Schränken die Einstellungen q
baren Regelbereich ein, so wird damit der Kennlinien-
verlauf des Sollwertsignals verändert. Da die Signal-
spannung des Istwerts immer dem Kennlinienverlauf
von q
zugeordnet ist, ergibt sich bei einer Ein-
vnenn
schränkung des nutzbaren Regelbereiches ein unter-
schiedlicher Kennlinienverlauf der Signalspannungen
für Soll- und lstwert.
In diesem Fall ist ein direkter Rückschluss auf Grund
unterschiedlicher Signalspannungen am Sollwertein-
gang bzw. Istwertausgang ohne (Überschlags-) Berech-
nung nicht möglich.
10.3
Systematische Störungssuche
Bei Fehlfunktionen des Regelgerätes empfehlen wir
eine systematische Störungssuche anhand unseres
Ä A „Systematische Fehlersuche"
Ablaufdiagramms,
auf Seite 62 .
10.4
Weitere Diagnosemöglichkeiten
10.4.1
Nutzung eines Spannungsmess-
gerätes zur Kontrolle von Sollwert
und Istwertsignalen
In der analogen Betriebsart, kann mit einem Span-
nungsmessgerät sowohl das Sollwertsignal Y (Klemme
Y gegen Masse) als auch das Istwertsignal U (Klemme
U gegen Masse) elektrisch gemessen werden. Anhand
der folgenden Formeln lassen sich die zugehörigen
Volumenstrom-Soll- und Istwerte berechnen und damit
kontrollieren:
Spannungssignal 0 – 10 V
Y
× (q
q
=
vmax
vsoll
10 V
U
q
× q
=
vist
vnenn
10 V
Spannungssignal 2 – 10 V
Y– 2
q
=
vsoll
(10 V– 2 V)
U – 2
q
=
vist
(10 V – 2 V)
Hinweis: Je nach gewählter Einstellung der q
q
-Werte können die Sollwert-Signalspannung und
vmax
Istwert-Spannung auch im korrekt ausgeregelten
Zustand unterschiedlich sein,
zwischen Soll-/Istwertsignal" auf Seite 50 .
und q
den nutz-
vmin
vmax
– q
) + q
vmin
vmin
× (q
– q
)+q
vmax
vmin
vmin
× q
vnenn
- /
vmin
Ä 10.2.4 „Abweichung
Regelkomponente Compact XDMB0
Weitere Diagnosemöglichkeiten > Berechnungsbeispiele
10.4.2
Berechnungsbeispiele
Beispiel 1:
Berechnung der Volumenströme mittels Soll- und
Istwert-Signalspannung
Volumenstromregler Nennvolumen-
strom q
vnenn
Eingestellter q
vmin
Eingestellter q
vmax
Kennlinieneinstellung
Spannung (Y)
Spannung (U)
Y
× (q
q
=
vsoll
10 V
Rechnungslösung:
q
= (8,24 V / 10 V) × (1000 m³/h – 600 m³/h) +
vsoll
600 m³/h
q
= 929,6 m³/h
vsoll
U
q
× q
=
vist
10 V
q
= 5,4 V / 10 V × 1828 m³/h
vist
q
= 987,12 m³/h
vist
Abweichung = 987,12 m³/h – 929,6 m³/h
Abweichung = 57,52 m³/h
q
vsoll
∆q = 1–
q
v
vist
Δq
= 1 – (929,6 m³/h / 987,12 m³/h) × 100
v
≈ 6%
Δq
v
Störungen
- 1828 m³/h
- 600 m³/h
- 1000 m³/h
- 0 – 10 V
- 8,24 V
- 5,4 V
– q
) + q
vmin
vmin
vmax
vnenn
×100%
51