6.2 Analogbetrieb
6.2.1 Kennlinien und Formeln 0 – 10 V und
2 – 10 V
Sollwertsignal
Abb. 9: Kennlinie des Sollwertsignals
1
Kennlinie bei Signalspannungsbereich 0 – 10 V DC
2
Kennlinie bei Signalspannungsbereich 2 – 10 V DC
q
Volumenstrom
v
Y Sollwerteingang
Der Volumenstrom-Sollwert muss je nach Betriebsart
wie folgt vorgegeben werden:
im Analogbetrieb: an Klemme Y ein Spannungs-
signal 0 – 10 V DC oder 2 – 10 V DC,
0 (2) V DC = q
, 10 V DC = q
vmin
Der Zusammenhang zwischen Volumenstrom-Sollwert
und zugehörigem Spannungssignal kann anhand fol-
gender Formel berechnet werden. Dabei ist die Einstel-
lung für q
und q
zu berücksichtigen.
vmin
vmax
0 – 10 V DC
Y
× (q
q
=
vmax
vsoll
10 V
2 – 10 V DC
Y– 2
q
=
vsoll
(10 V– 2 V)
Berechnungsbeispiele
Ä 10.4.2 „Berechnungsbeispiele" auf Seite 51
Analogbetrieb > Kennlinien und Formeln 0 – 10 V und 2 – 10 V
vmax
– q
) + q
vmin
vmin
× (q
– q
)+q
vmax
vmin
vmin
Regelkomponente Compact XDMB0
Istwertsignal
Abb. 10: Kennlinie des Istwertsignals
1
Kennlinie bei Signalspannungsbereich 0 – 10 V DC
2
Kennlinie bei Signalspannungsbereich 2 – 10 V DC
q
Volumenstrom
v
U Istwertsignal
Der Volumenstrom-Istwert kann als Spannungssignal
an der Klemme (U) abgegriffen werden. Der Messbe-
reich ist werkseitig an die Größe des Regelgerätes
angepasst, so dass dem jeweiligen Geräte-Nennvolu-
menstrom (q
) immer ein Istwertsignal von 10 V DC
vnenn
entspricht. Im digitalen und im Hybridbetrieb kann der
Istwert im Modbus-Register 6 als Prozentwert von q
ausgelesen werden.
Der Volumenstrom-Istwert kann anhand folgender
Formel aus der gemessenen Spannung am Ausgang
(U) berechnet werden.
0 – 10 V DC
U
q
=
× q
vist
vnenn
10 V
2 – 10 V DC
U – 2
q
=
vist
(10 V – 2 V)
Betriebsarten
vnenn
× q
vnenn
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