5.4.2 Betrieb mit variablem Volumenstrom-
Sollwert
Abb. 7: Variable Volumenstromregelung
1
Regelkomponente
2
Regeleinheit mit werkseitig eingestelltem Volumen-
strom-Arbeitbereich (q
3
Führungssignal als Analogspannungssignal oder
digital über Modbus oder BACnet als Sollwertvor-
gabe
4
Volumenstrom-Istwert als Analogspannungssignal
oder digital über Modbus oder BACnet z. B. zur
MBE
Für die Nutzung von variablen Volumenstrom-Soll-
werten muss die Vorgabe eines elektrischen Füh-
rungssignals von einem übergeordneten Regler (z. B.
Raumtemperaturregler, Luftqualitätsregler, Gebäudeleit-
technik, etc.) erfolgen. Nach einer Änderung der Füh-
rungsgröße wird der Luftstrom auf einen neuen Soll-
wert geregelt. Der variable Volumenstrom ist jeweils
auf einen minimalen und maximalen Volumenstrom-
wert begrenzt. Die werkseitig eingestellten Konstan-
twerte können wie beschrieben angepasst werden:
Ä 9.5 „Anpassung von Einstellungen der Regelkom-
ponente" auf Seite 37
Beim Busbetrieb muss der Sollwert über den Bus vorge-
geben werden.
5.4.3 Zwangssteuerung
Die konstante oder variable Regelung lässt sich durch
Zwangssteuerungen außer Kraft setzen. Beispielsweise
kann ein Fensterschalter bei geöffnetem Fenster die
Belüftung des Raumes stoppen, indem die Regelklappe
geschlossen wird.
Weitere Anwendungsbeispiele:
Schaltungen zur Intensivlüftung (Boost / q
Öffnen der Stellklappe
– q
)
vmin
vmax
)
vmax
Regelkomponente Compact XDMB0
Aufbau und Funktion
Anwendungsfälle > Zwangssteuerung
Weitere Informationen sind hier zu finden:
Zwangssteuerung bei Analogbetrieb:
Ä 7.3.4 „Regelung variabler Betrieb / Zwangs-
steuerungen" auf Seite 26
Zwangssteuerung bei Modbus-Betrieb:
Ä 9.7 „Modbus-Registerliste" auf Seite 39
Zwangssteuerung bei BACnet-Betrieb:
Ä 9.8 „BACnet-Schnittstelle konfigurieren"
auf Seite 43
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