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Störungen; Störungssuche; Häufige Fehler; Falsche Verdrahtung - Trox Technik Compact Xdmb0 Montage- Und Betriebsanleitung

Regelkomponente
Inhaltsverzeichnis
Störungen
Häufige Fehler > Abweichung zwischen Soll-/Istwertsignal
10
Störungen
10.1
Störungssuche
TROX Volumenstromregler werden vor der Auslieferung
technisch geprüft. Die werkseitig eingestellten Betriebs-
parameter sind auf dem Justageaufkleber dokumentiert
und müssen bei der Inbetriebnahme geprüft werden
Ä 9.3 „Justageaufkleber" auf Seite 35 .
Sollten nach erfolgter Inbetriebnahme Störungen auf-
treten, lassen sich diese anhand der nachfolgenden
Beschreibungen meist leicht selbst beheben.
Kann eine Störung nicht eigenständig beseitigt
werden, werden die Ansprechpartner bei TROX bei
der Störungsbehebung gerne behilflich sein (Kontakt
Ä 1.3 „Kontakt zu TROX" auf Seite 6 ).
Hierzu werden die folgenden Angaben benötigt:
Kommission und Position oder Seriennummer
(siehe Bestellschlüssel)
Serie und Nenngröße des Regelgerätes (siehe Jus-
tageaufkleber):
q
/ q
-Einstellung
vmin
vmax
Ansteuerung
10.2
Häufige Fehler
10.2.1

Falsche Verdrahtung

In vielen Fällen sind Fehler bei der Verdrahtung die
Ursache von Fehlfunktionen. Deshalb sollte bei der
Fehlersuche an der Regelkomponente zunächst nur die
24 V Versorgungsspannung angeschlossen sein.
1.
Falls vorhanden, die Anschlussleitungen am Soll-
werteingang (Klemme Y) und Istwertausgang
(Klemme U) abklemmen. Hierdurch werden alle
äußeren Beschaltungseinflüsse abgeschaltet.
2.
Prüfen, ob die 24 V Versorgungsspannung ein-
geschaltet ist und im zulässigen Toleranzbereich
liegt.
ð Bei eingeschalteter Versorgungsspannung
und ausreichender Mindestdruckdifferenz in
der Luftleitung, versucht die Regelkomponente
den Volumenstrom auf den Sollwert q
zustellen.
3.
Prüfen ob der Volumenstromregler den Sollwert
erreicht hat.
Auslesen mit Service-Tool oder Spannungssignal
Ä 10.4.1 „Nutzung eines Spannungsmessge-
rätes zur Kontrolle von Sollwert und Istwertsig-
nalen" auf Seite 51 .
ð Wird der eingestellte Sollwert erreicht, funktio-
niert der Volumenstromregler einwandfrei.
4.
Der Versuch kann für verschiedene Sollwerte
durch Verstellung des V
werden.
50
ein-
vmin
-Wertes wiederholt
min
Regelkomponente Compact XDMB0
10.2.2

Zu geringer Anlagendruck

Ziel der Volumenstromregelung ist es, den Volumen-
strom-Istwert auf den vorgegeben Sollwert zu regeln.
Hierzu ist aber eine ausreichende Förderleistung des
Ventilators erforderlich, damit das Regelgerät den
gewünschten Volumenstrom-Sollwert regeln (drosseln)
kann. Wird die erforderliche Mindestdruckdifferenz
durch eine zu geringe Förderleistung des Ventilators
nicht erreicht, kann auch der Sollwert des Regelgerätes
nicht erreicht werden.
Bei zu geringem Anlagendruck wird der Volumenstrom-
regler versuchen, die Regelklappe weiter zu öffnen,
um den gewünschten Volumenstrom-Sollwert zu errei-
chen. Dies kann an der Klappenachse des Regelge-
Ä 5.2 „Anzeige der Klappenstel-
rätes erkannt werden
lung" auf Seite 12 .
Steht die Regelklappe bei anliegendem Sollwertsignal
noch in AUF-Stellung anstatt in einer Regelposition
(Drosselstellung), ist der fließende Volumenstrom nicht
groß genug, um den Sollwert einzustellen.
Abhilfe:
Ventilatorleistung prüfen,
Kanalabschnittsperrung prüfen, z.B. Brandschutz-
klappe geschlossen
Ä A „Systematische Fehlersuche" auf Seite 62
10.2.3
Nutzung außerhalb des Regelbe-
reiches
Wird mit der q
- / q
vmin
vmax
fische Regelbereich verlassen, können die Sollwerte
nicht erreicht werden. Der vom Volumenstromregler
erreichte Istwert ist undefiniert.
Die Einstellungen für q
vmin
schen Regelbereichen des Regelgerätes abgleichen.
Weitere Informationen:
Nutzbarer Regelbereich (siehe Justageaufkleber):
- Serie TVE: 4 – 100 % von q
- Serie TVE-Q: 10 – 100 % von q
Ä 6.2.1 „Kennlinien und Formeln 0 – 10 V und 2 –
10 V" auf Seite 19
10.2.4
Abweichung zwischen Soll-/Ist-
wertsignal
Häufig wird im geregelten Zustand die gleiche Signal-
spannung am Sollwerteingang und Istwertausgang der
Regelkomponente erwartet. Dies trifft jedoch nur für den
Fall zu, dass q
0 m³/h und q
vmin
stellt ist, da hierbei die gleichen Kennlinieneckpunkte für
den Sollwerteingang und den Istwertausgang verwendet
werden.
Weiterhin sind im geregelten Zustand auf Grund der
zulässigen Regeltoleranz immer kleine Abweichungen
zwischen den Signalspannungen von Soll- und Istwert
zu erwarten.
-Einstellung der gerätespezi-
und q
mit den spezifi-
vmax
vnenn
vnenn
auf q
einge-
vmax
vnenn
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