Betriebsarten
Digitaler Betrieb - Modbus RTU > Modbus RTU Grundlagen
6.2.2 Aktivierung Zwangssteuerung
Klappe ZU über Kennlinie
Kennlinie 0 – 10 V
Sollwertsignal
q
Y
<= 0,3 V
Klappe ZU
>= 0,4 V
Regelbetrieb
* bei Einstellung von q
> 0 ist keine Absperrung über Sollwert-
vmin
signal Y möglich
Kennlinie 2 – 10 V
Sollwertsignal Y
<= 2,3 V
>= 2,4 V
Kennlinie 2 – 10 V
Sollwertsignal Y
<= 0,8 V
> 0,9 V* – < 2 V
>= 2 V
*programmierbare Schwelle
6.3 Digitaler Betrieb - Modbus RTU
6.3.1 Formeln für relative Sollwertvorgabe
Im Busbetrieb kann die Sollwertvorgabe absolut oder
relativ erfolgen. Wenn die Sollwertvorgabe relativ erfolgt
[0 – 100%] 0% = q
, 100% = q
Vmin
Formeln genutzt werden um zwischen relativ und abso-
luten Zahlen umzurechnen.
Sollwertvorgabe
20
= 0
q
* > 0
vmin
vmin
Regelbetrieb
Regelbetrieb
q
= 0
vmin
Klappe ZU
Regelbetrieb
q
> 0
vmin
Klappe ZU
Regelung auf q
vmin
Regelbetrieb
können folgende
Vmax
Regelkomponente Compact XDMB0
6.3.2 Modbus RTU Grundlagen
Der Modbus RTU ist ein Client-Server Bus-System. Der
Modebus RTU ermöglicht eine einfache Verdrahtung
von bis zu 32 Regelkomponenten (Server) welche über
einen Modbus Client zentral (z. B. Schaltschrank) para-
metriert, beschrieben und ausgelesen werden kann.
Somit kann die Funktion der bis zu 32 Volumenstrom-
regler auf einfache Weise überprüft werden.
Abb. 11: Beispiel: Modbus-Segment mit einem Client
und 5 Servern
C Client
S Server
Modbus erlaubt als Bus-Struktur eine Linienstruktur
(Daisy-Chain). Durch bauseitige Umstände kann es
am Ende einer Modbus-Linie zu Signalrückkopplungen
kommen, um diese zu Filtern ist ein 120 Ω Abschluss-
widerstand am Ende der Bus-Linie notwendig. Die Kom-
munikation der Bus-Teilnehmer basiert auf einer seri-
ellen Zweidrahtleitung (twisted-pair) in Anlehnung an
den EIA/TIA-RS485 Standard mit Client-Server Konfigu-
ration. Alle Modbus-Teilnehmer müssen zur Systemzu-
gehörigkeit, eine eindeutige Modbus-Adresse (1 - 32)
erhalten.
Vorgaben für Modbus-Installationen
Die Modbus-Verdrahtung muss gemäß der Spezifikation
"Modbus over Serial Line Specification and Implementa-
tion Guide" der Modbus-Organisation (veröffentlicht auf
der Website www.modbus.org ) aufgebaut werden.
Die Modbus-Verdrahtung muss grundsätzlich lini-
enförmig aufgebaut werden. Dabei sollen Stichlei-
tungen vermieden bzw. wenn erforderlich möglichst
kurz gehalten werden.
Entsprechend der Spezifikation ist z. B. bei Maxi-
malausbau der Netzwerkteilnehmer nur eine Länge
der Stichleitung von maximal ca. 1 m zugelassen.
Die Kabellänge des gesamten Netzwerkes ist
begrenzt und hängt von der Baudrate, dem Kabel-
querschnitt und der Anzahl der Busteilnehmer ab.
Es muss Kabel mit Schirm verwendet werden.
Die Modbus-Verdrahtung muss immer geerdet
werden. Die Erdung erfolgt dabei nur am Client über
die Schirmung des Kabels.