach dem Abschluss der in Kapitel 14. a) beschriebenen Beispiel-Programmierung ist das Codeschloss betriebsbereit. Die LED „MAINS“ des Codeschlosses blinkt langsam und zeigt den Normalbetrieb an. Das Codeschloss wartet auf eine Code-Eingabe. Benutzer #1, #2 oder #3 will Zugang über seinen Benutzercode erhalten • Für Benutzer #1 wurde der Benutzercode „1111“...
  • Seite 58: Störungsbeseitigung

    15. Störungsbeseitigung Nach einem Stromausfall ist das Codeschloss mit den vorhandenen Programmierungen wieder betriebsbereit. Während eines Stromausfalls ist das Codeschloss jedoch nicht funktionsfähig, die Ausgänge können nicht aktiviert werden. Abhängig vom Einsatzzweck empfehlen Ihnen, das Codeschloss aus Sicherheits- gründen an einer unterbrechungsfreien Stromversorgung zu betreiben (wie bei einer Alarmanlage).
  • Seite 59 • Im automatischen Zugangsmodus („Auto-Entry“-Funktion, siehe Kapitel 12. m) muss der Benutzercode die gleiche Länge haben wie der Mastercode (z.B. 5 Stellen). Auch der Su- peruser-Code und die Besucher-Codes müssen die gleiche Stellenzahl wie der Mastercode haben. Warum ist dies erforderlich? Im manuellen Zugangsmodus (nach der Eingabe eines Benutzercodes) muss die Raute- Taste gedrückt werden, damit das Codeschloss den Code überprüft.
  • Seite 60: Pflege Und Reinigung

    16. Pflege und Reinigung • Verwenden Sie ein trockenes, faserfreies Tuch zur Reinigung des Produkts. • Verwenden Sie auf keinen Fall aggressive Reinigungsmittel, Reinigungsalkohol oder andere chemische Lösungen, da dadurch das Gehäuse angegriffen oder gar die Funktion beein- trächtigt werden kann. • Richten Sie niemals den Wasserstrahl eines Gartenschlauchs oder eines Hochdruckreinigers auf das Codeschloss. 17. Entsorgung Elektronische Geräte sind Wertstoffe und gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß...
  • Seite 61 Daten für Ausgang #2 ..... Schaltkontakt NC oder NO, potentialfreies Relais, Kontakt- belastbarkeit max. 24 V/DC, max. 1 A (ohmsche Last) 10 verschiedene Benutzercodes programmierbar Schaltdauer 1 - 999 Sekunden (oder Toggle-Betrieb) Daten für Ausgang #3 ..... NPN-Transistorausgang (schaltet auf GND, wenn akti- viert), Kontaktbelastbarkeit max. 24 V/DC, max. 100 mA 10 verschiedene Benutzercodes programmierbar Schaltdauer 1 - 999 Sekunden (oder Toggle-Betrieb) Sabotagekontakt ......
  • Seite 124 Dies ist eine Publikation der Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, D-92240 Hirschau (www.conrad.com). Alle Rechte einschließlich Übersetzung vorbehalten. Reproduktionen jeder Art, z.B. Fotokopie, Mikroverfilmung, oder die Erfassung in elektronischen Daten- verarbeitungsanlagen, bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Die Publikation entspricht dem technischen Stand bei Drucklegung.

Inhaltsverzeichnis